Unsicherheit für Standort
Dienstag, 18. Oktober 2005, 16:30 Uhr
Nordhausen Noch ein Unternehmen in Nordhausen, das auf der Kippe steht. Diesmal geht es um Bike Systems. Das Mutter-Unternehmen steht zum Verkauf an. Einzelheiten wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Die nnz hatte bereits am 22. August über merkwürdige Arbeitsplatzsicherungen bei Bike Systems berichtet. Das Mutterunternehmen, die Biria AG im sächsischen Neukirch bei Bautzen, steht nach nnz-Informationen unmittelbar vor dem Verkauf. Generalbevollmächtigter Gerhard Urbannek rechnet mit dem Abschluß der Verhandlungen innerhalb von zwei Wochen. Im Rennen sind nach Agenturangaben zwei Finanzinvestoren und ein Unternehmen aus der Fahrradbranche.
Alle drei Interessenten hätten für den Lausitzer Standort eine Arbeitsplatzgarantie abgegeben, die Zukunft der Arbeitsplätze in Nordhausen sei hingegen noch ungewiß. Die hänge davon ab, welche Synergien es für den künftigen Eigentümer gebe. Die mittelfristig geplante Bündelung der Produktion in einem neuen Werk in der Oberlausitz bleibt bei einer Veräußerung an einen Finanzinvestor weiterhin ein strategischer Baustein.
Hintergrund für den Verkauf soll der Rückzug des bisherigen Eigentümers Mehdi Biria sein, der Ende dieses Jahres 73 Jahre als werde. Im Nordhäuser Rathaus hofft man unterdessen, dass sich der Eigentümerwechsel nicht negativ auf den Standort in Nordhausen auswirken werde. Schließlich gebe es die Tradition des Fahrradbaus bereits seit 20 Jahren und auch das Umfeld für ein Unternehmen würde in der Rolandstadt stimmen.
Autor: nnzDie nnz hatte bereits am 22. August über merkwürdige Arbeitsplatzsicherungen bei Bike Systems berichtet. Das Mutterunternehmen, die Biria AG im sächsischen Neukirch bei Bautzen, steht nach nnz-Informationen unmittelbar vor dem Verkauf. Generalbevollmächtigter Gerhard Urbannek rechnet mit dem Abschluß der Verhandlungen innerhalb von zwei Wochen. Im Rennen sind nach Agenturangaben zwei Finanzinvestoren und ein Unternehmen aus der Fahrradbranche.
Alle drei Interessenten hätten für den Lausitzer Standort eine Arbeitsplatzgarantie abgegeben, die Zukunft der Arbeitsplätze in Nordhausen sei hingegen noch ungewiß. Die hänge davon ab, welche Synergien es für den künftigen Eigentümer gebe. Die mittelfristig geplante Bündelung der Produktion in einem neuen Werk in der Oberlausitz bleibt bei einer Veräußerung an einen Finanzinvestor weiterhin ein strategischer Baustein.
Hintergrund für den Verkauf soll der Rückzug des bisherigen Eigentümers Mehdi Biria sein, der Ende dieses Jahres 73 Jahre als werde. Im Nordhäuser Rathaus hofft man unterdessen, dass sich der Eigentümerwechsel nicht negativ auf den Standort in Nordhausen auswirken werde. Schließlich gebe es die Tradition des Fahrradbaus bereits seit 20 Jahren und auch das Umfeld für ein Unternehmen würde in der Rolandstadt stimmen.
