Die nächste Revolte?
Dienstag, 18. Januar 2005, 11:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Es ist schon Monate her, da berichtete die nnz über eine Palastrevolte an der Behringstraße. Jetzt kündigt sich vielleicht eine neue Auflage an.
Wenn man als Außenstehender und doch ein klein wenig Kenner der Szene durch die langen Gänge des neuen Landratsamtes schlendert, um die Gesundheitsbehörde nach dem Impfschutz zu befragen, dann erfährt man mitunter mehr als in einem offiziellen Pressegespräch. Und so wird in den Fluren unter lautem Geschirrklappern wieder über eine leitende Mitarbeiterin geflüstert. Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte nennen wir sie mal Frau XYZ. Jene Frau hat sich für einen (fast) neuen Job beworben, den der Personalleitung im Landratsamt. Über die Probleme bei der Ausschreibung hatte die nnz ebenfalls im vergangenen Jahr ausführlich informiert.
Wie nun aber getuschelt wird, hat sich Frau XYZ tatsächlich beworben. Kann sie auch, meint man in der Kreisverwaltung. Wie Frau XYZ dachten fünf andere Mitarbeiter und bezeugten mit einer Bewerbung auf die interne Ausschreibung Interesse an einer neuen Tätigkeit. Hinter vorgehaltener Hand wird jedoch berichtet, daß aus dem Quintett mittlerweile ein Quartett geworden ist. Das Pikante an der Geschichte ist nun, daß Frau XYZ momentan kommissarische Personalchefin an der Behringstraße ist. Und so ist sie mehr oder weniger selbst an der Besetzung der Stelle beteiligt, auf die sie sich beworben hat. Eher weniger hoffen natürlich die Mitbewerber und meinen damit einen fairen Besetzungsvorgang. Doch im Hintergrund werden schon die Waffen scharf gemacht. Sollte es nun doch der Fall sein, daß sich Landrat Joachim Claus (CDU) als Behördenchef für Frau XYZ entscheidet und ihr das Personal-Kommissariat wegnimmt, dann hat nach Informationen der nnz mindestens ein Mitbewerber eine Konkurrentenklage angekündigt. Und so steht wohl der nächsten Palastrevolte nichts mehr im Weg. Die nnz wird sich dann vielleicht wieder mal ins Landratsamt bemühen. Irgendetwas hat man da als Bürger garantiert zu tun...
Autor: nnzWenn man als Außenstehender und doch ein klein wenig Kenner der Szene durch die langen Gänge des neuen Landratsamtes schlendert, um die Gesundheitsbehörde nach dem Impfschutz zu befragen, dann erfährt man mitunter mehr als in einem offiziellen Pressegespräch. Und so wird in den Fluren unter lautem Geschirrklappern wieder über eine leitende Mitarbeiterin geflüstert. Zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte nennen wir sie mal Frau XYZ. Jene Frau hat sich für einen (fast) neuen Job beworben, den der Personalleitung im Landratsamt. Über die Probleme bei der Ausschreibung hatte die nnz ebenfalls im vergangenen Jahr ausführlich informiert.
Wie nun aber getuschelt wird, hat sich Frau XYZ tatsächlich beworben. Kann sie auch, meint man in der Kreisverwaltung. Wie Frau XYZ dachten fünf andere Mitarbeiter und bezeugten mit einer Bewerbung auf die interne Ausschreibung Interesse an einer neuen Tätigkeit. Hinter vorgehaltener Hand wird jedoch berichtet, daß aus dem Quintett mittlerweile ein Quartett geworden ist. Das Pikante an der Geschichte ist nun, daß Frau XYZ momentan kommissarische Personalchefin an der Behringstraße ist. Und so ist sie mehr oder weniger selbst an der Besetzung der Stelle beteiligt, auf die sie sich beworben hat. Eher weniger hoffen natürlich die Mitbewerber und meinen damit einen fairen Besetzungsvorgang. Doch im Hintergrund werden schon die Waffen scharf gemacht. Sollte es nun doch der Fall sein, daß sich Landrat Joachim Claus (CDU) als Behördenchef für Frau XYZ entscheidet und ihr das Personal-Kommissariat wegnimmt, dann hat nach Informationen der nnz mindestens ein Mitbewerber eine Konkurrentenklage angekündigt. Und so steht wohl der nächsten Palastrevolte nichts mehr im Weg. Die nnz wird sich dann vielleicht wieder mal ins Landratsamt bemühen. Irgendetwas hat man da als Bürger garantiert zu tun...
