Erhöhung ist kontraproduktiv
Montag, 28. Januar 2013, 16:19 Uhr
In der Nordhäuser Stadtverwaltung und in den kommunalpolitischen Gremien wird derzeit über den Entwurf des diesjährigen Haushaltes diskutiert. Dabei wird auch eine Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuer und die Gewerbesteuer in Erwägung gezogen. Dazu eine Wortmeldung aus der Wirtschaft...
Hierzu mahnt der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes zur Besonnenheit. Eine weitere Erhöhung der Gewerbesteuer über die jetzigen 400 Prozent hinaus, würde die bislang gesunde Entwicklung vieler Unternehmen gefährden. Vor allem würde das Investitionsklima mit Blick auf die in diesem Jahr zu Ende gehende Erschließung des Industriegebietes eingetrübt.
Für die Unternehmer der Region gehört neben einer gut ausgebauten Infrastruktur die Gewerbesteuer zu einem wichtigen Instrument der Unternehmensansiedlung. Zwischen den verschiedenen Regionen innerhalb von Deutschland gebe es inzwischen einen verschärften Wettbewerb um Neuansiedlungen. Wenn jetzt eine - historisch bedingt - schwache wirtschaftliche Region wie Nordhausen die Gewerbesteuer deutlich erhöht, ist das aus Sicht des NUV-Vorstandes genau das falsche Signal. Im Gegenteil, die Nordhäuser Region müsse mit niedrigen Hebesätzen um Investoren werben.
Neben der Möglichkeit der Verwaltung Steuern und andere Einnahmen zu erhöhen, regt der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes an, auch Einsparmöglichkeiten in den Verwaltungen zu prüfen und umzusetzen. Als Beispiel hierfür seien einzelne Aufgabenüberschneidungen zwischen Stadt und Landkreis hier genannt.
Autor: redHierzu mahnt der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes zur Besonnenheit. Eine weitere Erhöhung der Gewerbesteuer über die jetzigen 400 Prozent hinaus, würde die bislang gesunde Entwicklung vieler Unternehmen gefährden. Vor allem würde das Investitionsklima mit Blick auf die in diesem Jahr zu Ende gehende Erschließung des Industriegebietes eingetrübt.
Für die Unternehmer der Region gehört neben einer gut ausgebauten Infrastruktur die Gewerbesteuer zu einem wichtigen Instrument der Unternehmensansiedlung. Zwischen den verschiedenen Regionen innerhalb von Deutschland gebe es inzwischen einen verschärften Wettbewerb um Neuansiedlungen. Wenn jetzt eine - historisch bedingt - schwache wirtschaftliche Region wie Nordhausen die Gewerbesteuer deutlich erhöht, ist das aus Sicht des NUV-Vorstandes genau das falsche Signal. Im Gegenteil, die Nordhäuser Region müsse mit niedrigen Hebesätzen um Investoren werben.
Neben der Möglichkeit der Verwaltung Steuern und andere Einnahmen zu erhöhen, regt der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes an, auch Einsparmöglichkeiten in den Verwaltungen zu prüfen und umzusetzen. Als Beispiel hierfür seien einzelne Aufgabenüberschneidungen zwischen Stadt und Landkreis hier genannt.
