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Fr, 13:22 Uhr
15.07.2011

SWG "kooperiert" mit der Sonne

Neue Fotovoltaikanlagen in Betrieb genommen hat die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) jetzt in der Hohekreuz- und Weberstraße im Stadtzentrum. Weitere Details wie immer mit einem einzigen Klick...

Photovoltaik in der Weberstraße (Foto: SWG) Photovoltaik in der Weberstraße (Foto: SWG)

„Auf fünf Gebäuden haben wir sechs Anlagen auf den Dächern installiert mit einer Jahresleitung von zirka 150.000 Kilowattstunden. Den Strom liefern wir an die EVN“, sagte SWG-Geschäftsführerin Carola Franke. Man habe dafür rund 500.000 Euro investiert.

Im Blick habe man dabei nicht nur die Rendite gehabt, die man mit der Investition erst nach einigen Jahren erzielen werde. „Uns kam es darauf an, als großer Vermieter unseren Beitrag zu leisten für die Stärkung des regenerativen Anteils an Energie in Nordhausen und als kommunales Unternehmen auch eine kleine Vorreiterrolle zu übernehmen“, sagte Frau Franke. Die SWG unterhält bereits Fotovoltaikanlagen in der Bergstraße.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
15.07.2011, 13:57 Uhr
Ist doch die Zukunft
Immer mehr Hauseigentümer rüsten auf Sonnenenergie um. Das macht Deutschland immer mehr von Energieimporten unabhängig.
Wo heute noch Abgasanlagen ihre Dämpfe gen Himmel ausstoßen, da werden morgen nur noch Sonnenenergiemodule zu sehen sein.

In vielen Fällen ersetzen diese auch schon die Dacheindeckung und erzeugen mehr Energie, wie so ein Haus im Jahr selbst an dieser Verbraucht. Tolle Sache, denn gelbe Fässer werden in Zukuft auch nicht mehr im Atlantik versenkt.

Die strahlende Zukunft kommt nicht mehr aus einem Atomreaktor, sondern von der Sonne. Das ist zwar nicht zum Nulltarif zu haben, doch es ist allemahl besser, als an einer Strahlenkrankheit zu versterben.
Viele Grüße an EON und RWE!
TeeEff
15.07.2011, 18:10 Uhr
Morgens halb 7 in Deutschland...
100.000de Kaffeemaschinen gehen an und die Sonne scheint noch gar nicht. Tja, was dann? Windkraft? Auch sehr unzuverlässig!
Und was machen wir überhaupt im Winter?

Oder man stelle sich vor, man hat noch richtige Industrie - Prozesse die möglichst unterbrechungsfrei durcharbeiten müssen - z.B. in der Glasindustrie oder Aluminiumherstellung? Ja, so eine Schmelzflusselektrolyseanlage zieht an einer Elektrode schon mal ein bisschen Strom (So ab 100.000A, eher 200.000 bis 330.000A bei 4-5V) also gut 1,65 MW und da Ding hat nicht nur eine Elektrode!

200MW sind überlicherweise so die Standardanschlussleistung - da müssen ein paar Windräder schon gut und vor allem zuverlässig drehen, oder etliches an Sonne scheinen. 24/7/365!

Und hier kommt, abgesehen davon das kaum jemand seine z.B. solar erzeugte Energie selbst verbraucht, sondern billigeren, anderen Strom zurückkauft, ein echtes Problem auf uns zu! Es fehlt an leistungsfähigen Energiespeichern oder konkretem Grundlastersatz!

Da uns jetzt richtig große Flüsse fehlen, Erdthermie in unseren Breiten wenig Sinn macht, die meisten Schluchten sich für Talsperren nicht weiter eignen und auch der Tidenhub an Ost- und Nordsee eher bescheiden ausfallen, wird es eng.

AUSSER, man baut mindestens ein dutzend nicht zu kleine Pumpspeicherkraftwerke - die einzige ausreichend preiswerte, leistungsfähige, mit hohem Wirkungsgrad versehene und auch beherrschbare Technologie - aber genau dagegen werden sich auch etliche aus ökologischen Gründen oder der Landschaftsverschandelung wehren.

Für Spitzenlasten wären auch noch einige Gaskraftwerke sinnvoll, da diese sich, anders als andere Typen vergleichsweise schnell hoch und runterfahren lassen.

Und da muss man sich halt mal entscheiden!
Wenn regional, dann mit Pumpspeichern, wenn ganz dezentralisiert, dann eher ohne große Industrie, oder aber wenn Erzeugung über große Flächen verteilt, dann mit modernem Hochspannungsnetz und den dafür nötigen Leitungen und Abhängigkeiten von großen Konzernen, oder aber direkt die Rückkehr in die vorelektrische Zeit.

Das die konventionellen Brennstoffe, wie auch Uran, aber in eher absehbarer Zeit zur Neige gehen, ist klar. Wie auch, dass sich die derzeitigen Kriege schon sehr um die Sicherung der letzten größeren Reserven drehen. Unser letzter Bundespräsident ist, weil er das sagte, zurückgetreten (worden) und es steht auch als eine der Kernaufgaben in der NATO-Doktrin!

PS: Jeder der dann jetzt aber eine irgendwann mal kommende, funktionierende Wasserstoffwirtschaft propagiert und darauf setzen möchte, sollte sich mal ernsthaft mit den Wirkungsgraden dieser und den damit verbundenen technologischen Problemen auseinandersetzen.

Auch in 25 oder 30 Jahren VIELLEICHT mal kommende Fusionskraftwerke (wir sind derzeit genauso weit davon weg, wie man vor 30-40 Jahren bereits mal dachte) haben halt Nebenwirkungen - u.a. auch parasitäre Radioaktivität und das Problem der Seltenheit der wirklich geeigneten Wasserstoffisotope, wie auch der Baugröße, dem Kühlwasserbedarf und der so nötigen Zentralisierung.

Zum Thema vierten Generation AKW, Thorium-Reaktoren, Mit U238 betriebene Brutreaktoren etc. möchte ich keine weiteren Ausführungen machen - allen immanent ist das Risiko eines radioaktiven Unfalls und die ungeklärte Endlagerung der Abfälle.
Bommel39
15.07.2011, 20:56 Uhr
Solardachziegeln
Wurden die eigentlich schon erfunden? Wenn ja, warum nimmt man sie nicht? Wenn nein, kann die mal jemand erfinden?

Ich finde es total überflüssig, ein Dach erst neu zu decken und dann diese Dinger drauf zu bauen ;-)
TeeEff
16.07.2011, 11:33 Uhr
Gibt es.
Haben aber auch massive Nachteile.

1. Probleme und hoher Aufwand in der Verschaltung solch kleiner Einzelflächen
2. Solarzellen sind nicht ohne Grund extrem flach, während Dachziegeln zwecks Dichtheit sich überlappen.
3. sehr hohe Kosten in der Herstellung
4. die kleine Aufständerung von Solarzellen um diese durch Eigenkonvektion zu hinterlüften steigert deren Effizienz, da diese auch eine Funktion der Eigentemperatur ist. An einem klaren, sonnigen, kalten Wintertag hat man z.B. deutlich mehr Eta (Wirkungsgrad) als im Hochsommer.
(Wenn man also Solarzellen wie bei Ziegeln mit der Dachisolierung zusammenbauen würde, wäre das extrem kontraproduktiv besonders im Sommer, da die Eigentemperatur so weit steigen könnte, das Delaminierung, bis hin zu Umdotierungen der Halbleiter stattfinden könnten (Grenztemperatur für Siliziumsubstrate bei ca. 175 Grad Celsius). Es gäbe zwar Lösungen, aber die würden komplett andere Dachbauansätze erfordern und eine Nachrüstung extrem Verteuern.

Das waren so kurz die wichtigsten Gründe.
76er
16.07.2011, 12:37 Uhr
Solardachziegel - gibt es schon
Sogenannte Solardachziegel gibt es schon, sind aber teurer als die Solarpanele.
Selbst im Vergleich Dach neu decken und Solarpanele installieren oder die sogenannten Solardachziegel, sind die Ziegel teurer da in der Herstellung aufwendiger.

soll keine Werbung sein nur informativ:

http://www.rbm-baumat.de/Produktpalette/Photovoltaik/photovoltaik.html

http://www.solarserver.de/solarmagazin/anlagenovember.html

und sogar für Strom und Wärmeerzeugung:

http://igsolar.ch/?q=node/36
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