Fr, 11:12 Uhr
15.07.2011
Gerechte Entlohnung
Noch immer werden in Thüringen niedrigere Ausbildungsvergütungen als in den alten Bundesländern gezahlt. Kein Wunder, dass gute Azubis wissen, was sie wert sind und dorthin gehen, wo sie gerecht entlohnt werden. Und dann meist dort bleiben. Jetzt scheint eine Umkehr dieses Trends in Sicht...
Vor dem Hintergung der Meldung, dass in Thüringen die ersten Unternehmen begonnen haben mit bis zu 25 Prozent mehr Ausbildungsvergütung um Auszubildende zu werben, sagt Andreas Wieninger, der Nordhäuser DGB-Kreisvorsitzende: Ich sehe diese Entwicklung mit Genugtuung. Wir haben schon immer für den Leistungen entsprechende und bundesweit vergleichbare Löhne gestritten und sind von Teilen der Politik und Wirtschaft als Utopisten bezeichnet worden", so Wieninger zur nnz.
Dies ist nur eine von mehreren Folgen der Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre in Thüringen. Die Auffassung, der Arbeitsmarkt werde auch in Zukunft ausreichend Personal bieten, zeige nun die Folgen. Viele Unternehmen hätten es versäumt, für die Zukunft Vorsorge zu treffen. Da sei es nun nur die zwangsläufige Folge, dass, nachdem zum Beispiel mit Rückkehrerwerbeaktionen für Fachkräfte geworben wurde, die Unternehmen auch um die Auszubildenden konkurrieren.
Wieninger sieht noch weitere Folgen und sagt abschließend: Wir werden uns auch auf ein Stück Marktbereinigung einstellen müssen. In dem nun beginnenden Wettlauf werden nicht alle Unternehmen und Firmen mithalten können.
Autor: nnzVor dem Hintergung der Meldung, dass in Thüringen die ersten Unternehmen begonnen haben mit bis zu 25 Prozent mehr Ausbildungsvergütung um Auszubildende zu werben, sagt Andreas Wieninger, der Nordhäuser DGB-Kreisvorsitzende: Ich sehe diese Entwicklung mit Genugtuung. Wir haben schon immer für den Leistungen entsprechende und bundesweit vergleichbare Löhne gestritten und sind von Teilen der Politik und Wirtschaft als Utopisten bezeichnet worden", so Wieninger zur nnz.
Dies ist nur eine von mehreren Folgen der Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre in Thüringen. Die Auffassung, der Arbeitsmarkt werde auch in Zukunft ausreichend Personal bieten, zeige nun die Folgen. Viele Unternehmen hätten es versäumt, für die Zukunft Vorsorge zu treffen. Da sei es nun nur die zwangsläufige Folge, dass, nachdem zum Beispiel mit Rückkehrerwerbeaktionen für Fachkräfte geworben wurde, die Unternehmen auch um die Auszubildenden konkurrieren.
Wieninger sieht noch weitere Folgen und sagt abschließend: Wir werden uns auch auf ein Stück Marktbereinigung einstellen müssen. In dem nun beginnenden Wettlauf werden nicht alle Unternehmen und Firmen mithalten können.

