Do, 16:11 Uhr
05.05.2011
Beide mit Serie
Noch 21 Punkte kann der FSV Wacker 90 Nordhausen in den verbleibenden letzten sieben Verbandsligaspielen dieser beschwerlichen Saison 2010/2011 ergattern, aber auch liegen lassen…
Fünfmal muss Wacker noch gegen in der Tabelle besser postierte Mannschaften antreten, was auch in den beiden folgenden Heimspielen gegen Arnstadt und Jena so ist. Am Sonntag, den 08.05.2011 um 14.30 Uhr wird im Albert-Kuntz-Sportpark der SV 09 Arnstadt empfangen, gegen den in der Hinrunde 0:2 unglücklich verloren wurde, denn die Treffer fielen in der 45. und 90. Minute jeweils in der Nachspielzeit kurz vor dem Pausenpfiff und dem Spielende. Deshalb und angesichts des dichten Gedränges in der Abstiegszone kann das Wackerziel nur lauten, den Spieß umzudrehen.
Beide Kontrahenten zeigten sich in den letzten Wochen recht erfolgreich. Wacker gewann seit April drei Spiele, zweimal war man gegen Rudolstadt und Heiligenstadt sehr nah an drei Punkten. Wenn man die letzte Minute gegen Gera dazurechnet, weiß jeder, wo Wacker hätte stehen können in der Tabelle. Aber diese Wenn und Aber nützen nichts, schmerzen jedoch.
Auch der SV 09 Arnstadt hat im Jahr aufsteigende Tendenz gezeigt und nur zwei Spiele verloren. Mit den wenigsten Auswärtsspielen ist Arnstadt trotzdem fünftbestes Team auf fremden Plätzen und drittbestes der Rückrunde.
Damian Raczka (Foto: K. Verkouter)
Während Wacker in den letzten Begegnungen vornehmlich gegen ebenfalls vom Abstieg bedrohte Mannschaften antreten musste und über den Kampf die Erfolge anstrebte, folgen in den nächsten Wochen vor allem Spiele gegen Vereine aus der oberen Tabellenhälfte. Darauf freue ich mich, wenn jetzt vielleicht mehr spielerische Momente auf uns zukommen, meinte Damian Raczka (Foto), der bisher in sechs Punktspielen das Wackertrikot überstreifen konnte.
Nachdem ich mich in Nordhausen gut eingelebt habe, in der Mannschaft super aufgenommen wurde und in der Wackerelf fest integriert bin, konnte ich nach den zwei Verletzungen mit einer hervorragenden Reha überraschend schnell wieder Fuß fassen und fühle mich pudelwohl. Das haben die Beobachter auch in Ilmenau wieder gesehen.
Natürlich ist das defensive Mittelfeld mit dem Spiel gegen den Mann nicht unbedingt mein Ding, da ich eher der Typ bin, der ein Spiel gestalten möchte. Häufige Umstellungen wegen Verletzungen und Krankheiten zwingen den Trainer aber im Interesse der Mannschaft und des Erfolges zu einem System, das ich von früher her so nicht kannte. Ich will Wacker helfen, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben und freue mich auf die nächsten Spiele.
Trainer Jens Eisenschmidt hält viel von Damian Raczka, der zu mehr Stabilität beiträgt und sich voll mit Wacker identifiziert. Am Sonntag erwartet der Coach einen heißen Tanz gegen eine der spielstärksten Vertretungen der Liga. Die letzten Ergebnisse und Spielberichte lassen keine andere Einschätzung zu. Wir müssen personell durch Krankheiten, Verletzungen und Sperren, aber auch die Rückkehr von Sven Pistorius erneut umstellen.
Mit Arnstadt (früher BSG Motor Rudisleben) hat Nordhausen vor allem in Bezirksliga- und DDR-Ligazeiten schon manch harten Strauß ausgefochten. Wiederholt ging es nur zwischen diesen beiden Mannschaften in den 60er-Jahren um den Meistertitel des Bezirkes Erfurt.
Die Rivalität wurde angeheizt, als die Motor-West-Akteure Günter und Udo Hoffmann von Nordhausen nach Rudisleben wechselten. Aus heutiger Sicht gehörten die Begegnungen gegeneinander (heute ist es das 34. Punktspiel) immer zu den sportlichen Höhepunkten der jeweiligen Saison. Insgesamt hat Wacker (Motor) mit 13 Siegen, bei 11 Unentschieden und 9 Niederlagen, die Nase vorn.
Zum Nachbarschaftsduell zwischen der Wacker-Reserve und Gastgeber LSG Blau-Weiß Großwechsungen kommt es bereits am Sonnabend, den 7.05 2011 um 15 Uhr. Während Großwechsungen beim Spitzenreiter Eisenach mit 1:5 unter die Räder kam, konnte Wacker II mit 2:1 gegen Empor Weimar gewinnen. Viel steht auf dem Spiel. Kann der Abstand zwischen beiden Teams verkürzt werden?
Klaus Verkouter
Autor: nnzFünfmal muss Wacker noch gegen in der Tabelle besser postierte Mannschaften antreten, was auch in den beiden folgenden Heimspielen gegen Arnstadt und Jena so ist. Am Sonntag, den 08.05.2011 um 14.30 Uhr wird im Albert-Kuntz-Sportpark der SV 09 Arnstadt empfangen, gegen den in der Hinrunde 0:2 unglücklich verloren wurde, denn die Treffer fielen in der 45. und 90. Minute jeweils in der Nachspielzeit kurz vor dem Pausenpfiff und dem Spielende. Deshalb und angesichts des dichten Gedränges in der Abstiegszone kann das Wackerziel nur lauten, den Spieß umzudrehen.
Beide Kontrahenten zeigten sich in den letzten Wochen recht erfolgreich. Wacker gewann seit April drei Spiele, zweimal war man gegen Rudolstadt und Heiligenstadt sehr nah an drei Punkten. Wenn man die letzte Minute gegen Gera dazurechnet, weiß jeder, wo Wacker hätte stehen können in der Tabelle. Aber diese Wenn und Aber nützen nichts, schmerzen jedoch.
Auch der SV 09 Arnstadt hat im Jahr aufsteigende Tendenz gezeigt und nur zwei Spiele verloren. Mit den wenigsten Auswärtsspielen ist Arnstadt trotzdem fünftbestes Team auf fremden Plätzen und drittbestes der Rückrunde.
Damian Raczka (Foto: K. Verkouter)
Während Wacker in den letzten Begegnungen vornehmlich gegen ebenfalls vom Abstieg bedrohte Mannschaften antreten musste und über den Kampf die Erfolge anstrebte, folgen in den nächsten Wochen vor allem Spiele gegen Vereine aus der oberen Tabellenhälfte. Darauf freue ich mich, wenn jetzt vielleicht mehr spielerische Momente auf uns zukommen, meinte Damian Raczka (Foto), der bisher in sechs Punktspielen das Wackertrikot überstreifen konnte. Nachdem ich mich in Nordhausen gut eingelebt habe, in der Mannschaft super aufgenommen wurde und in der Wackerelf fest integriert bin, konnte ich nach den zwei Verletzungen mit einer hervorragenden Reha überraschend schnell wieder Fuß fassen und fühle mich pudelwohl. Das haben die Beobachter auch in Ilmenau wieder gesehen.
Natürlich ist das defensive Mittelfeld mit dem Spiel gegen den Mann nicht unbedingt mein Ding, da ich eher der Typ bin, der ein Spiel gestalten möchte. Häufige Umstellungen wegen Verletzungen und Krankheiten zwingen den Trainer aber im Interesse der Mannschaft und des Erfolges zu einem System, das ich von früher her so nicht kannte. Ich will Wacker helfen, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben und freue mich auf die nächsten Spiele.
Trainer Jens Eisenschmidt hält viel von Damian Raczka, der zu mehr Stabilität beiträgt und sich voll mit Wacker identifiziert. Am Sonntag erwartet der Coach einen heißen Tanz gegen eine der spielstärksten Vertretungen der Liga. Die letzten Ergebnisse und Spielberichte lassen keine andere Einschätzung zu. Wir müssen personell durch Krankheiten, Verletzungen und Sperren, aber auch die Rückkehr von Sven Pistorius erneut umstellen.
Mit Arnstadt (früher BSG Motor Rudisleben) hat Nordhausen vor allem in Bezirksliga- und DDR-Ligazeiten schon manch harten Strauß ausgefochten. Wiederholt ging es nur zwischen diesen beiden Mannschaften in den 60er-Jahren um den Meistertitel des Bezirkes Erfurt.
Die Rivalität wurde angeheizt, als die Motor-West-Akteure Günter und Udo Hoffmann von Nordhausen nach Rudisleben wechselten. Aus heutiger Sicht gehörten die Begegnungen gegeneinander (heute ist es das 34. Punktspiel) immer zu den sportlichen Höhepunkten der jeweiligen Saison. Insgesamt hat Wacker (Motor) mit 13 Siegen, bei 11 Unentschieden und 9 Niederlagen, die Nase vorn.
Zum Nachbarschaftsduell zwischen der Wacker-Reserve und Gastgeber LSG Blau-Weiß Großwechsungen kommt es bereits am Sonnabend, den 7.05 2011 um 15 Uhr. Während Großwechsungen beim Spitzenreiter Eisenach mit 1:5 unter die Räder kam, konnte Wacker II mit 2:1 gegen Empor Weimar gewinnen. Viel steht auf dem Spiel. Kann der Abstand zwischen beiden Teams verkürzt werden?
Klaus Verkouter


