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So, 15:26 Uhr
20.03.2011

„Des Frühlings Zauberfinger“

„Wenn des Frühlings Zauberfinger klopfen an der Erde Pforte...“ , passiert so allerhand um uns herum, mit uns, in uns und auf eine besondere Weise auch mit Ihnen am kommenden Samstag, dem 26. März, so Sie die Pforte der Dichterstätte „Sarah Kirsch“ in Limlingerode um 14:30 Uhr passieren.


Die Mitglieder des Fördervereins laden Sie - wie immer am letzten Wochenende des Monats - ganz herzlich ein, diesmal der Poesie des Lenzes in den Worten und Klängen wunderbarer Frühlingsgedichte zu lauschen.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter haben die Lyriker zu allen Zeiten immer wieder thematisiert. Man besingt die Schönheit der Natur im Wandel, ihre wunderbare Fülle und ihren Reichtum, welcher dem Menschen ein sicheres Gefühl von Geborgenheit im Bewusstsein seiner Naturzugehörigkeit vermittelt.

Das passiert sowohl im schönen Bild, als auch im metaphorischen Sinne, da der Mensch sich den Erscheinungen dieser Bilder anverwandelt. Wer den Versen der Dichter lauscht, wird darin seiner eigenen Stimme gewahr, die längst Vergessenes in die Erinnerung senkt, so dass man im Vermögen eines fremden Geistes plötzlich seinen eigenen Reichtum empfinden kann.

Das Erlebte wird damit als Teil eines großen Naturzusammenhanges im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar „Der Anblick gibt den Engeln Stärke, wo keiner dich ergründen mag, ...“

Lassen Sie sich am Sonnabend in Limlingerode mit Hilfe dieser Faust`schen Sentenz durch erlesene Frühlingsgedichte unterschiedlichster Couleur von A – Z in zauberhafter Weise den Geist stärken und das Gemüt erhellen. „Gegrüßt sei das Licht, das unsere Tage erhellt! Mag auch die Eis- und Schneekappe des Winters noch über unsere nördliche Halbkugel gestülpt sein, die tiefste Furt der Zeit ist überschritten, zur Wintersonnenwende wurde das Licht wiedergeboren. Nun rollt – von uns ausgesehen - die Sonne auf ihrer Bahn wieder der Erde entgegen, sie, die große Kosmonautin des Lebens.“

Mit kurzen, prosaischen Betrachtungen von Friedrich Schnack werden die Gedichte in einen kulturgeschichtlichen Zusammenhang gebunden, der manch Frühlingsereignis auf zauberhafte Weise in den Vorstellungen und rituellen Handlungen der Menschen poetisiert. Seien Sie gespannt und lassen Sie sich überraschen!
Karin Kisker
Autor: nnz

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