Fr, 12:00 Uhr
23.05.2003
WBG: Enttäuscht über Info-Politik
Nordhausen (nnz). Die nnz berichtete in dieser Woche über Unstimmigkeiten hinsichtlich des Abrisses der ehemaligen Polizeidirektion. Während der Investor in einem nnz-Gespräch vom Abriß nach der Landesgartenschau ausging, will die Stadtverwaltung schon vorher loslegen. Dazu hat sich jetzt die Wohnungsbaugenossenschaft zu Wort gemeldet.
Mit Verwunderung hat der Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) zur Kenntnis genommen, dass nach Aussage des Bau- und Wirtschaftsdezernenten der Stadt Nordhausen, Dietrich Beyse (CDU), der Abriss des ehemaligen Polizeigebäudes und in diesem Zusammenhang auch die beiden angrenzenden Plattenbauten, bereits im Mai 2004 erfolgen soll.
Dies steht im Widerspruch zu den mit dem Investor vor wenigen Tagen geführten Gespräch, in welchem der früheste Abrisstermin im vierten Quartal 2004 als real eingeschätzt wurde, so der WBG-Vorstand gegenüber der nnz. Grund hierfür ist unter anderem die vorherige Modernisierung der WBG-Häuser Pferdemarkt 2 bis 8 sowie Stolberger Straße 10 bis 12, um die Mieter der Kranichstraße 1 und 2 mit attraktiven Ausweichwohnungen zu versorgen. Diese Maßnahmen sind voraussichtlich erst im dritten Quartal 2004 abgeschlossen.
Der WBG-Vorstand über die Informationspolitik der Stadt enttäuscht, da die Mieter der Wohnungsbaugenossenschaft aber auch der SWG durch die in der Öffentlichkeit verbreiteten Nachrichten stark verunsichert werden.
Autor: nnzMit Verwunderung hat der Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Nordhausen (WBG) zur Kenntnis genommen, dass nach Aussage des Bau- und Wirtschaftsdezernenten der Stadt Nordhausen, Dietrich Beyse (CDU), der Abriss des ehemaligen Polizeigebäudes und in diesem Zusammenhang auch die beiden angrenzenden Plattenbauten, bereits im Mai 2004 erfolgen soll.
Dies steht im Widerspruch zu den mit dem Investor vor wenigen Tagen geführten Gespräch, in welchem der früheste Abrisstermin im vierten Quartal 2004 als real eingeschätzt wurde, so der WBG-Vorstand gegenüber der nnz. Grund hierfür ist unter anderem die vorherige Modernisierung der WBG-Häuser Pferdemarkt 2 bis 8 sowie Stolberger Straße 10 bis 12, um die Mieter der Kranichstraße 1 und 2 mit attraktiven Ausweichwohnungen zu versorgen. Diese Maßnahmen sind voraussichtlich erst im dritten Quartal 2004 abgeschlossen.
Der WBG-Vorstand über die Informationspolitik der Stadt enttäuscht, da die Mieter der Wohnungsbaugenossenschaft aber auch der SWG durch die in der Öffentlichkeit verbreiteten Nachrichten stark verunsichert werden.

