Fr, 07:02 Uhr
04.03.2011
Wieder erster Auswärtssieg???
Wo der FSV Wacker 90 Nordhausen vor knapp zwei Wochen 1:2 verlor, nämlich in Leinefelde, da konnte der FC Union Mühlhausen punkten. Es dürfte am Sonnabend ab 13.30 Uhr für Wacker in der ehemaligen Thomas-Müntzer-Stadt also schwer werden, obwohl Überkreuzvergleiche bekanntlich immer hinken…
2007 gelang Wacker letztmalig in Mühlhausen ein Punktspielsieg beim 3:1 in der Aufstellung Finsterbusch - Elle, Töpfer, Ebert, Taute, Hoffmann (90. Heise), Pohl (81. Pascheit), Pistorius, Ciesla, T. Steinberg, Lattmann (65. Wenzel). Nicht einmal dreieinhalb Jahre ist das her und sieben, acht Leute sind nicht mehr dabei. Jacek Ciesla, Steven Ebert und Stephan Hoffmann, drei Mittelfeldakteure also, erzielten die Treffer zum damals ersten Auswärtssieg der Saison 2007/08 in einer beinharten Begegnung.
Ginge es nach dem Willen der Fans, dann gelänge Wacker nun endlich der erste Dreier dieser Saison auf fremdem Boden. Schön wäre es für Wacker, wenn das auch am Sonnabend berichtet werden könnte. Aber dafür muss wieder ein Tor mehr geschossen werden als von Union. Viele Chancen ließ Wacker in den letzten Wochen immer wieder liegen. Ist es etwa Problem Nr. 1, dass Wacker zu wenig Tore schießt?
Wo zurzeit die Säge klemmt, um Erfolge einzufahren, versuchte Harald Dressler einmal zu untersuchen.
Dressler schlussfolgert: Entgegen aller Vermutungen ist das ein durchschnittlich leicht positives Torverhältnis. Und mit so vielen Toren in der Vergangenheit stand Wacker zum gleichen Zeitpunkt der Saison besser, sogar mit einem Minustorverhältnis. Und er fragt: Was könnte uns das sagen? Sind die anderen Vereine besser geworden? Verlieren wir das eine oder andere Spiel zu knapp? Ist es wirklich nur ein ´Stürmerproblem´? Oder haben wir ein Problem in der Verteidigung? Oder beides?
Dressler fährt fort: Ich habe eine Diskussion um unser Stürmerproblem im Wacker-Forum verfolgt. Daraufhin habe ich mir mal Zeit genommen und eine Tabelle erstellt. Dabei ist aber zu beachten, dass der eine oder andere Spieler (u.a. Klaus) einmal nur die Hälfte der Spiele einer Saison absolviert hatte.
Es ist egal, zu welchen Schlussfolgerungen jeder daraus kommt, denn die Anzahl der erzielten Tore reicht ja für mehr. Entscheidend ist, dass Wacker damit zu wenig Punkte eingefahren hat. Und wichtig ist, dass am Wochenende angesichts der Tabellenkonstellation gepunktet werden muss. Pasta. Das muss jedem bewusst sein. Jeder muss erkennen, dass wir nun gegen den Abstieg kämpfen, wie Trainer Jens Eisenschmidt mit allem Nachdruck feststellte.
Er ist keinesfalls in einer beneidenswerten Situation. Am Wochenanfang standen mir beim Training gerade einmal vier gesunde Spieler zur Verfügung. Das wirft alle meine Trainingspläne über den Haufen. Ich weiß noch nicht, wer sich gesund meldet. Die Aufstellung wird also erst am Spieltag feststehen. Das ist sehr bedauerlich. Mühlhausen besitzt eine stabile Abwehr, wie wir beim Hinspiel gesehen haben. Mit Schmidt und Bauer sind zwei Angreifer immer für Tore gut.
Lassen wir uns also überraschen, hoffentlich positiv. Dann könnten wir hinter die Überschrift drei dicke Ausrufezeichen setzen.
Wackers Reservevertretung (Platz 13) muss am Sonntag, den 06.03.2011 um 13.30 Uhr bei der SG Arenshausen/Gerbershausen (Platz 11), die momentan drei Punkte vor Nordhausen II liegt, antreten. Der Abstand sollte mit einer guten Tagesform der Zweiten aufgeholt werden können. In der Hinrunde gelang ein überzeugender 5:1-Erfolg.
Klaus Verkouter
Autor: nnz2007 gelang Wacker letztmalig in Mühlhausen ein Punktspielsieg beim 3:1 in der Aufstellung Finsterbusch - Elle, Töpfer, Ebert, Taute, Hoffmann (90. Heise), Pohl (81. Pascheit), Pistorius, Ciesla, T. Steinberg, Lattmann (65. Wenzel). Nicht einmal dreieinhalb Jahre ist das her und sieben, acht Leute sind nicht mehr dabei. Jacek Ciesla, Steven Ebert und Stephan Hoffmann, drei Mittelfeldakteure also, erzielten die Treffer zum damals ersten Auswärtssieg der Saison 2007/08 in einer beinharten Begegnung.
Ginge es nach dem Willen der Fans, dann gelänge Wacker nun endlich der erste Dreier dieser Saison auf fremdem Boden. Schön wäre es für Wacker, wenn das auch am Sonnabend berichtet werden könnte. Aber dafür muss wieder ein Tor mehr geschossen werden als von Union. Viele Chancen ließ Wacker in den letzten Wochen immer wieder liegen. Ist es etwa Problem Nr. 1, dass Wacker zu wenig Tore schießt?
Wo zurzeit die Säge klemmt, um Erfolge einzufahren, versuchte Harald Dressler einmal zu untersuchen.
Dressler schlussfolgert: Entgegen aller Vermutungen ist das ein durchschnittlich leicht positives Torverhältnis. Und mit so vielen Toren in der Vergangenheit stand Wacker zum gleichen Zeitpunkt der Saison besser, sogar mit einem Minustorverhältnis. Und er fragt: Was könnte uns das sagen? Sind die anderen Vereine besser geworden? Verlieren wir das eine oder andere Spiel zu knapp? Ist es wirklich nur ein ´Stürmerproblem´? Oder haben wir ein Problem in der Verteidigung? Oder beides?
Dressler fährt fort: Ich habe eine Diskussion um unser Stürmerproblem im Wacker-Forum verfolgt. Daraufhin habe ich mir mal Zeit genommen und eine Tabelle erstellt. Dabei ist aber zu beachten, dass der eine oder andere Spieler (u.a. Klaus) einmal nur die Hälfte der Spiele einer Saison absolviert hatte.
Es ist egal, zu welchen Schlussfolgerungen jeder daraus kommt, denn die Anzahl der erzielten Tore reicht ja für mehr. Entscheidend ist, dass Wacker damit zu wenig Punkte eingefahren hat. Und wichtig ist, dass am Wochenende angesichts der Tabellenkonstellation gepunktet werden muss. Pasta. Das muss jedem bewusst sein. Jeder muss erkennen, dass wir nun gegen den Abstieg kämpfen, wie Trainer Jens Eisenschmidt mit allem Nachdruck feststellte.
Er ist keinesfalls in einer beneidenswerten Situation. Am Wochenanfang standen mir beim Training gerade einmal vier gesunde Spieler zur Verfügung. Das wirft alle meine Trainingspläne über den Haufen. Ich weiß noch nicht, wer sich gesund meldet. Die Aufstellung wird also erst am Spieltag feststehen. Das ist sehr bedauerlich. Mühlhausen besitzt eine stabile Abwehr, wie wir beim Hinspiel gesehen haben. Mit Schmidt und Bauer sind zwei Angreifer immer für Tore gut.
Lassen wir uns also überraschen, hoffentlich positiv. Dann könnten wir hinter die Überschrift drei dicke Ausrufezeichen setzen.
Wackers Reservevertretung (Platz 13) muss am Sonntag, den 06.03.2011 um 13.30 Uhr bei der SG Arenshausen/Gerbershausen (Platz 11), die momentan drei Punkte vor Nordhausen II liegt, antreten. Der Abstand sollte mit einer guten Tagesform der Zweiten aufgeholt werden können. In der Hinrunde gelang ein überzeugender 5:1-Erfolg.
Klaus Verkouter



