Fr, 10:21 Uhr
16.05.2003
Eine Stimme aus dem Landkreis
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Es ist nicht immer leicht, die Interessen der Kommunen und der Kreisverwaltung unter einen Hut zu bugsieren. Dem Kreisvorsitzenden des Gemeinde- und Städtebundes, Jürgen Hohberg, ist dieser Versuch beim künftigen Status von Nordhausen geglückt.
Sowohl die Städte und Gemeinden und die Kreisstadt, als auch das Landratsamt waren sich bereits Anfang März einig: Nordhausen muß in Nordthüringen das Oberzentrum werden. Der gemeinsamen Stellungnahme des Landkreises und der Stadt Nordhausen vom 16.12.2002 zur Einstufung der Stadt Nordhausen als Oberzentrum für Nordthüringen schließen wir uns voll inhaltlich an. Diese Klassifizierung der Stadt Nordhausen als Oberzentrum hat für uns oberste Priorität. Nordthüringen braucht ein Oberzentrum. Auf Grund der Zentralität und der vorhandenen Ausstattung kann dies nur die Stadt Nordhausen für Nordthüringen werden, schrieb Hohberg im Auftrag der Kommunen am 3. März an die Thüringer Staatskanzlei.
Mit der Verabschiedung des Radwegeplanes im Kreistag ist das aus Sicht von Jürgen Hohberg der zweite geglückte Versuch, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Die einheitliche Stimme aus dem Landkreis Nordhausen ist für mich immens wichtig. Nur so können wir uns in Erfurt Nachdruck verschaffen, wertet der Sollstedter Bürgermeister den gemeinsamen Standpunkt. Den zu erreichen war nach nnz-Informationen nicht immer einfach, als mühselige Kleinarbeit beschreibt es der Sollstedter Bürgermeister im nnz-Gespräch.
Jetzt, in der Diskussion um den Entwurf des Landesentwicklungsplanes (LEP), komme es weiter darauf an, gemeinsame Stärke zu beweisen, denn: Der Abbau der räumlichen Entwicklungsunterschiede speziell im Süd-Nord-Gefälle des Freistaates Thüringen erfordert ein leistungsfähiges Oberzentrum. Zwischen den vorhandenen Oberzentren Göttingen - Halle / Leipzig - Chemnitz, Erfurt - Hannover bzw. Erfurt - Magdeburg fehlt in Nordthüringen ein Oberzentrum, welches auch langfristig und nachhaltig die Versorgung mit entsprechenden Infrastruktureinrichtungen im gesamten Südharzraum sichern kann und insbesondere als Arbeitsmarktstandort entwickelt wird. Eine Entscheidung des Landesregierung für die kontinuierliche Entwicklung zum Oberzentrum Nordhausen wirkt somit deutlich über die Region Nordthüringen hinaus und füllt die sonst vorhandene Lücke im oberzentralen Verflechtungsbereich für diesen Raum, schrieb der Nordhäuser Ableger des kommunalen Spitzenverbandes im März. Und dem ist auch in diesen Tagen nicht viel hinzuzufügen.
Autor: nnzSowohl die Städte und Gemeinden und die Kreisstadt, als auch das Landratsamt waren sich bereits Anfang März einig: Nordhausen muß in Nordthüringen das Oberzentrum werden. Der gemeinsamen Stellungnahme des Landkreises und der Stadt Nordhausen vom 16.12.2002 zur Einstufung der Stadt Nordhausen als Oberzentrum für Nordthüringen schließen wir uns voll inhaltlich an. Diese Klassifizierung der Stadt Nordhausen als Oberzentrum hat für uns oberste Priorität. Nordthüringen braucht ein Oberzentrum. Auf Grund der Zentralität und der vorhandenen Ausstattung kann dies nur die Stadt Nordhausen für Nordthüringen werden, schrieb Hohberg im Auftrag der Kommunen am 3. März an die Thüringer Staatskanzlei.
Mit der Verabschiedung des Radwegeplanes im Kreistag ist das aus Sicht von Jürgen Hohberg der zweite geglückte Versuch, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Die einheitliche Stimme aus dem Landkreis Nordhausen ist für mich immens wichtig. Nur so können wir uns in Erfurt Nachdruck verschaffen, wertet der Sollstedter Bürgermeister den gemeinsamen Standpunkt. Den zu erreichen war nach nnz-Informationen nicht immer einfach, als mühselige Kleinarbeit beschreibt es der Sollstedter Bürgermeister im nnz-Gespräch.
Jetzt, in der Diskussion um den Entwurf des Landesentwicklungsplanes (LEP), komme es weiter darauf an, gemeinsame Stärke zu beweisen, denn: Der Abbau der räumlichen Entwicklungsunterschiede speziell im Süd-Nord-Gefälle des Freistaates Thüringen erfordert ein leistungsfähiges Oberzentrum. Zwischen den vorhandenen Oberzentren Göttingen - Halle / Leipzig - Chemnitz, Erfurt - Hannover bzw. Erfurt - Magdeburg fehlt in Nordthüringen ein Oberzentrum, welches auch langfristig und nachhaltig die Versorgung mit entsprechenden Infrastruktureinrichtungen im gesamten Südharzraum sichern kann und insbesondere als Arbeitsmarktstandort entwickelt wird. Eine Entscheidung des Landesregierung für die kontinuierliche Entwicklung zum Oberzentrum Nordhausen wirkt somit deutlich über die Region Nordthüringen hinaus und füllt die sonst vorhandene Lücke im oberzentralen Verflechtungsbereich für diesen Raum, schrieb der Nordhäuser Ableger des kommunalen Spitzenverbandes im März. Und dem ist auch in diesen Tagen nicht viel hinzuzufügen.

