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Di, 14:16 Uhr
01.02.2011

Schneller Erfolg

Nur wenige Tage nach dem Fund der Leiche des getöteten 34 Jahre alten Christian L. neben einem befestigten Weg auf dem Leineberg hat die Polizei Göttingen zwei mutmaßliche Tatverdächtige festgenommen. Hier die Einzelheiten...


Die 23 und 30 Jahre alten Männer sind in der Vergangenheit bereits u. a. wegen diverser Gewaltdelikte polizeilich in Erscheinung getreten. Beide stammen aus Göttingen und sind ledig. Der 30-Jährige wohnt in der Nähe des Ortes, an dem am vergangenen Mittwochmorgen ein Spaziergänger die Leiche des 34-jährigen Göttingers fand. Eine noch am selben Tag in der Göttinger Rechtsmedizin durchgeführte Obduktion hatte ergeben, dass der Getötete Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Details zur genauen Todesursache werden aus ermittlungstaktischen Gründen weiterhin nicht veröffentlicht.

Seit Bekanntwerden der Tat arbeitete die aus rund 30 Ermittlerinnen und Ermittlern bestehende Mordkommission (MOKO) "Baum" fieberhaft an der Aufklärung des Gewaltverbrechens, führte u. a. eine Vielzahl von Anwohnerbefragungen durch, sicherte Spurenmaterial und ging Hinweisen aus der Bevölkerung nach.

"Mit der schnellen Festnahme der beiden mutmaßlichen Täter haben die Ermittler einen entscheidenden Schritt nach vorn gemacht und einen großen Ermittlungserfolg erzielt, gleichwohl bleiben aber derzeit immer noch viele Fragen offen, die jetzt durch weiter zu führende intensive Ermittlungen geklärt werden müssen. Fest steht, dass zwischen den beiden Festgenommenen und dem Toten eine Vorbeziehung bestand", so der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Göttingen, Kriminaldirektor Dirk Pejril.

Aufgrund der aktuell vorliegenden Ermittlungsergebnisse sind sich die Beamten sicher, dass die beiden Tatverdächtigen an dem gewaltsamen Tod des 34 Jahre alten Christian L. beteiligt waren. Die genauen Tatumstände und auch das Tatmotiv sind noch ungeklärt. Hierzu zählt auch die Frage, ob es sich bei dem Fundort der Leiche auch um den Tatort handelt.

Die beiden festgenommenen Göttinger äußerten sich gegenüber der Polizei nicht zum Tatvorwurf. Sie lassen sich durch Anwälte vertreten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen erließ der zuständige Haftrichter beim Amtsgericht Göttingen am späten Montagnachmittag Untersuchungshaftbefehle wegen Flucht- und Verdunklungsgefahr gegen beide Männer.

Die Ermittlungen der MOKO "Baum" gehen indes mit Hochdruck weiter. Die Ermittler suchen auch jetzt weiterhin nach Zeugen, die den später getöteten Christian L. am Dienstagabend (25.01.11) in Begleitung von anderen Personen gesehen haben bzw. Angaben dazu machen können, wo und mit wem sich der 34-Jährige am Abend vor seinem Tod aufgehalten hat.

Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-1013 entgegen.
Autor: nnz

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Kommentare
Georg66
01.02.2011, 15:20 Uhr
Was hat...
denn der Mord in Göttingen mit dem Landkreisen NDH und KYF zu tun? Wenn wenigstens einer der Beteiligten eine Flasche Nordhäuser Korn getrunken oder ein T-Shirt mit der Aufschrift Echter Nordhäuser getragen hätte, könnte man die Tat noch mit NDH in Verbindung bringen.

Aber vielleicht ist gerade ein ehemaliger Nordhäuser in Köln bei Rot über die Ampel gefahren!? Wäre doch eine Zeile in der NNZ wert.
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