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Di, 13:01 Uhr
01.02.2011

Ein Jahrzehnt Badespaß

Nach umfangreichen Rekonstruktions- um Umbauarbeiten begann für das städtische Hallenbad am 2. März 2001 eine neue Epoche. In diese Ära startete das Bad mit neuem Namen und frischem Logo: Den Schriftzug „Badehaus“ umringen rote Sprudelblasen. Grund für nnz, auf die vergangenen zehn Jahre zu blicken...


Die Nordhäuser nahmen ihr Bad gut an - und gewöhnten sich an die neue Bezeichnung schneller als gedacht. Immerhin über 1,5 Millionen Gäste besuchten in den vergangenen zehn Jahren das Badehaus. Spiel und Spaß, Erholung und Gesundheitsvorsorge stehen obenan. Kinder und Erwachsene können Schwimmen lernen; Erwachsene sich bei Aqua-Aerobic- und Aqua-Jogging-Kursen auf sanfte Art fit halten. In den vom Badehaus-Team angebotenen Schwimmkursen erlernten über 2.500 Kinder das Schwimmen. Die Kids fühlen sich wohl im Badehaus und feiern hier auch gern ihren Kindergeburtstag. 2.300 Kindergeburtstagspartys richteten die Mitarbeiter aus und betreuten die Geburtstagskinder und ihre Gäste.

Die Idee, eine Mitternachtssauna für die zahlreichen Saunagänger anzubieten, wurde 2003 geboren. Bei dieser besonderen Sauna kann bis 1 Uhr sauniert und im Jugenstilbad ohne Badebekleidung geschwommen werden. Richtige Renner waren die orientalische Mitternachtssauna und die Ostalgie-Sauna mit Auftritt der Rolandgruppe. Etabliert hat sich auch die Frauensauna. Immer Dienstagabend sind die Damen ab 18 Uhr ganz unter sich. Der Nordhäuser Schwimmverein 90 richtet seit dem Jahr 2003 die Nordhäuser Badehausmeisterschaften aus. Am 5. März kämpfen die Aktiven aus Thüringen und den benachbarten Bundesländern bereits das neunte Mal um die begehrten Pokale.

Dem Team um Jens Eisenschmidt macht die „Arbeit“ mit den Badegästen Spaß. An neuen Einfällen mangelt es den Mitarbeitern scheinbar nicht, wie die Idee zum Saunamarathon aus dem vergangenen Jahr zeigt. Das Saunateam um Mario Windolf und einige Stammgäste organisierten die Veranstaltung, die über die Grenzen von Thüringen Beachtung fand. 24 Saunagäste beteiligten sich und besuchten dabei innerhalb von 24 Stunden 16 Thüringer Freizeitbäder.

Wichtiger als diese Veranstaltungshöhepunkte ist Geschäftsführer Jens Eisenschmidt, dass der tägliche Badebetrieb unfallfrei läuft und die Besucher zufrieden sind. Dafür sorgen die Mitarbeiter im Team und auch zukünftig sollen sich die Gäste in ihrem Bad wohl fühlen. Ab und an gibt es Vorkommnisse, über die schon mal geschmunzelt wird; aber nur geschmunzelt. „Diskretion gehört zum Geschäft“, so Jens Eisenschmidt.
Autor: nnz

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