Do, 15:15 Uhr
20.03.2003
Becker: ZAN hat Chance vertan
Nordhausen (nnz). In Südthüringen soll eine Abfallbehandlungsanlage gebaut werden. In der vergangenen Woche wurde dort ein Beschluß des Zweckverbandes (ZASt) gefasst. Die Südthüringer können sich zumindest über eine Förderung der Investition in Höhe von 20 Prozent freuen, Nordthüringen ging leer aus...
Für die Umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dagmar Becker, ist dies eine Enttäuschung. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) habe leichtfertig auf diese Förderung verzichtet. In Nordthüringen hätte mit dieser Förderung eine mechanisch-biologische Anlage gebaut werden können. Somit sei auch der Transport von Zehntausenden Tonnen Abfall nach Sachsen-Anhalt zu vermeiden gewesen, meinte Becker gegenüber der nnz.
Becker kritisierte in diesem Zusammenhang das mangelnde Verhandlungsgeschick von ZAN-Chef Dr. Werner Henning. Der habe offenbar diese Fördervariante überhaupt nicht geprüft oder sich bei der Landesregierung nicht dafür stark gemacht. Die Interessen der Bürger und der Umwelt scheinen bei der Entscheidung von Henning keine Rolle gespielt zuhaben, meinte Becker. Henning habe die Abfallbehandlung in einer Müllverbrennungsanlage von Anfang an gewollt. Die Starrsinnigkeit des Verbandsvorsitzenden müssen nun die Gebührenzahler ausbaden.
Dagmar Becker betonte gegenüber nnz, dass die Vertreter des Landkreises Nordhausen auf diese Fördermöglichkeiten hingewiesen hätten und diese in den Kalkulationen berücksichtig haben wollten. Leider habe man sich im ZAN nicht durchsetzen können. An die Adresse des ZAN-Vorsitzenden sagte die Landtagsabgeordnete, dass er es zu verantworten habe, mit der leichtfertigen Ausschlagung von Fördermitteln auch die Standortbedingungen in Nordthüringen gegenüber anderen Landesregionen verschlechtert zu haben.
Autor: nnzFür die Umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dagmar Becker, ist dies eine Enttäuschung. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) habe leichtfertig auf diese Förderung verzichtet. In Nordthüringen hätte mit dieser Förderung eine mechanisch-biologische Anlage gebaut werden können. Somit sei auch der Transport von Zehntausenden Tonnen Abfall nach Sachsen-Anhalt zu vermeiden gewesen, meinte Becker gegenüber der nnz.
Becker kritisierte in diesem Zusammenhang das mangelnde Verhandlungsgeschick von ZAN-Chef Dr. Werner Henning. Der habe offenbar diese Fördervariante überhaupt nicht geprüft oder sich bei der Landesregierung nicht dafür stark gemacht. Die Interessen der Bürger und der Umwelt scheinen bei der Entscheidung von Henning keine Rolle gespielt zuhaben, meinte Becker. Henning habe die Abfallbehandlung in einer Müllverbrennungsanlage von Anfang an gewollt. Die Starrsinnigkeit des Verbandsvorsitzenden müssen nun die Gebührenzahler ausbaden.
Dagmar Becker betonte gegenüber nnz, dass die Vertreter des Landkreises Nordhausen auf diese Fördermöglichkeiten hingewiesen hätten und diese in den Kalkulationen berücksichtig haben wollten. Leider habe man sich im ZAN nicht durchsetzen können. An die Adresse des ZAN-Vorsitzenden sagte die Landtagsabgeordnete, dass er es zu verantworten habe, mit der leichtfertigen Ausschlagung von Fördermitteln auch die Standortbedingungen in Nordthüringen gegenüber anderen Landesregionen verschlechtert zu haben.


