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Mi, 18:13 Uhr
12.03.2003

Gott schütze das ehrbare Handwerk

Nordhausen (nnz). In der Nordhäuser „Finkenburg“ sind am Abend die Gesellen des Jahrgangs 2003 feierlich freigesprochen worden. Für die jungen Leute ist damit ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende gegangen. Ein noch wichtiger liegt jedoch vor ihnen...


Freigesprochen 63 Junggesellen aus dem Landkreis Nordhausen erhielten heute vom Kreishandwerksmeister Günther Kirchner ihre Gesellenbriefe. Die „Masse“ kommt aus dem aus dem Kfz-Handwerk (24), gefolgt vom Metallbau (9) und dem Elektrohandwerk mit acht jungen Menschen. Den Beruf des Maurers erlernte nur ein Jugendlicher.

Die erste Stufe auf der Berufsleiter sei jetzt zwar erklommen, doch jetzt komme die Zeit der Bewährung und des weiteren ständigen Lernens, mahnte Günther Kirchner in seiner Festrede an. Wer es im Beruf zu etwas bringen will, der dürfe mit dem Lernen nie aufhören. Die Handwerksmeister des Landkreises Nordhausen würden es ihren Mitarbeitern vorleben. Viele hätten sich modernen Technologien noch in einem Alter angenommen, in dem man landläufig zum „alten Eisen“ gehöre. Doch gerade diese Meister und Meisterinnen seien im Herzen jung geblieben, so der Kreishandwerksmeister.

Das Handwerk habe vor allem nach der Wende einen wesentlich höheren Stellenwert im wirtschaftlichen Gefüge erhalten. Immer entscheidender sei für den Kunden das Preis-Leistungsverhältnis. Deshalb stehe die Qualität der Arbeit an erster Stelle in einem Markt, in dem der Kunde unter mehreren Anbietern wählen könne. Wer früher nur seinem Gewerk nachging, der ist heute Problemlöser, Techniker und Verkäufer in einem.

Den 63 jungen Leuten wünschten die Vertreter der Handwerkerschaft Nordthüringen aber auch die Fachlehrer der Berufsbildenden Schule viel Erfolg in ihrem weiteren Berufsleben und Günther Kirchner gab den Junggesellen den Spruch der Handwerker mit auf den Weg: „Gott schütze das ehrbare Handwerk!“
Autor: nnz

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