Fr, 18:03 Uhr
07.03.2003
Teilstück gilt als gesetzt
Nordhausen (nnz). In dieser Woche reiste der 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen nach Berlin. Dort fand im Verkehrsministerium ein Gespräch statt. Verkehrsprobleme standen dabei im Mittelpunkt. Ob zumindest ein Teil dieser Probleme gelöst werden konnten, das hat die nnz erfahren.
Erfreut zeigte sich Matthias Jendricke (SPD) über das in dieser Woche stattgefundene Gespräch im Bundesverkehrsministerium. Jendricke hatte seine Kontakte genutzt, um direkt mit der parlamentarischen Staatssekretärin Iris Gleicke (SPD) die Verkehrsprobleme in Nordthüringen zu erörtern. Gleicke war bereits Ende letzten Jahres hier in Nordhausen, um einen weiteren Abschnitt der A 38 Richtung Wipperdorf zu übergeben (siehe nnz-Archiv). Schon damals hatten die Nordhäuser Sozialdemokraten bei einem Gesprächstermin im Rathaus die Möglichkeit genutzt, einen entsprechenden Forderungskatalog zum Ausbau der Bundesstraßen zu übergeben.
Die Staatssekretärin hat uns geschildert, dass sie damals unsere Unterlagen intensiv auf der Rückfahrt nach Erfurt studiert hat und den Ausbau der B 4 für notwendig erachtet, erklärte Jendricke. Der Neubau der B4 im Bereich der Ortsumfahrung von Sondershausen gilt ja bereits seit letztem Jahr als verbindlich zwischen dem Bund und dem Land Thüringen vereinbart. Gleiches gilt jetzt auch für den ersten Teilabschnitt der B 243 von der A 38 in Richtung Großwechsungen, wurde im Ministerium versichert. Für diesen Teilabschnitt wird zur Zeit das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen, der Planentwurf sieht einen vierspurigen Neubau der Bundesstraße vor. Ich denke, dies ist ein gutes Signal für eine bessere Anbindung der Region in Richtung Hannover, freute sich Jendricke über diese Zusage.
Beim Gespräch, an dem auch die stellvertretende Landrätin Gerlinde Menzel (SPD) aus Osterode und der Nordhäuser Verkehrsausschussvorsitzende Andreas Wieninger (SPD) teilnahmen, ging es auch um den Ausbau der B 4 im Bereich der Sundhäuser Berge und um die Ortsumfahrungen in Richtung Harz. Der Referentenentwurf für den neuen Bundesverkehrswegeplan wird noch in diesem Monat herausgegeben und wird dann die Ausbauziele des Bundes für die nächsten 15 Jahre festlegen. Ich denke, wir waren somit zur rechten Zeit am richtigen Ort, um noch einmal unsere regionalen Forderungen deutlich zu machen, erklärte Jendricke dazu.
Autor: nnz
Erfreut zeigte sich Matthias Jendricke (SPD) über das in dieser Woche stattgefundene Gespräch im Bundesverkehrsministerium. Jendricke hatte seine Kontakte genutzt, um direkt mit der parlamentarischen Staatssekretärin Iris Gleicke (SPD) die Verkehrsprobleme in Nordthüringen zu erörtern. Gleicke war bereits Ende letzten Jahres hier in Nordhausen, um einen weiteren Abschnitt der A 38 Richtung Wipperdorf zu übergeben (siehe nnz-Archiv). Schon damals hatten die Nordhäuser Sozialdemokraten bei einem Gesprächstermin im Rathaus die Möglichkeit genutzt, einen entsprechenden Forderungskatalog zum Ausbau der Bundesstraßen zu übergeben. Die Staatssekretärin hat uns geschildert, dass sie damals unsere Unterlagen intensiv auf der Rückfahrt nach Erfurt studiert hat und den Ausbau der B 4 für notwendig erachtet, erklärte Jendricke. Der Neubau der B4 im Bereich der Ortsumfahrung von Sondershausen gilt ja bereits seit letztem Jahr als verbindlich zwischen dem Bund und dem Land Thüringen vereinbart. Gleiches gilt jetzt auch für den ersten Teilabschnitt der B 243 von der A 38 in Richtung Großwechsungen, wurde im Ministerium versichert. Für diesen Teilabschnitt wird zur Zeit das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen, der Planentwurf sieht einen vierspurigen Neubau der Bundesstraße vor. Ich denke, dies ist ein gutes Signal für eine bessere Anbindung der Region in Richtung Hannover, freute sich Jendricke über diese Zusage.
Beim Gespräch, an dem auch die stellvertretende Landrätin Gerlinde Menzel (SPD) aus Osterode und der Nordhäuser Verkehrsausschussvorsitzende Andreas Wieninger (SPD) teilnahmen, ging es auch um den Ausbau der B 4 im Bereich der Sundhäuser Berge und um die Ortsumfahrungen in Richtung Harz. Der Referentenentwurf für den neuen Bundesverkehrswegeplan wird noch in diesem Monat herausgegeben und wird dann die Ausbauziele des Bundes für die nächsten 15 Jahre festlegen. Ich denke, wir waren somit zur rechten Zeit am richtigen Ort, um noch einmal unsere regionalen Forderungen deutlich zu machen, erklärte Jendricke dazu.

