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So, 10:48 Uhr
10.10.2010

nnz-Polizeibericht am Wochenende (2)

Unter anderen mussten sich die Beamten der Nordhäuser Polizeiinspektion mit gestohlenen Schuhen beschäftigen. Was darüber hinaus noch geschah, das hat die nnz erfahren...


In der Zeit von Freitagabend bis zum Samstagmorgen zerstörten bisher unbekannte Täter die obere Türscheibe der Telefonzelle an der Parkallee, in der Zufahrt zum Stadtpark in Nordhausen. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 300 Euro. Zeugen sollten sich bitte bei der Polizeiinspektion Nordhausen unter 03631 96-2123 melden.


Um 10:15 Uhr kam es auf der Nordhäuserstraße (ehemalige B 80), in Höhe des Gewerbegebietes Bielen zu einem Verkehrsunfall mit drei leichtverletzten Personen. Dort wollte die Verursacherin, eine 52-jährige Frau aus Nordhausen mit ihrem Skoda aus dem Gewerbegebiet kommend in Richtung Nordhausen auf die Landstraße 3080 auffahren. Sie missachtete dabei die Vorfahrt einer 33-jährigen Windehäuserin, die mit ihrem Ford diese Straße aus Richtung Nordhausen kommend in Richtung Bielen befuhr. Bei dem Zusammenstoß zogen sich drei Personen leichte Verletzungen zu. Die beteiligten Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 11.000 Euro.


Um 21:55 Uhr wurde die Polizei darüber Informiert, dass in Nacht vom Freitag zum Samstag in der Jacob-Plaut-Straße in Nordhausen ein Diebstahl verübt wurde. Unbekannte Täter haben dort schwarze Schuhe entwendet, die vor der Wohnungstür im Treppenhaus abgestellt worden waren. Es entstand Beuteschaden in Höhe von etwa 45 Euro.


Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich gegen 15:40 Uhr in der Dorfstraße in Buchholz. Eine 66-jährige Frau aus Neustadt kam dort mit ihrem VW aus Neustadt und wollte den Kreuzungsbereich in Richtung Steigerthal befahren. Sie beachtete zunächst die Vorfahrtregelung und hielt an. Beim Anfahren übersah sie den von links kommenden, vorfahrtberechtigten PKW Renault eines 74 Jahre alten Mann aus Rottleberode. Durch den Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von etwa 11.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.
Autor: nnz

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Kommentare
Georg66
10.10.2010, 12:00 Uhr
Irgendwann....
muss Schluss sein mit dem Führen eines PKW`s.
Leider sind ältere Kraftfahrzeugführer der irrigen Meinung, dass 40 Jahre unfallfreies Fahren ein Freibrief ist, noch einmal 40 Jahre dranzuhängen.
Da tendieren die Sehkraft und die Reaktionszeiten schon mal in den Bereich eines volltrunkenen Autofahrers.

Da wird mit einen Schleichgang der Berufsverkehr ausgebremst, oder als Falschfahrer die BAB unsicher gemacht. Es wird entgegen zu früheren Zeiten nicht mehr im Bett, sondern am Steuer des eigenen Wagens das Zeitliche gesegnet und im schlimmsten Falle noch eine junge Familie im Gegenverkehr mit ins Nirvana genommen.

Es wird Zeit, eine gesetzliche Regelung zu treffen, denn so geht es nicht weiter. Alt werden wir Alle, doch soviel Vernunft muss sein!
MFG
Janko
10.10.2010, 16:53 Uhr
das problem...
an diesem polizeibereicht, lieber georg, liegt in Ihren mathematik-kenntnissen begründet.

die beiden unfallverursacher sind nicht 98 jahre alt (18 + 40 + 'nochmal 40 drangehängt'), sondern 52 und 66.
Georg66
11.10.2010, 00:52 Uhr
Das Problem....
wurde nicht erkannt. Es geht um die Vergreisung der Gesellschaft und deren Folgen auch im Strassenverkehr und nicht um Zahlenspielerreihen. Die gibt es nur im Lottoblock.

Ich habe irgend etwas von 66 und 74 Jahre alten Unfallgegnern gelesen, aber vielleicht lässt meine Sehkraft auch schon nach. Außerdem ist das hier kein Chat!:-)
MFG
suedharzer
11.10.2010, 09:49 Uhr
beide haben Recht
Dieser Artikel dient eigentlich nicht dazu, älteren Menschen die Fahrtüchtigkeit abzusprechen, zumal der älteste Unfallteilnehmer mit 74 total unschuldig war. Eigentlich eignet sich nie ein Einzelfall dazu, gleich schärfere Gesetze zu fordern. So geht der sexuelle Missbrauch von Kindern seit Jahrzehnten statistisch zurück aber jeder traurige neue Fall lässt den Ruf nach der Todesstrafe wieder laut werden... Daher sollte unsere parlamentarische Demokratie auch mal gelobt werden, dass sie besonnener reagiert.

Dennoch spricht Georg ein echtes Problem an. Die Gesellschaft vergreist und immer mehr ältere Verkehrsteilnehmer steuern immer größere und schnellere Autos. Spätestens ab dem 70. Lebensjahr sollten diese ihre Verkehrstüchtigkeit unter Beweis stellen. Aber dies wird die Lobby der Automobilindustrie zu verhindern wissen, die zahlreichen betuchten Rentnern jährlich das neueste Modell aufschwatzen. Und dieser erfolgreiche Lobbyismus ist die Kehrseite unserer Demokratie.
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