Di, 16:19 Uhr
28.09.2010
Das Kosovo 2010
Sie hat das Kosovo im Februar des Jahres bereist und sich über die heutigen Verhältnisse in diesem gebeutelten Land informiert. Da sie einen einheimischen Führer hatte, war es ihr möglich, authentische Beobachtungen zu machen und diese fotografisch festzuhalten. Morgen berichtet Dr. Sabine Radtke im Nordhäuser Weltladen...
Flüchtlinge aus dem Kosovo werden von Deutschland dorthin zurück geschickt. Sie verließen ihr Land vor oder während des Krieges, der offiziell 1999 stattgefunden hat. Das hat mich neugierig gemacht: Was erwartet sie in dem Land, das sie verlassen haben? Das Land gilt als sicher. Den Flüchtlingen ist zuzumuten, dort eine neue Existenz aufzubauen...
Aber die Armut ist unübersehbar, die unzureichende Müllabfuhr zeigt ihre Auswirkungen und die Zerstörung des Krieges prägt die Stadt- und Dorfbilder. Da und dort wird ein wenig aufgebaut. Auch die Seelen?
Zweieinhalb Millionen Menschen fürchten, vom übrigen Europa vergessen zu werden, keine weitere Unterstützung zu bekommen für Wiederaufbau und bei wirtschaftlichen Investitionen.Und was wird aus den traumatischen Erfahrungen, eingelagert im Gedächtnis? Das Land mit über 2000 Meter hohen Bergen im Grenzgebiet zu Montenegro und Mazedonien, weiten Ebenen und Hügellandschaften, könnte durchaus für Touristen attraktiv sein. Aber viele Probleme sind noch zu lösen, um Tourismus aufbauen zu können.
Ruinen ausgebrannter Häuser prägen noch immer die Stadtbilder. Die Probleme des Landes erscheinen immens und in naher Zukunft nicht zu bewältigen. Sabine Radtke hat aber gerade in diesem Land eine Gastfreundschaft und eine Herzlichkeit erlebt, die sie berührt haben.
Erfahren Sie aus der Wirklichkeit, durch Bilder, Texte, Berichte, Musik, wie nah und schön und schwer Menschen dort leben könn(t)en.
Mittwoch, 29.9.2010 19.30 Uhr, WELTladen Nordhausen
Autor: nnzFlüchtlinge aus dem Kosovo werden von Deutschland dorthin zurück geschickt. Sie verließen ihr Land vor oder während des Krieges, der offiziell 1999 stattgefunden hat. Das hat mich neugierig gemacht: Was erwartet sie in dem Land, das sie verlassen haben? Das Land gilt als sicher. Den Flüchtlingen ist zuzumuten, dort eine neue Existenz aufzubauen...
Aber die Armut ist unübersehbar, die unzureichende Müllabfuhr zeigt ihre Auswirkungen und die Zerstörung des Krieges prägt die Stadt- und Dorfbilder. Da und dort wird ein wenig aufgebaut. Auch die Seelen?
Zweieinhalb Millionen Menschen fürchten, vom übrigen Europa vergessen zu werden, keine weitere Unterstützung zu bekommen für Wiederaufbau und bei wirtschaftlichen Investitionen.Und was wird aus den traumatischen Erfahrungen, eingelagert im Gedächtnis? Das Land mit über 2000 Meter hohen Bergen im Grenzgebiet zu Montenegro und Mazedonien, weiten Ebenen und Hügellandschaften, könnte durchaus für Touristen attraktiv sein. Aber viele Probleme sind noch zu lösen, um Tourismus aufbauen zu können.
Ruinen ausgebrannter Häuser prägen noch immer die Stadtbilder. Die Probleme des Landes erscheinen immens und in naher Zukunft nicht zu bewältigen. Sabine Radtke hat aber gerade in diesem Land eine Gastfreundschaft und eine Herzlichkeit erlebt, die sie berührt haben.
Erfahren Sie aus der Wirklichkeit, durch Bilder, Texte, Berichte, Musik, wie nah und schön und schwer Menschen dort leben könn(t)en.
Mittwoch, 29.9.2010 19.30 Uhr, WELTladen Nordhausen


