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Di, 07:11 Uhr
27.04.2010

Kettenglieder aus Nordhausen

Einige engagierte nordhäuser Studenten verzichteten Samstag morgen auf ihr kuschliges Bett, um die weite Reise nach Norddeutschland anzutreten und gegen eine Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke zu protestieren. Ein Reisebericht der etwas anderen Art in Ihrer nnz...

Protestiert (Foto: privat) Protestiert (Foto: privat)

Im deutschen Norden trafen sich über 100.000 Gegner der Atomenergie, um ihre Meinung mit einer 120 km langen Menschenkette zwischen den Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel (bei Hamburg) zum Ausdruck zu bringen. „Diese Aktion war ein wichtiges Zeichen, dass auch ein Teil der Bevölkerung in Nordhausen sich zu der immer wichtiger werdenden Energiefrage positioniert und die Risiken der Atomenergie nicht akzeptiert!

Der Druck der Bevölkerung muss den Druck der Atomkraftbetreiber auf die Bundesregierung übertreffen, um das riskante Weiterlaufen der altersschwachen Atommeiler zu verhindern. Ich bin sehr erfreut, dass sich so viele an der Aktion beteiligten“, berichtet Charlotte Rauschenbach, Mitglied der studentischen Initiative „GoFair“.

Die Fahrt zur Menschenkette wurde von „GoFair“, dem Studentenrat der Fachhochschule und der BUND-Kreisgruppe Nordhausen organisiert. Der Bus war gut durchmischt. Auch Vertreter der Grünen traten die lange Reise an. Die Aktion war auch dank vieler weiterer Aktivisten ein großer Erfolg. Sie fordert, dass gerade unsere hoch industrialisierte Wirtschaftsnation auf den gefährlichen Irrweg der Atomkraftnutzung verzichten muss.
Autor: nnz

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