Mo, 19:56 Uhr
15.03.2010
Handballer mit Start-Ziel-Sieg
Auf der Zielgeraden der Handball Landesliga musste der Tabellenführer aus Nordhausen in die Handballhochburg Goldbach reisen, Gegner die Zweite von Goldbach/Hochheim. Eine Fahrt ins Nessetal war in den vergangenen Jahren immer eine Fahrt ins Ungewisse...
Auch in diesem Jahr reisten die Spieler um NSV Trainer Andreas Meyer mit gemischten Gefühlen zum Rückspiel beim SV Blau Weis 1893 an. Einige berufsbedingte Absagen haben für mächtige Sorgenfalten beim Tabellenführer geführt. Von den im Vorfeld fünf avisierten Ausfällen, konnten für Zwei in letzter Minute Lösungen gefunden werden. Verzichten mussten sie aber auf Keeper Sören Ahlert sowie Regisseur Mathias Thiele.
Verletzungsbedingt musste Sebastian Kreutz passen, reiste aber mit an. Der Einsatz von Spielern der Zweiten kam ebenfalls nicht in Frage, da sich beide Trainer unter der Woche einigten.
Am Ende hatten sich alle Sorgen als unberechtigt zerschlagen. Die Nessetaler konnten den Südharzexpress auch nicht stoppen. Dieser legte 2:0 vor und die Resultatsverkürzung auf 2:1, aus Sicht der Gastgeber, blieb über lange Zeit hinweg das einzige Achtungszeichen. Erst ein verwandelter Strafwurf des NSV zum 6:1, geworfen von Stefan Fuhrmann, weckte die Spieler vom SV BW 1893.
Doch der NSV stand unter Dampf, nicht schön stetig vergrößerten sie den Vorsprung auf 10:3. Angesichts dieser frühen hohen Führung wurden sie aber nachlässig und vergaben im weiteren acht Großchancen leichtfertig. Im Gegenzug konnten die Gastgeber daraus nicht viel Profit schlagen. Dafür war die Nordhäuser Deckung um ihre Spezialisten Marco Holznagel und Michael Spieß zu gut organisiert. Und sollte sich doch einmal ein Ball Richtung verirren waren da noch die Keeper Karsten Scholz und Kai Näther. Allein fünf von sechs Strafwürfen konnten sie parieren.
Die kollektive Schnarchpause im Angriff dauerte bis zur Halbzeitpause an. Obwohl die Spieler des NSV schon im Gedanken beim nächsten Spiel, am Samstag 18:00 Uhr gegen den Vfb TM 09 Mühlhausen, waren, gelang den Gastgebern nur eine Resultatsverkürzung um einen Treffer auf 10:16.
Zu Beginn der zweiten 30 Minuten erhöhte der Express das Tempo. Woran das wohl lag? Vielleicht daran das Trainer Andreas Meyer leicht angesäuert den Kabinengang antrat. Wir hätten den Sack schon zu machen. so Meyer.
Nach kurzzeitigen Findungsschwiergigkeiten zündeten der Turbo. Die Angriffe wurden konzentrierter vorgetragen. Die Konterangriffe, eine der stärksten NSV Waffen, kamen ins Rollen. Binnen weniger Minuten vergrößerte sich der Vorsprung von 17:13 auf 25:13. Zu spielen waren da noch 15 Minuten. Die Begegnung war entschieden. Für die Zweite des SV BW 1893 war der Klassenunterschied an diesem Tag einfach zu groß.
Als dann nach 50 Spielminuten ein 34:17 an der Anzeigetafel aufleuchtete drohte den vorbildlich kämpfenden Goldbachern eine empfindliche Heimniederlage. Da jedoch der Tabellenführer zwei Gänge nach unten schaltete trat diese nicht ein. Im Gegenteil, der Gastgeber brillierte in einigen Situationen und zeigte mehr als der Tabellenplatz vermuten lässt.
Auch nach dem Abpfiff der 14 Ligabegegnung großer Jubel bei den Nordhäusern. Sie bleiben weiter Tabellenführer und das ohne eine einzige Saisonniederlage.
Dafür sorgte wieder einmal mehr eine harmonische und solide Mannschaftsleistung. Ein Zuckerschlecken war die Begegnung gegen den Tabellenletzten nicht, konnte auch nicht erwartet werden, doch die Pflichtaufgabe wurde mit Bravur gemeistert.
Einmal mehr sorgte Stefan Fuhrmann für Aufsehen. Er tobte sich nach Belieben aus und erzielte dabei 15 Treffer. Auf seinen Versen die Konterspezialisten Thomas Riemekasten und Martin Stritzel mit je 6 Treffern.
Frank Ollech
Autor: nnzAuch in diesem Jahr reisten die Spieler um NSV Trainer Andreas Meyer mit gemischten Gefühlen zum Rückspiel beim SV Blau Weis 1893 an. Einige berufsbedingte Absagen haben für mächtige Sorgenfalten beim Tabellenführer geführt. Von den im Vorfeld fünf avisierten Ausfällen, konnten für Zwei in letzter Minute Lösungen gefunden werden. Verzichten mussten sie aber auf Keeper Sören Ahlert sowie Regisseur Mathias Thiele.
Verletzungsbedingt musste Sebastian Kreutz passen, reiste aber mit an. Der Einsatz von Spielern der Zweiten kam ebenfalls nicht in Frage, da sich beide Trainer unter der Woche einigten.
Am Ende hatten sich alle Sorgen als unberechtigt zerschlagen. Die Nessetaler konnten den Südharzexpress auch nicht stoppen. Dieser legte 2:0 vor und die Resultatsverkürzung auf 2:1, aus Sicht der Gastgeber, blieb über lange Zeit hinweg das einzige Achtungszeichen. Erst ein verwandelter Strafwurf des NSV zum 6:1, geworfen von Stefan Fuhrmann, weckte die Spieler vom SV BW 1893.
Doch der NSV stand unter Dampf, nicht schön stetig vergrößerten sie den Vorsprung auf 10:3. Angesichts dieser frühen hohen Führung wurden sie aber nachlässig und vergaben im weiteren acht Großchancen leichtfertig. Im Gegenzug konnten die Gastgeber daraus nicht viel Profit schlagen. Dafür war die Nordhäuser Deckung um ihre Spezialisten Marco Holznagel und Michael Spieß zu gut organisiert. Und sollte sich doch einmal ein Ball Richtung verirren waren da noch die Keeper Karsten Scholz und Kai Näther. Allein fünf von sechs Strafwürfen konnten sie parieren.
Die kollektive Schnarchpause im Angriff dauerte bis zur Halbzeitpause an. Obwohl die Spieler des NSV schon im Gedanken beim nächsten Spiel, am Samstag 18:00 Uhr gegen den Vfb TM 09 Mühlhausen, waren, gelang den Gastgebern nur eine Resultatsverkürzung um einen Treffer auf 10:16.
Zu Beginn der zweiten 30 Minuten erhöhte der Express das Tempo. Woran das wohl lag? Vielleicht daran das Trainer Andreas Meyer leicht angesäuert den Kabinengang antrat. Wir hätten den Sack schon zu machen. so Meyer.
Nach kurzzeitigen Findungsschwiergigkeiten zündeten der Turbo. Die Angriffe wurden konzentrierter vorgetragen. Die Konterangriffe, eine der stärksten NSV Waffen, kamen ins Rollen. Binnen weniger Minuten vergrößerte sich der Vorsprung von 17:13 auf 25:13. Zu spielen waren da noch 15 Minuten. Die Begegnung war entschieden. Für die Zweite des SV BW 1893 war der Klassenunterschied an diesem Tag einfach zu groß.
Als dann nach 50 Spielminuten ein 34:17 an der Anzeigetafel aufleuchtete drohte den vorbildlich kämpfenden Goldbachern eine empfindliche Heimniederlage. Da jedoch der Tabellenführer zwei Gänge nach unten schaltete trat diese nicht ein. Im Gegenteil, der Gastgeber brillierte in einigen Situationen und zeigte mehr als der Tabellenplatz vermuten lässt.
Auch nach dem Abpfiff der 14 Ligabegegnung großer Jubel bei den Nordhäusern. Sie bleiben weiter Tabellenführer und das ohne eine einzige Saisonniederlage.
Dafür sorgte wieder einmal mehr eine harmonische und solide Mannschaftsleistung. Ein Zuckerschlecken war die Begegnung gegen den Tabellenletzten nicht, konnte auch nicht erwartet werden, doch die Pflichtaufgabe wurde mit Bravur gemeistert.
Einmal mehr sorgte Stefan Fuhrmann für Aufsehen. Er tobte sich nach Belieben aus und erzielte dabei 15 Treffer. Auf seinen Versen die Konterspezialisten Thomas Riemekasten und Martin Stritzel mit je 6 Treffern.
Frank Ollech
















