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Mo, 12:07 Uhr
15.03.2010

Noch intensiver

Seit nunmehr zwei Jahren beteiligt sich die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) am Bundesprogramm "Perspektive 50plus". Mit Erfolg. Jetzt wird eine weitere Phase gestartet...


Im vergangenen Jahr konnten 157 Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt, also in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse registriert werden. Aufbauend auf den positiven Erfahrungen ist seitens der Bundesregierung nun ein weiteres Modell der Betreuung von Langzeitarbeitslosen in die Tat umgesetzt worden.

Heute starten die ersten zehn Frauen und Männer in ein neues Programm, in dessen Mittelpunkt nicht nur eine gezielte, sondern vor allem eine umfangreiche und intensive Betreuung der Hilfebedürftigen steht. Die zu aktivierenden Teilnehmer müssen gleich mehrere so genannter Vermittlungshemmnisse aufweisen. Sie müssen älter als 50 Jahre, längere Zeit ohne Arbeit sein, können von gesundheitlichen Problemen betroffen sein oder über einen Migrationshintergrund verfügen.

Die Teilnehmer, die jetzt ausgewählt wurden und die weiter ausgewählt werden, haben eine schwierige Arbeitsbiographie hinter sich. Hatten fast alle von ihnen bis 1990 Verantwortung am jeweiligen Arbeitsplatz zu übernehmen, gab es danach ABM, SAM, Umschulungen oder Weiterbildungen und immer länger währende Phase der Beschäftigungslosigkeit.

Die Frauen und Männer, die seit Mitte März nun Teil des neu aufgelegten Programms sind, sollen langsam aber beständig wieder an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Dazu werden sie während der Maßnahme von Sozialpädagogen betreut, deren Arbeit teilweise bis in die Familien hinein wirken soll.

Bestandteile des Programms sind unter anderen Sprachförderungen, Bewerbungstraining oder die Möglichkeit einer betrieblichen Erprobungsphase. Bei letzterer sollen längst vergessene Fertigkeiten und Fähigkeiten aktiviert werden.

Partner der ARGE ist das "Grone Bildungszentrum Hessen", das die Ausschreibung gewonnen hatte und Geschäftsräume in der Rathsfelder Straße in Nordhausen gemietet hat. Als weitere Partner steht den Verantwortlichen zum Beispiel das Soziale Integrationszentrum beim Horizont-Verein zur Seite.

Insgesamt sollen in diesem Jahr 100 Frauen und Männer für die Teilnahme an diesem Programm aktiviert werden. Ziel ist es, davon mindestens zehn in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.
Autor: nnz

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