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Do, 14:27 Uhr
18.02.2010

Wölfe gegen Piranhas

Es ist angerichtet: Wenn die Harzer Wölfe am Wochenende im Doppelvergleich auf die Rostocker Piranhas treffen, dann treten die beiden einzigen noch verlustpunktfreien Teams der Meisterrunde in der Eishockey-Regionalliga Nord gegeneinander an.


Spitzenspiel (Foto: R. Koch) Spitzenspiel (Foto: R. Koch)
Werden in der Defensive gefordert sein: Die Harzer Wölfe um Goalie Mario D'Antuono (verdeckt) und Sven Eichler (blau), hier in einer Szene aus dem Vorrundenspiel beim Duell mit Rostocks Vasilij Sharapa (weiß)


Zunächst empfangen die Wölfe den REC am Freitag ab 20 Uhr im heimischen Braunlager Wurmbergstadion. Am Sonntag ab 19 Uhr steht das Rückspiel in der Rostocker Schillingallee an.

Vor allem im Heimspiel wollen die Wölfe die Niederlage im Vorrunden-Heimspiel vergessen machen. 2:8 verloren die Wölfe seinerzeit und produzierten dabei etliche individuelle Fehler, die von den Rostockern eiskalt ausgenutzt wurden. Wesentlich besser und in der Defensive konzentrierter spielten die Harzer dann in der Auswärtspartie auf und mussten sich erst kurz vor Schluss mit 2:3 geschlagen geben.

Auffällig: Bei beiden bisherigen Aufeinandertreffen konnte die ESC-Defensive die Topreihe der Rostocker um Scorerkönig Karol Bartanus beinah komplett aus dem Spiel nehmen. 96 Punkte, verteilt auf überragende 44 Tore und 52 Vorlagen, sammelte der Slowake in bisher 21 Spielen.

In den beiden Spielen gegen die Wölfe brachte es Bartanus dagegen nur auf einen einzigen Assistpunkt. Für den REC-Topscorer sprang im ersten Spiel im Harz Paul Stratmann mit vier Toren in die Bresche, bei der Partie an der Küste übernahm Verteidiger Viatcheslav Koubenski in den entscheidenden Sekunden die Kontrolle.

Wie schwer die Rostocker Offensive allerdings zu stoppen ist, zeigt die Breite des Kaders. Neben Bartanus sammelten auch Thomas Dreischer, Jens Stramkowski und Kevin Nighbert reichlich Punkte. Zusätzliche Optionen bieten sich Trainer Henry Thom zudem durch die Nachverpflichtungen der beiden ehemaligen Blue Lions Michael Henk und Vasilij Sharapa.

Für die Wölfe gilt es daher zunächst, die eigene Abwehr zu stärken, ehe auch im Angriff Nadelstiche gesetzt werden sollen. Trainer Bernd Wohlmann kann im Vergleich zum Pokalspiel wieder auf einen breiteren Kader zurückgreifen. Sowohl Erik Pipp als auch Vitalij Blank kehren in die Mannschaft zurück. Verzichten müssen die Wölfe allerdings auf Benjamin Schulz.

Das Ziel der Harzer ist jedenfalls klar: Die bisher in Vorrunde und Meisterrunde verlustpunktfreien Rostocker sollen erste Federn lassen. Gleichzeitig bedeuten mögliche Punktgewinne natürlich eine Stärkung der eigenen Position im Kampf um einen der zwei offenen Play-Off-Plätze.
Robert Koch
Autor: nnz

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