Mo, 11:36 Uhr
01.02.2010
Krabbelnder Nachwuchs
Selina Marie, Ecki, der Wasserträger, der Rosenkavalier und Max haben sich auf ihren Treppen eingelebt. Sie haben die ersten Silvesterknaller überlebt, einen versuchten Raub, und auch die unschönen Zigarettenkippen und Abfälle in ihrem unmittelbaren Umfeld haben sie zu übersehen gelernt. Jetzt ist die Zeit für Nachwuchs gekommen...
Nicht, dass sie all dies nicht stören würden! Aber die Unreife der Verursacher wird wettgemacht durch leuchtende Kinderaugen, die bewundernden Besuchergruppen der Gästeführergilde und die Aufmerksamkeit der Passanten, durch Spiele und Aktionen, in die die Käfer und ihre Treppen einbezogen werden und durch die Lieder, Gedichte und Geschichten, die um sie herum erklingen.
Den ersten Schnee ihres Lebens genießen sie getreu dem Kinderlied: Schneeflöckchen-Weißröckchen, deck´ die Käferlein zu, dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh. Träumen werden sie vermutlich von Nachwuchs auf den Treppen der Stadt. Und der ist tatsächlich im Werden begriffen. Ein reichliches Dutzend kreativer Nordhäuser sowie Gäste haben in der vergangenen Woche ihre Vorstellungen von neuen Treppenkäfern in Ton geformt.
Bis zum nächsten Treffen am 10. Februar werden die Käfer-Ideen auszuwählen sein, die über ein mehrwöchiges Modellieren in Gips für den Bronzeguss vorbereitet werden. Entscheidend wird sein, für welche Käfer sich Sponsoren begeistern können. Die nächsten Tage werden daher aufregend werden.
Die Kreissparkasse Nordhausen will hier nichts dem Zufall und schon gar nicht fremden Händen überlassen. Fünf eigene Mitarbeiter bzw. Auszubildende haben sich an je einem Kreissparkassen-Käfer versucht. Die weitestgehend gemeinsame Grundidee wurde in erstaunlicher Vielfalt variiert. Die Treppenkäfer-Fachleute sind gespannt, welcher Entwurf das Rennen machen wird. Abgemacht ist in jedem Fall, dass auch diejenigen, deren Käfer sich nicht durchsetzen konnte, an der Erstellung des Gipsmodells mitarbeiten.
Ähnlich herangegangen ist die Diakonie in Nordhausen, die zwei Mitarbeiter des Sankt-Jakob-Heimes in den Workshop entsandte. Das Pflegeheim hat eine repräsentative Treppe direkt vor der Nase. Einer der beiden Käfer soll die Neue Lesserstiege künftig bewohnen. Die Wahl wird schwer fallen, denn beide Entwürfe sind - der gleichen Grundidee folgend – überzeugend gelungen. Nordbrand Nordhausen und das Ziegelwerk Sourell haben die kreative Arbeit den Teilnehmern am Workshop übertragen. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Entwürfe überzeugen können.
Ab 10. Februar wird der Bleicheröder Bildhauer Peter Genzler als künstlerischer Leiter wieder das Gipsen begleiten. Eine gute Gelegenheit für interessierte Bürger und Unternehmen sich in ihrer Stadt zu verewigen. In der Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse am Kornmarkt warten einige der getöpferten Käfer noch auf einen oder mehrere Liebhaber, die sich an der Finanzierung des Bronzegusses beteiligen möchten.
Wenn Sie sich in den nächsten Tagen beim JugendSozialwerk Nordhausen e.V., Ines Gast, Telefon 913509, mail: i.gast@jugendsozialwerk.de, melden, können Sie mithelfen, dass Ihr Käfer-Favorit seinen Platz auf einer Treppe Nordhausens findet.
Autor: nnzNicht, dass sie all dies nicht stören würden! Aber die Unreife der Verursacher wird wettgemacht durch leuchtende Kinderaugen, die bewundernden Besuchergruppen der Gästeführergilde und die Aufmerksamkeit der Passanten, durch Spiele und Aktionen, in die die Käfer und ihre Treppen einbezogen werden und durch die Lieder, Gedichte und Geschichten, die um sie herum erklingen.
Den ersten Schnee ihres Lebens genießen sie getreu dem Kinderlied: Schneeflöckchen-Weißröckchen, deck´ die Käferlein zu, dann schlafen sie sicher in himmlischer Ruh. Träumen werden sie vermutlich von Nachwuchs auf den Treppen der Stadt. Und der ist tatsächlich im Werden begriffen. Ein reichliches Dutzend kreativer Nordhäuser sowie Gäste haben in der vergangenen Woche ihre Vorstellungen von neuen Treppenkäfern in Ton geformt.
Bis zum nächsten Treffen am 10. Februar werden die Käfer-Ideen auszuwählen sein, die über ein mehrwöchiges Modellieren in Gips für den Bronzeguss vorbereitet werden. Entscheidend wird sein, für welche Käfer sich Sponsoren begeistern können. Die nächsten Tage werden daher aufregend werden.
Die Kreissparkasse Nordhausen will hier nichts dem Zufall und schon gar nicht fremden Händen überlassen. Fünf eigene Mitarbeiter bzw. Auszubildende haben sich an je einem Kreissparkassen-Käfer versucht. Die weitestgehend gemeinsame Grundidee wurde in erstaunlicher Vielfalt variiert. Die Treppenkäfer-Fachleute sind gespannt, welcher Entwurf das Rennen machen wird. Abgemacht ist in jedem Fall, dass auch diejenigen, deren Käfer sich nicht durchsetzen konnte, an der Erstellung des Gipsmodells mitarbeiten.
Ähnlich herangegangen ist die Diakonie in Nordhausen, die zwei Mitarbeiter des Sankt-Jakob-Heimes in den Workshop entsandte. Das Pflegeheim hat eine repräsentative Treppe direkt vor der Nase. Einer der beiden Käfer soll die Neue Lesserstiege künftig bewohnen. Die Wahl wird schwer fallen, denn beide Entwürfe sind - der gleichen Grundidee folgend – überzeugend gelungen. Nordbrand Nordhausen und das Ziegelwerk Sourell haben die kreative Arbeit den Teilnehmern am Workshop übertragen. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Entwürfe überzeugen können.
Ab 10. Februar wird der Bleicheröder Bildhauer Peter Genzler als künstlerischer Leiter wieder das Gipsen begleiten. Eine gute Gelegenheit für interessierte Bürger und Unternehmen sich in ihrer Stadt zu verewigen. In der Ausstellung im Foyer der Kreissparkasse am Kornmarkt warten einige der getöpferten Käfer noch auf einen oder mehrere Liebhaber, die sich an der Finanzierung des Bronzegusses beteiligen möchten.
Wenn Sie sich in den nächsten Tagen beim JugendSozialwerk Nordhausen e.V., Ines Gast, Telefon 913509, mail: i.gast@jugendsozialwerk.de, melden, können Sie mithelfen, dass Ihr Käfer-Favorit seinen Platz auf einer Treppe Nordhausens findet.



