Do, 13:23 Uhr
10.12.2009
Kein Selbstläufer in Weida
Am kommenden Samstag muss der FSV Wacker 90 Nordhausen um 13.00 Uhr beim bisher punktlosen FC Thüringen Weida antreten. Bei fortwährenden Regenfällen in Weida ist es möglich, dass das Spiel auf Februar verschoben oder gar gedreht wird und in Nordhausen stattfindet…
Aber das sind Spekulationen. Es steht aber fest, dass der TFV nach Aussagen des Staffelleiters Ulrich Hofmann gern möchte, in diesem Jahr noch alle Punktspiele über die Bühne gehen zu lassen. Eine eventuelle Entscheidung über eine Verlegung fällt aber sicher erst kurzfristig am Freitag. Die rund 300 Fans vom harten Kern dürfen also noch nicht in den Urlaub fahren (notfalls Sonnabend über Weida).
In dreizehn gemeinsamen Punktspieljahren seit 1959 war Weida Gegner der Nordhäuser. Während am vergangenen Wochenende die Bilanz mit Weimar insgesamt erstmals ausgeglichen werden konnte, nimmt sich diese gegen den FC Thüringen Weida sehr viel positiver aus.
Vierzehn Siegen stehen vier Unentschieden und acht Niederlagen gegenüber Doch das ist vor allem einer guten Heimbilanz des FSV Wacker 90 zu verdanken, denn in Weida auf dem Sportplatz Roter Hügel konnte Nordhausen erst dreimal als Gewinner den Rasen verlassen, in der Vorsaison beim 5:0-Erfolg sogar sehr sicher. Weida war dem Abstieg durch den Rückzug von Steinach gerade so entgangen und spielt in diesem Jahr bislang eine sehr bescheidene Rolle, ohne etwa nur enttäuscht zu haben.
Gerade darin liegt die große Gefahr, meint Trainer Jens Ludwig. Die Fans sprechen nur von der Höhe des Sieges und denken, dass es ein Selbstläufer wird. Ich weiß aus Erfahrung, dass solche Spiele die schwierigsten sind, wenn die Einstellung nicht von der ersten Minute an stimmt. Das wäre töricht. Die Bauchschmerzen des Trainers sind nicht unbegründet, wenn wir an das Spiel gegen Zeulenroda denken.
Nach dem 0:1 rannte Wacker vergeblich Ausgleich und Sieg hinterher. Auch in der Vergangenheit gab es immer wieder solche Spiele, bei denen vorher eigentlich schon alles gelaufen schien. Ludwig fährt fort: Wir müssen die Tabelle und die bisherige Erfolglosigkeit des Gegners ausblenden. Wir wollen unbedingt auf 33 Punkte kommen. Weida kann befreit aufspielen und hat nichts zu verlieren, wir aber einen Platz weit oben.
Auf Sven Pistorius muss Wacker noch ein Spiel verzichten. Ansonsten könnte es nur durch berufliche Verpflichtungen oder Krankheiten zu Änderungen im zuletzt so erfolgreichen Aufgebot kommen. Da Florian Dießel (Bild), Torsten Klaus und Lars Pohl (275. Nordhäuser Thüringenliga-Tor) gegen Weimar aus dem Spiel heraus erfolgreich waren, muss also nicht nur auf Standards gesetzt werden.
Der noch 19-jährige Florian Dießel hat bei seinem sechsten diesjährigen Kurzeinsatz in der ersten Mannschaft ein ganz wichtiges Tor gegen Weimar geschossen. Sein 1:0 brach den Bann und war zugleich sein Premieren-Punktspieltreffer. Tags darauf beim Einsatz in der Reserve von Wacker konnte er sich bereits wieder als Torschütze auszeichnen.
Die Zweite muss am Sonntag um 13.30 Uhr beim SV Fortuna 49 Körner antreten, der sich bei einem Sieg ebenfalls noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen kann. Für Wacker II kann es nur darum gehen, einen weiteren Landesklasse-Aspiranten auf Distanz zu halten und möglichst oben zu "überwintern".
Klaus Verkouter
Autor: nnzAber das sind Spekulationen. Es steht aber fest, dass der TFV nach Aussagen des Staffelleiters Ulrich Hofmann gern möchte, in diesem Jahr noch alle Punktspiele über die Bühne gehen zu lassen. Eine eventuelle Entscheidung über eine Verlegung fällt aber sicher erst kurzfristig am Freitag. Die rund 300 Fans vom harten Kern dürfen also noch nicht in den Urlaub fahren (notfalls Sonnabend über Weida).
In dreizehn gemeinsamen Punktspieljahren seit 1959 war Weida Gegner der Nordhäuser. Während am vergangenen Wochenende die Bilanz mit Weimar insgesamt erstmals ausgeglichen werden konnte, nimmt sich diese gegen den FC Thüringen Weida sehr viel positiver aus.
Vierzehn Siegen stehen vier Unentschieden und acht Niederlagen gegenüber Doch das ist vor allem einer guten Heimbilanz des FSV Wacker 90 zu verdanken, denn in Weida auf dem Sportplatz Roter Hügel konnte Nordhausen erst dreimal als Gewinner den Rasen verlassen, in der Vorsaison beim 5:0-Erfolg sogar sehr sicher. Weida war dem Abstieg durch den Rückzug von Steinach gerade so entgangen und spielt in diesem Jahr bislang eine sehr bescheidene Rolle, ohne etwa nur enttäuscht zu haben.
Gerade darin liegt die große Gefahr, meint Trainer Jens Ludwig. Die Fans sprechen nur von der Höhe des Sieges und denken, dass es ein Selbstläufer wird. Ich weiß aus Erfahrung, dass solche Spiele die schwierigsten sind, wenn die Einstellung nicht von der ersten Minute an stimmt. Das wäre töricht. Die Bauchschmerzen des Trainers sind nicht unbegründet, wenn wir an das Spiel gegen Zeulenroda denken.
Nach dem 0:1 rannte Wacker vergeblich Ausgleich und Sieg hinterher. Auch in der Vergangenheit gab es immer wieder solche Spiele, bei denen vorher eigentlich schon alles gelaufen schien. Ludwig fährt fort: Wir müssen die Tabelle und die bisherige Erfolglosigkeit des Gegners ausblenden. Wir wollen unbedingt auf 33 Punkte kommen. Weida kann befreit aufspielen und hat nichts zu verlieren, wir aber einen Platz weit oben.
Auf Sven Pistorius muss Wacker noch ein Spiel verzichten. Ansonsten könnte es nur durch berufliche Verpflichtungen oder Krankheiten zu Änderungen im zuletzt so erfolgreichen Aufgebot kommen. Da Florian Dießel (Bild), Torsten Klaus und Lars Pohl (275. Nordhäuser Thüringenliga-Tor) gegen Weimar aus dem Spiel heraus erfolgreich waren, muss also nicht nur auf Standards gesetzt werden.
Der noch 19-jährige Florian Dießel hat bei seinem sechsten diesjährigen Kurzeinsatz in der ersten Mannschaft ein ganz wichtiges Tor gegen Weimar geschossen. Sein 1:0 brach den Bann und war zugleich sein Premieren-Punktspieltreffer. Tags darauf beim Einsatz in der Reserve von Wacker konnte er sich bereits wieder als Torschütze auszeichnen.
Die Zweite muss am Sonntag um 13.30 Uhr beim SV Fortuna 49 Körner antreten, der sich bei einem Sieg ebenfalls noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen kann. Für Wacker II kann es nur darum gehen, einen weiteren Landesklasse-Aspiranten auf Distanz zu halten und möglichst oben zu "überwintern".
Klaus Verkouter


