Mi, 07:01 Uhr
04.11.2009
Vom Versorger zum Dienstleister
20 Jahre Mauerfall, das sind auch 20 Jahre rasante Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnens in und um Nordhausen. Dazu Gedanken des WBG-Vorstandes in Ihrer nnz...
Erste Neubauten nach 20 Jahren: Die Seniorenresidenz und das betreute Wohnen in Nordhausen-Nord
Nie zuvor hat es in unserer über 100jährigen Geschichte eine derartige Veränderung gegeben, wie in den hinter uns liegenden zwei Dekaden. Unsere Genossenschaft hat sich den veränderten Bedingungen nicht nur schlechthin angepasst, wir haben uns diesen Herausforderungen gestellt und Veränderungen in der Region aktiv mitgestaltet. Wir haben den Weg vom Wohnungsversorger zu DDR-Zeiten zum modernen Dienstleistungsunternehmen erfolgreich beschritten.
In die Sanierung des Wohnungsbestandes an allen Standorten, aber auch in den beginnenden Neubau von Wohnraum hat die Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz seit der Wende fast 200 Millionen Euro investiert. Geld, das zum größten Teil den Unternehmen und den Handwerksbetrieben der Region zu Aufträgen und mit zur Sicherung von Arbeitsplätzen verholfen hat.
Daneben haben sich Verwaltung, Vorstand und die Mitglieder der Genossenschaft auch den strukturellen Veränderungen nicht versperrt. Im Gegenteil. Schon frühzeitig wurde die Effizienz der Verwaltung durch Computertechnik und moderne Datenverarbeitung erhöht. Leider gab es auf diesem Weg auch schmerzliche Einschnitte, die jedoch für den betriebswirtschaftlich erfolgreichen Weg notwenig waren. Im Jahr 2004 musste der eigene Regiebetrieb aufgelöst werden. Die meisten der ehemaligen Mitarbeiter haben einen Arbeitsplatz gefunden oder haben sich selbständig gemacht.
Um dem Altschuldenhilfegesetz Rechnung zu tragen, wurde mit der Wohnungsverwaltungsgesellschaft (WVG) ein Tochterunternehmen gegründet, das 757 Wohnungen bewirtschaftet und weitere Fremdimmobilien verwaltet.
Bei allen Veränderungen: Unsere Mitglieder und Mieter standen und stehen im Vordergrund unseres Handelns. Musste zu Zeiten der DDR lediglich die Frage beantwortet werden, ob man wohnt oder nicht, so erfordert die Antwort auf die jetzige Frage wie wird gewohnt? eine gänzlich neue Herangehensweise. Aus den einstigen Blockwarten wurden Wohnungswarte, neun Mitarbeiter versehen derzeit diesen wichtigen Dienst als unmittelbares Bindeglied zu den Mietern. Wir beschäftigen einen Sozialarbeiter, der sich um Probleme der Mieter und Mitglieder kümmert.
Wohnen mit Service: Diese Mitarbeiter stehen dafür
Getreu unserer Philosophie Wohnen mit Service beschreiten wir mit der Differenzierung in Junges Wohnen, Familien-Wohnen oder Senioren-Wohnen neue Wege und bieten einen Komfort, die auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitglieder und Mieter zugeschnitten sind. Ob WG’s im studentischen Wohnen mit Freizeitmöglichkeiten wie Volleyballplatz u.ä, ob Spielplätze und gepflegte Grünanlage für junge Familien oder altersgerechtes Wohnen bis hin zu den Neubauten des Pflegeheims und des künftigen betreuten Wohnens in Nordhausen-Nord – in all diesen Bereichen werden wir unseren Ansprüchen und den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht. Letztlich zeugt davon auch die Vermietungsquote, die aktuell bei ca. 99 Prozent liegt.
Die Genossenschaft ist in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen. Die Verschmelzungen mit Genossenschaften in Ilfeld/Niedersachswerfen (1999) und Bleicherode/Heringen (2005) haben den Bestand an Wohnungen um mehr als 1.000 auf aktuell 7.000 Wohnungen anwachsen lassen. Die Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz ist damit nicht nur der größte Vermieter in Nordthüringen, sondern auch eine wirtschaftliche Größe in der Region, die für Kontinuität und Stabilität sowie ökonomische Stärke steht.
In den vergangenen Jahren wurden in einem weiteren Kapitel der Genossenschaft aber auch rund 800 Wohnungen zurückgebaut. Dies war aus wohnungswirtschaftlichen Gründen nicht nur zwingend erforderlich, sondern erfolgte in enger Abstimmung mit dem von den Stadträten in Nordhausen und Bleicherode beschlossenen Stadtentwicklungskonzeptionen. Unsere Genossenschaft hat in wesentlichem Maße dazu beigetragen, die Attraktivität der Wohnungsstandorte in den Städten und Gemeinden im Landkreis zu erhöhen, vor allem die innerstädtischen Quartiere in Nordhausen sind dafür Beleg.
Vom Versorger zum Dienstleister – das ist eine 20jährige Erfolgsgeschichte, die mit den Mitgliedern und allen Gremien unserer Genossenschaft zusammen geschrieben wurde. Die 50 Mitarbeiter der Verwaltung, insbesondere der Vorstand und der Aufsichtsrat werden auch in Zukunft alles dafür tun, dass dieser Geschichte weitere Kapitel hinzugefügt werden.
Vorstand und Aufsichtsrat der WBG Südharz
Autor: nnzErste Neubauten nach 20 Jahren: Die Seniorenresidenz und das betreute Wohnen in Nordhausen-Nord
Nie zuvor hat es in unserer über 100jährigen Geschichte eine derartige Veränderung gegeben, wie in den hinter uns liegenden zwei Dekaden. Unsere Genossenschaft hat sich den veränderten Bedingungen nicht nur schlechthin angepasst, wir haben uns diesen Herausforderungen gestellt und Veränderungen in der Region aktiv mitgestaltet. Wir haben den Weg vom Wohnungsversorger zu DDR-Zeiten zum modernen Dienstleistungsunternehmen erfolgreich beschritten.
In die Sanierung des Wohnungsbestandes an allen Standorten, aber auch in den beginnenden Neubau von Wohnraum hat die Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz seit der Wende fast 200 Millionen Euro investiert. Geld, das zum größten Teil den Unternehmen und den Handwerksbetrieben der Region zu Aufträgen und mit zur Sicherung von Arbeitsplätzen verholfen hat.
Daneben haben sich Verwaltung, Vorstand und die Mitglieder der Genossenschaft auch den strukturellen Veränderungen nicht versperrt. Im Gegenteil. Schon frühzeitig wurde die Effizienz der Verwaltung durch Computertechnik und moderne Datenverarbeitung erhöht. Leider gab es auf diesem Weg auch schmerzliche Einschnitte, die jedoch für den betriebswirtschaftlich erfolgreichen Weg notwenig waren. Im Jahr 2004 musste der eigene Regiebetrieb aufgelöst werden. Die meisten der ehemaligen Mitarbeiter haben einen Arbeitsplatz gefunden oder haben sich selbständig gemacht.
Um dem Altschuldenhilfegesetz Rechnung zu tragen, wurde mit der Wohnungsverwaltungsgesellschaft (WVG) ein Tochterunternehmen gegründet, das 757 Wohnungen bewirtschaftet und weitere Fremdimmobilien verwaltet.
Bei allen Veränderungen: Unsere Mitglieder und Mieter standen und stehen im Vordergrund unseres Handelns. Musste zu Zeiten der DDR lediglich die Frage beantwortet werden, ob man wohnt oder nicht, so erfordert die Antwort auf die jetzige Frage wie wird gewohnt? eine gänzlich neue Herangehensweise. Aus den einstigen Blockwarten wurden Wohnungswarte, neun Mitarbeiter versehen derzeit diesen wichtigen Dienst als unmittelbares Bindeglied zu den Mietern. Wir beschäftigen einen Sozialarbeiter, der sich um Probleme der Mieter und Mitglieder kümmert.
Wohnen mit Service: Diese Mitarbeiter stehen dafür
Getreu unserer Philosophie Wohnen mit Service beschreiten wir mit der Differenzierung in Junges Wohnen, Familien-Wohnen oder Senioren-Wohnen neue Wege und bieten einen Komfort, die auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitglieder und Mieter zugeschnitten sind. Ob WG’s im studentischen Wohnen mit Freizeitmöglichkeiten wie Volleyballplatz u.ä, ob Spielplätze und gepflegte Grünanlage für junge Familien oder altersgerechtes Wohnen bis hin zu den Neubauten des Pflegeheims und des künftigen betreuten Wohnens in Nordhausen-Nord – in all diesen Bereichen werden wir unseren Ansprüchen und den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht. Letztlich zeugt davon auch die Vermietungsquote, die aktuell bei ca. 99 Prozent liegt.
Die Genossenschaft ist in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen. Die Verschmelzungen mit Genossenschaften in Ilfeld/Niedersachswerfen (1999) und Bleicherode/Heringen (2005) haben den Bestand an Wohnungen um mehr als 1.000 auf aktuell 7.000 Wohnungen anwachsen lassen. Die Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz ist damit nicht nur der größte Vermieter in Nordthüringen, sondern auch eine wirtschaftliche Größe in der Region, die für Kontinuität und Stabilität sowie ökonomische Stärke steht.
In den vergangenen Jahren wurden in einem weiteren Kapitel der Genossenschaft aber auch rund 800 Wohnungen zurückgebaut. Dies war aus wohnungswirtschaftlichen Gründen nicht nur zwingend erforderlich, sondern erfolgte in enger Abstimmung mit dem von den Stadträten in Nordhausen und Bleicherode beschlossenen Stadtentwicklungskonzeptionen. Unsere Genossenschaft hat in wesentlichem Maße dazu beigetragen, die Attraktivität der Wohnungsstandorte in den Städten und Gemeinden im Landkreis zu erhöhen, vor allem die innerstädtischen Quartiere in Nordhausen sind dafür Beleg.
Vom Versorger zum Dienstleister – das ist eine 20jährige Erfolgsgeschichte, die mit den Mitgliedern und allen Gremien unserer Genossenschaft zusammen geschrieben wurde. Die 50 Mitarbeiter der Verwaltung, insbesondere der Vorstand und der Aufsichtsrat werden auch in Zukunft alles dafür tun, dass dieser Geschichte weitere Kapitel hinzugefügt werden.
Vorstand und Aufsichtsrat der WBG Südharz



















