Mo, 12:37 Uhr
11.05.2009
Thüringer Apotheken testen Schlaganfall-Risiko
Der Hirninfarkt ist die zweithäufigste Todesursache weltweit. In Deutschland erleiden circa 200.000 bis 250.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall. Ob Sie gefährdet sind, können Sie in Ihrer Apotheke erfahren. Thüringens Apothekerinnen und Apotheker informieren über die Erkrankung und die Risikofaktoren...
"Ein Schlaganfall wird durch eine plötzliche Sauerstoffunterversorgung des Gehirns ausgelöst", erklärt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen. Ursache kann eine Durchblutungsstörung durch einen Thrombus oder eine Hirnblutung sein. "Der Sauerstoffmangel führt nach kurzer Zeit zu einer Schädigung der Nervenzellen und dadurch zum Ausfall bestimmter Hirnfunktionen", sagt Garke. Häufig bleiben nach einem Schlaganfall Lähmungen zurück.
"Bei Schlaganfall denken viele Menschen zunächst an ältere Patienten", sagt Garke. Ein Hirninfarkt kann allerdings jeden treffen. Etwa 15 Prozent aller Schlaganfälle erleiden Expertenschätzungen zufolge Frauen und Männer unter 45 Jahren. "Dennoch nimmt die Wahrscheinlichkeit mit dem Alter zu", so Garke. Neben dem Alter spielt auch erbliche Veranlagung eine Rolle. "Wer bereits einen Schlaganfall in der Familie hatte, muss besonders auf seine Gesundheit achten", sagt Garke.
Glücklicherweise kann die Mehrzahl der Risikofaktoren durch die eigene Lebensführung beeinflusst werden: "Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel und Übergewicht können die Gefäße schädigen und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall", sagt Garke.
Auch Bluthochdruck, zu hohe Blutfettwerte sowie Diabetes gelten als Risikofaktoren. "In der Apotheke kann jedermann schnell, zuverlässig und kostengünstig seine individuellen Werte bestimmen lassen", sagt Garke. Der Apotheker weiß, wann erhöhte Gefahr besteht und verweist den Patienten, wenn nötig zum Arzt. "In vielen Fällen helfen schon die Umstellung der Ernährung und regelmäßiger Sport, das Risiko zu senken", sagt Garke.
Autor: nnz/kn"Ein Schlaganfall wird durch eine plötzliche Sauerstoffunterversorgung des Gehirns ausgelöst", erklärt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen. Ursache kann eine Durchblutungsstörung durch einen Thrombus oder eine Hirnblutung sein. "Der Sauerstoffmangel führt nach kurzer Zeit zu einer Schädigung der Nervenzellen und dadurch zum Ausfall bestimmter Hirnfunktionen", sagt Garke. Häufig bleiben nach einem Schlaganfall Lähmungen zurück.
"Bei Schlaganfall denken viele Menschen zunächst an ältere Patienten", sagt Garke. Ein Hirninfarkt kann allerdings jeden treffen. Etwa 15 Prozent aller Schlaganfälle erleiden Expertenschätzungen zufolge Frauen und Männer unter 45 Jahren. "Dennoch nimmt die Wahrscheinlichkeit mit dem Alter zu", so Garke. Neben dem Alter spielt auch erbliche Veranlagung eine Rolle. "Wer bereits einen Schlaganfall in der Familie hatte, muss besonders auf seine Gesundheit achten", sagt Garke.
Glücklicherweise kann die Mehrzahl der Risikofaktoren durch die eigene Lebensführung beeinflusst werden: "Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel und Übergewicht können die Gefäße schädigen und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall", sagt Garke.
Auch Bluthochdruck, zu hohe Blutfettwerte sowie Diabetes gelten als Risikofaktoren. "In der Apotheke kann jedermann schnell, zuverlässig und kostengünstig seine individuellen Werte bestimmen lassen", sagt Garke. Der Apotheker weiß, wann erhöhte Gefahr besteht und verweist den Patienten, wenn nötig zum Arzt. "In vielen Fällen helfen schon die Umstellung der Ernährung und regelmäßiger Sport, das Risiko zu senken", sagt Garke.

