Mi, 17:25 Uhr
29.04.2009
Wacker spielt Sonnabend bei Gera Süd
Nach der ersten Heimniederlage gegen den Neuling Rudisleben/Arnstadt, die nach den Umständen erklärbar, aber für die Zuschauer trotzdem enttäuschend war, muss der FSV Wacker 90 am Sonnabend ab 15.00 Uhr versuchen, bei einem weiteren Aufsteiger, dem FV Gera Süd, wieder in die Erfolgsspur zu finden. Die sucht Klaus Verkouter für die nnz.
So präsentierten sich die Geraer Fans im Nordhäuser Stadion. Dafür musste Wacker Strafe zahlen.
Der TFV hat den schon einmal geänderten Termin aufgrund sicherheitsrelevanter Auflagen erneut gekippt. Das Terminchaos geht also weiter – und wieder ist Nordhausen unverschuldet betroffen. Schiedsrichter Sven Köhler hat keine solch lange Anreise nach Gera wie Herr Ballweg aus Alsbach-Hähnlein südlich von Darmstadt, der einen Weg von fast 700 km zurücklegen musste für das Spiel in Nordhausen.
Beide Thüringenliga-Vertretungen aus Gera und Nordhausen laufen seit zwei Spieltagen einem vollen Erfolg hinterher. Geras Trainer Udo Korn bescheinigte seiner Elf sowohl in Heiligenstadt und als auch in Steinach großartig gespielt zu haben. Aber die Tore hätten die anderen gemacht. Nun drängt man zu Hause unbedingt auf einen Sieg, auch um sich für die 0:2-Hinspielniederlage zu revanchieren.
Im November erwiesen sich die Geraer als eine enorm kampfstarke Elf mit einer sehr sicheren Abwehr. Erst nach dem 1:0 durch Stephan Hoffmann sah Wacker im Konterspiel richtig gut aus und kam dann zu klaren Gelegenheiten. Eine davon nutzte Lars Pohl zum Endstand. Einige mitgereiste Geraer Fans sorgten dafür, dass Wacker für deren pyrotechnische Eskapaden Strafe bezahlen musste. Hoffentlich zeigt sich der Wacker-Anhang im Stadion Am Steg von einer besseren Seite.
Wacker, durch Verletzungen und Krankheiten zuletzt arg gebeutelt, hat auch in dieser Begegnung das Wunschaufgebot des Trainers Burkhard Venth noch nicht zur Stelle. Selbst die Spieler, die am ehesten in den Kader zurückkehren könnten wie Sven Pistorius und René Taute, haben zwangsläufig Trainingsrückstände. Eine Rückkehr ins Aufgebot käme für Daniel Wiegleb und Hauke Lattmann wohl noch zu früh. Lars Pohl ist leider weiterhin krank und Tino Steinbergs Fußbruch braucht noch längere Zeit zur Heilung.
Vor der Begegnung am Sonnabend zeigte Burkhard Venth nochmals Größe, indem er von Fehlern bei der letzten Mannschaftsaufstellung sprach. Hinterher ist man immer schlauer. Die erste Halbzeit hing nicht mit meinem Abschied aus Nordhausen zusammen, denn Mannschaftsrat und Präsidium waren in meine Absicht schon länger eingeweiht.
Bei den Spielern war die Stimmung nach der Niederlage gedrückt. Aber das Aufbegehren in der zweiten Halbzeit wertete Venth beim Training vor der Mannschaft schon wieder positiv. Stephan Hoffmann versprach dann auch: Wir wollen die Scharte auswetzen und werden versuchen, das auswärts in Gera wieder mit einem guten Ergebnis auszugleichen.
Präsidium und Manager Udo Hoffmann sind nach der Nichtverlängerung des Vertrages durch Burkhard Venth optimistisch, rechtzeitig zur Vorbereitung auf die nächste Saison einen neuen Trainer präsentieren zu können (siehe nnz-Beitrag vom 28.04.09). Dass Wacker eine gute Adresse ist, beweisen die zahlreichen Anfragen und Bewerbungen auf diesen Posten, die schon unmittelbar nach der Veröffentlichung in der Geschäftsstelle eintrafen.
Am Sonntag empfängt die Wacker-Zweite um 14.30 Uhr zu Hause Germania Wüstheuterode zum Punktspiel. Die zahlreichen Anhänger der Reserve hoffen, dass der einen Punkt vor ihr liegende Tabellensechste bezwungen werden kann, denn ein Sieg wäre nach den letzten drei Spielen für das Selbstvertrauen und das Restprogramm enorm wichtig.
Klaus Verkouter
Autor: nnzSo präsentierten sich die Geraer Fans im Nordhäuser Stadion. Dafür musste Wacker Strafe zahlen.
Der TFV hat den schon einmal geänderten Termin aufgrund sicherheitsrelevanter Auflagen erneut gekippt. Das Terminchaos geht also weiter – und wieder ist Nordhausen unverschuldet betroffen. Schiedsrichter Sven Köhler hat keine solch lange Anreise nach Gera wie Herr Ballweg aus Alsbach-Hähnlein südlich von Darmstadt, der einen Weg von fast 700 km zurücklegen musste für das Spiel in Nordhausen.
Beide Thüringenliga-Vertretungen aus Gera und Nordhausen laufen seit zwei Spieltagen einem vollen Erfolg hinterher. Geras Trainer Udo Korn bescheinigte seiner Elf sowohl in Heiligenstadt und als auch in Steinach großartig gespielt zu haben. Aber die Tore hätten die anderen gemacht. Nun drängt man zu Hause unbedingt auf einen Sieg, auch um sich für die 0:2-Hinspielniederlage zu revanchieren.
Im November erwiesen sich die Geraer als eine enorm kampfstarke Elf mit einer sehr sicheren Abwehr. Erst nach dem 1:0 durch Stephan Hoffmann sah Wacker im Konterspiel richtig gut aus und kam dann zu klaren Gelegenheiten. Eine davon nutzte Lars Pohl zum Endstand. Einige mitgereiste Geraer Fans sorgten dafür, dass Wacker für deren pyrotechnische Eskapaden Strafe bezahlen musste. Hoffentlich zeigt sich der Wacker-Anhang im Stadion Am Steg von einer besseren Seite.
Wacker, durch Verletzungen und Krankheiten zuletzt arg gebeutelt, hat auch in dieser Begegnung das Wunschaufgebot des Trainers Burkhard Venth noch nicht zur Stelle. Selbst die Spieler, die am ehesten in den Kader zurückkehren könnten wie Sven Pistorius und René Taute, haben zwangsläufig Trainingsrückstände. Eine Rückkehr ins Aufgebot käme für Daniel Wiegleb und Hauke Lattmann wohl noch zu früh. Lars Pohl ist leider weiterhin krank und Tino Steinbergs Fußbruch braucht noch längere Zeit zur Heilung.
Vor der Begegnung am Sonnabend zeigte Burkhard Venth nochmals Größe, indem er von Fehlern bei der letzten Mannschaftsaufstellung sprach. Hinterher ist man immer schlauer. Die erste Halbzeit hing nicht mit meinem Abschied aus Nordhausen zusammen, denn Mannschaftsrat und Präsidium waren in meine Absicht schon länger eingeweiht.
Bei den Spielern war die Stimmung nach der Niederlage gedrückt. Aber das Aufbegehren in der zweiten Halbzeit wertete Venth beim Training vor der Mannschaft schon wieder positiv. Stephan Hoffmann versprach dann auch: Wir wollen die Scharte auswetzen und werden versuchen, das auswärts in Gera wieder mit einem guten Ergebnis auszugleichen.
Präsidium und Manager Udo Hoffmann sind nach der Nichtverlängerung des Vertrages durch Burkhard Venth optimistisch, rechtzeitig zur Vorbereitung auf die nächste Saison einen neuen Trainer präsentieren zu können (siehe nnz-Beitrag vom 28.04.09). Dass Wacker eine gute Adresse ist, beweisen die zahlreichen Anfragen und Bewerbungen auf diesen Posten, die schon unmittelbar nach der Veröffentlichung in der Geschäftsstelle eintrafen.
Am Sonntag empfängt die Wacker-Zweite um 14.30 Uhr zu Hause Germania Wüstheuterode zum Punktspiel. Die zahlreichen Anhänger der Reserve hoffen, dass der einen Punkt vor ihr liegende Tabellensechste bezwungen werden kann, denn ein Sieg wäre nach den letzten drei Spielen für das Selbstvertrauen und das Restprogramm enorm wichtig.
Klaus Verkouter



