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Mi, 09:29 Uhr
29.04.2009

Klares Ja zum „Humboldt“

Es ist schon die zweite Pressemitteilung der CDU-Stadtratsfraktion, die binnen zweier Tage auf den Redaktionstisch der nnz flattert. Tolle Öffentlichkeitsarbeit, wenn da nicht der Wahlkampf wäre. Thema diesmal: Die gymnasiale Landschaft in der Rolandstadt.


„Der Oberschulteil des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums in der Blasiistraße ist zurzeit sicher nicht schön anzuschauen. Aber er hat gegenüber anderen erhaltungswürdigen Bauten in der Stadt zwei Vorteile. Er liegt als innerstädtischer Standort im Sanierungsgebiet und unterliegt als Schule bereits heute auch einer Zweckbestimmung“. Mit dieser Einschätzung liegen die Christdemokraten so falsch nicht.

So äußerte sich die CDU-Fraktion erfreut über die Pläne des Landkreises, das Gebäude in den nächsten Jahren sanieren zu wollen. Hintergrund: Auf eine gestrigen Elternsprecherkonferenz tat Landratsamts-Fachbereichsleiter Hans Rumpf kund, dass der Landkreis gewillt sei, in den nächsten Jahren rund sechs Millionen Euro in das Gebäude in der Blasiistraße zu investieren, natürlich mit Unterstützung von Fördermitteln, zum Beispiel aus dem Programm der Städtebauförderung. Den 30prozentigen Anteil würde man schultern können, sie die mutige Aussage von Rumpf, schließlich stehen dem Landkreis jährlich rund 700.000 Euro als Schulinvestpauschale zur Verfügung. In den Jahren 2010 und 2011 soll die Arbeiten getan werden, dem neuen Kreistag soll möglichst schnell eine entsprechende Beschlussvorlage präsentiert werden.

„Der Vorteil für alle Beteiligten ist doch der hohe Förderanteil, mit dem das Gymnasium saniert werden kann“, meinte der CDU-Fraktionsvorsitzende Nobert Klodt dazu. Das Humboldt-Gymnasium habe sich in den letzten Jahren auch als ein sozialer Integrationspunkt in der Rolandstadt entwickelt. Die im letzten Jahr getroffene Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und Gymnasium zeuge davon.

Die Christdemokraten gehen daher fest davon aus, dass sich auch die Rathausspitze den Plänen der Schulverwaltung im Landkreis anschließt. Klodt sagte dazu: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Stadt auch im Falle einer finanziellen Beteiligung dem Vorhaben entzieht.“ Hier werde Geld für Kinder und Jugendliche - also für die Zukunft - in die Hand genommen.
Autor: nnz

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