Mi, 07:12 Uhr
29.04.2009
nnz-Forum: Heimliche Qualifikationsläufe?
Auf der offiziell nicht ausgeschilderten Umleitungsstrecke in Leimbach (Richtung Urbach) fanden in den letzten Tagen - sehr zur Freude der Anwohner - von zu vielen Fahrzeugführern jeglichen Alters und beiderlei Geschlechts und mit Fahrzeugen aller Art, auf deren Privatinitiative hin, höchst individuell gestaltete Testfahrten statt. Dazu die Gedanken eines nnz-Lesers im Forum...
Verborgen blieb das angestrebte Ziel dieser Tests. Ging es darum zu beweisen, dass man von den dekorativ aufgestellten Schilder mit der schwarzen 20 auf weißem Grund im roten Rand unbeeindruckt bleiben kann, ging es um den Ehrgeiz die größte Staubfahne auf dem Feldweg zu erzeugen (wo war dann aber das Wettkampfgericht?) oder war es einfach das Schumacher Gefühl?
Wie dem auch sei - klare Siegerin nach Punkten und reif für dien "Idiotentest" war meiner Meinung nach eine junge Frau, die zunächst in Richtung Urbach fahrend die Möglichkeiten ihres Wagens austestet (mit staubgefühlten 60 kmh) und dann am Nachmittag bei etwa gleichem Tempo die Strecke aus der gesperrten Richtung befuhr. Fast erreicht wurde ihre Leistung durch einen Kleintransporter mit dekorativem Indianerhäuptlingskopf (Dakota?) auf der hinteren Seite, der auch das Verringern des Tempos bei der Fahrt in die Kurve verschmähte, obwohl dieser Abschnitt auch für Gegenverkehr frei ist (Anlieger).
Mangels offizieller Wettkampfregeln und -zeiten hatten sich Anlieger an die - so glaubten sie -zuständige Behörde gewandt, aber dort stieß man nur auf taube Ohren. Vielleicht wären fest verankerte Schwellen ein Mittel, die denk- und verstandesfreien Fahrzeugführer dazu zu bringen, aus Sorge um Stoßstangen, Lack und Felgen dem Trieb zum Druck auf das Gaspedal zu wiederstehen?
Übrigens habe ich auch schon von Ideen gehört, die nicht existierende Umleitung mit Eigeninitiative in einen Überraschungsparcours zu verwandeln. Im Moment fehlen da aber wohl noch Sponsoren und über die Art der Hindernisse besteht keine Einigkeit. Vielleicht könnte man ja unsere OB als Schirherrin der Rennen gewinnen - sie braucht halt nur einen großen Schirm gegen den Staub - falls es nicht gerade regnet.
Ach ja, um auch das aufzuklären. Die mit dem Schild angegebene Höchstgeschwindigkeit ist nicht pro Rad zu verstehen und dass das gleiche Schild in einem Bereich von 500m zweimal aufgestellt wurde soll nicht bedeuten, dass die 20 pro Rad zu verdoppeln sind. Natürlich gab es auch Fahrzeugführer, die von ihrem Fahrzeug genötigt wurden Gas zu geben. Diese waren deutlich an den Motorgeräuschen zu erkennen, die im 1. Gang bei Vollgas erzeugt wurden und an dem zweifelnden Gesichtausdruck, der signalisierte, dass die Hoffnung auf das Bezwingen der ansteigenden Strecke im Verschwinden begriffen war. Denen gilt das Mitgefühl der Anwohner.
Allen anderen sei gesagt: wir werden sie bei der Vermeidung um Streitigkeiten über die Platzierung unterstützen. Abwechseln werden wir uns bemühen die größten Staubwolken fotografisch festzuhalten - natürlich inklusive Fahrzeug und Fahrer. Erschrecken Sie also nicht, es ist kein Blitz und vielleicht können Sie eines Tages mit Hilfe der Bilder beweisen der größte Depp gewesen zu sein. Der Service ist für Sie natürlich kostenlos. Auf heiße Reifen!
Andreas Klaschka
Autor: nnzVerborgen blieb das angestrebte Ziel dieser Tests. Ging es darum zu beweisen, dass man von den dekorativ aufgestellten Schilder mit der schwarzen 20 auf weißem Grund im roten Rand unbeeindruckt bleiben kann, ging es um den Ehrgeiz die größte Staubfahne auf dem Feldweg zu erzeugen (wo war dann aber das Wettkampfgericht?) oder war es einfach das Schumacher Gefühl?
Wie dem auch sei - klare Siegerin nach Punkten und reif für dien "Idiotentest" war meiner Meinung nach eine junge Frau, die zunächst in Richtung Urbach fahrend die Möglichkeiten ihres Wagens austestet (mit staubgefühlten 60 kmh) und dann am Nachmittag bei etwa gleichem Tempo die Strecke aus der gesperrten Richtung befuhr. Fast erreicht wurde ihre Leistung durch einen Kleintransporter mit dekorativem Indianerhäuptlingskopf (Dakota?) auf der hinteren Seite, der auch das Verringern des Tempos bei der Fahrt in die Kurve verschmähte, obwohl dieser Abschnitt auch für Gegenverkehr frei ist (Anlieger).
Mangels offizieller Wettkampfregeln und -zeiten hatten sich Anlieger an die - so glaubten sie -zuständige Behörde gewandt, aber dort stieß man nur auf taube Ohren. Vielleicht wären fest verankerte Schwellen ein Mittel, die denk- und verstandesfreien Fahrzeugführer dazu zu bringen, aus Sorge um Stoßstangen, Lack und Felgen dem Trieb zum Druck auf das Gaspedal zu wiederstehen?
Übrigens habe ich auch schon von Ideen gehört, die nicht existierende Umleitung mit Eigeninitiative in einen Überraschungsparcours zu verwandeln. Im Moment fehlen da aber wohl noch Sponsoren und über die Art der Hindernisse besteht keine Einigkeit. Vielleicht könnte man ja unsere OB als Schirherrin der Rennen gewinnen - sie braucht halt nur einen großen Schirm gegen den Staub - falls es nicht gerade regnet.
Ach ja, um auch das aufzuklären. Die mit dem Schild angegebene Höchstgeschwindigkeit ist nicht pro Rad zu verstehen und dass das gleiche Schild in einem Bereich von 500m zweimal aufgestellt wurde soll nicht bedeuten, dass die 20 pro Rad zu verdoppeln sind. Natürlich gab es auch Fahrzeugführer, die von ihrem Fahrzeug genötigt wurden Gas zu geben. Diese waren deutlich an den Motorgeräuschen zu erkennen, die im 1. Gang bei Vollgas erzeugt wurden und an dem zweifelnden Gesichtausdruck, der signalisierte, dass die Hoffnung auf das Bezwingen der ansteigenden Strecke im Verschwinden begriffen war. Denen gilt das Mitgefühl der Anwohner.
Allen anderen sei gesagt: wir werden sie bei der Vermeidung um Streitigkeiten über die Platzierung unterstützen. Abwechseln werden wir uns bemühen die größten Staubwolken fotografisch festzuhalten - natürlich inklusive Fahrzeug und Fahrer. Erschrecken Sie also nicht, es ist kein Blitz und vielleicht können Sie eines Tages mit Hilfe der Bilder beweisen der größte Depp gewesen zu sein. Der Service ist für Sie natürlich kostenlos. Auf heiße Reifen!
Andreas Klaschka
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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