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Do, 09:56 Uhr
23.04.2009

Der Harz verbindet

Der Regionalverband Harz gibt am 24. April 2009 in Neustadt seinen Walpurgisempfang. Was Thüringer Politiker im Vorfeld dieses Empfangs dazu sagen, das sollten sich die Leser der nnz nicht entgehen lassen...

So erklärt zum Beispiel der Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Dr. Klaus Zeh, gegenüber der nnz: „Der Harz – das sind 2000 Jahre Geschichte, eine altehrwürdige Kulturlandschaft, viel Natur und zahlreiche interessante Ausflugsziele. Jahr für Jahr zieht es immer mehr Menschen in diese wunderschöne Region. Längst ist der Tourismus für die Südharzregion und auch für ganz Nordthüringen ein wichtiger Wirtschaftszweig."

In den vergangenen Jahren sind die Gästezahlen kontinuierlich gestiegen, und auch künftig werden von dieser Region wichtige Impulse für den Tourismus ausgehen. Der Harz zählt zu den schönsten Regionen Deutschlands. Und seit der Wiedervereinigung ist die größte deutsche Mittelgebirgslandschaft endlich auch wieder ein Gebirge ohne Grenzen.

Zeh betonte, dass die Thüringer Landesregierung seit der Wiedervereinigung zahlreiche Infrastruktur- und Gewerbevorhaben im Bereich Tourismus der Harz-Region gefördert habe. Mehr als 400 Dauerarbeitsplätze seien entstanden. Wichtig sei eine gute Zusammenarbeit der drei Harz-Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. „Für uns ist der Harz keine dreigeteilte Landschaft, sondern eine Einheit, die drei Länder auf natürliche Weise miteinander verbindet. Gelungene Projekte länderübergreifender Zusammenarbeit können wir bereits jetzt aufweisen. Großräumig beispielsweise mit dem Geopark ´Harz, Braunschweiger Land, Ostfalen`, an dem auch der Regionalverband Harz aktiv mitwirkt, oder kleinräumig mit dem ´Karstwanderweg Südharz`“.

Auch künftig ist nach Worten von Zeh eine touristische Entwicklung für die Region nötig. Wegweisend sei hier unter anderem das gemeinsame Pilotprojekt eines länderübergreifenden, einheitlichen touristischen Beschilderungssystems, das die drei Harz-Länder im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht haben.

„Unser Ziel ist es zudem, auch den Thüringer Südharz zu schützen und zu entwickeln, um so neue Perspektiven für die Region zu eröffnen. Die Landesregierung unterstützt deshalb auch das Engagement der Region, den Thüringer Südharz in den in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen bereits existierenden Naturpark „Harz“ zu integrieren. Entsprechend haben wir unser Arbeitsprogramm um die Ausweisung des Naturparks Südharz ergänzt.“
Autor: nnz/kn

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