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Di, 16:20 Uhr
07.04.2009

Schöner Erfolg für "Umwelt baut Brücken"

Die Jury des "Förderprogramm Demokratisch Handeln" hat getagt und aus 284 Wettbewerbsbeiträgen 55 Best-Practice-Projekte ausgewählt und der Geschäftsstelle für eine Einladung zur „Lernstatt Demokratie“ empfohlen. Unter den Ausgezeichneten ist auch ein Nordhäuser Projekt.

Die Ende letzten Jahres abgeschlossene Ausschreibung 2008 des Bundeswettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“ legt beeindruckende Ergebnisse bürgerschaftlichen Handelns und erfolgreichen Lernens für die Demokratie vor. Aus den insgesamt 284 Beiträgen, die aus Schulen aller Bundesländer sowie aller Schulformen und -stufen eingereicht worden sind, wählte eine 42-köpfige Jury 55 Beispiele aus, in denen herausragende Erfahrungen, Ergebnisse und Lernformen für Engagement, kritische Loyalität und Lernen für die Demokratie sichtbar werden.

Die Ausschreibung belegt zum wiederholten Male – entgegen der vielerorts beschworenen Worte vom Desengagement und der Politikmüdigkeit – ein bemerkenswertes Ergebnis: Schulprojekte von hoher Qualität und engagierte Schülerinnen und Schüler zeigen mit ihren Lehrkräften, welche Möglichkeiten für demokratisches Handeln bestehen und belegen damit zugleich, dass die Schule ein wichtiger Lernort ist für Wissen, Haltung und Handeln in einer lebendigen Demokratie, die sich der aktiven Bürgergesellschaft verpflichtet weiß.

Aus Thüringen werden sechs Projekte vom 17. bis 20. Juni zur Lernstatt Demokratie nach Jena eingeladen und
35 weiteren Projekten eine besondere Anerkennung ausgesprochen. Darunter befinden sich auch ein Nordhäuser Projekt.

Das Projekt "Umwelt baut Brücken" unter der Leitung der Lehrerin Eva-Maria Kelle des Gymnasiums "Wilhelm von Humboldt" in Nordhausen schlägt Brücken zwischen tschechischen und deutschen Schülerinnen und Schülern. Bei den Jugendlichen entwickelt sich ein Verantwortungsbewusstsein im Bereich Umweltschutz, das über die Grenzen des eigenen Landes hinausgeht.
Autor: nnz

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