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Di, 13:38 Uhr
07.04.2009

Mehr als schnuppern

Zehn junge Menschen können sich in diesem Jahr erneut im Nordhäuser Südharz-Krankenhaus für ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) bewerben. Im September wird mit dem Einsatz der „Freiwilligen“ in den Heimen des Gemeindepsychiatrischen Bereiches „Die Brücke“ begonnen. Hier weitere Einzelheiten...

FSJ'ler bei der Arbeit (Foto: SHK) FSJ'ler bei der Arbeit (Foto: SHK)
Ein „FSJ’ler” bei der Betreuung von älteren Menschen

Einsatzorte sind das Pflegeheim am Pappelweg, die Wohnheime „Haus über dem Hagentor“ und „LebensArt“ in Nordhausen, das Wohn- und Pflegeheim Hohenstein in Sülzhayn und das Wohnheim „Am Lienberg“ in Ilfeld.

Hier können sich die jungen Leute als Helfer in der Arbeit mit alten Menschen sowie mit Menschen mit Behinderungen ausprobieren. Und genau diesem Anliegen dient das „Freiwillige Soziale Jahr“. Bereichsleiterin Iris Koschinek: „Die jungen Frauen und Männern können während dieses Jahres auch ihre Grenzen kennen lernen und so ihre Wunschvorstellungen eines späteren Berufes mit der Realität abgleichen.“

Der Einsatz an den genannten Standorten erfolgt im Zwei-Schicht-System, auch an den Wochenenden. Erfahrene Mitarbeiter leiten die Freiwilligen in den Einsatzstellen an. Da der Einsatz innerhalb des FSJ bereits mit 16 Jahren möglich ist, werden für diese Jugendlichen natürlich die Bestimmungen des Jugendschutzes, vor allem hinsichtlich der Arbeitszeit berücksichtigt. Die Ableistung des FSJ eignet sich für die persönliche Findung ebenso wie als Vorbereitung auf ein adäquates Studium, zum Beispiel der Medizin.

Das FSJ wird von den Unis und Hochschulen als Praktikum anerkannt. Neben der praktischen Arbeit gibt es an 25 Bildungstagen pädagogische Betreuung durch kompetente Mitarbeiterinnen des Vereins „Gemeinsam Ziele Erreichen“ e.V. Erfurt. Hier vermitteln erfahrende Pädagogen Wissen in Seminarform zu persönlichkeitsbildenden, gesellschafts- und sozialpolitischen, fachlichen Themen der Pflege und Betreuung, der Berufs- und Studienorientierung.

Derzeit gibt es im Südharz-Krankenhaus erste Überlegungen, parallel zum FSJ ein „Freiwilliges Praktisches Jahr“ anzubieten. Hier wird der Einsatz der jungen Menschen auf den Stationen des Krankenhauses erfolgen. „Wir wollen dabei die theoretische Facette des Einsatzes ebenfalls in unserem Haus anbieten. So können die sowohl die praktischen als auch die theoretischen Seiten der Arbeit besser aufeinander abgestimmt werden“, erläutert Pflegedienstleiterin Elke Pille. Eine abschließende Entscheidung über die Etablierung des „Freiwilligen Praktischen Jahres“ wird es im Sommer geben.

Ähnlich dem FSJ werden die Konditionen sein. 300 Euro monatliches Taschengeld, 26 Tage Urlaub und zusätzlich 25 Bildungstage. Die Teilnehmer sind zu dem sozialversicherungspflichtig abgesichert.

Interessenten für ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ können sich jetzt noch im Südharz-Krankenhaus melden: 03631/412173 oder 412139.
Autor: nnz/kn

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