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Do, 15:21 Uhr
05.03.2009

Schwerer Gang nach Jena

Hoher Schnee verhinderte am vergangenen Wochenende für Wackers Gegner SV SCHOTT Jena in Steinach den Punktspielauftakt. Der von Wacker dagegen gelang sportlich auf beeindruckende Weise beim 3:0-Erfolg über Weimar. Jetzt muss Wacker nach Jena…

Kampf um Punkte (Foto: H. Michel) Kampf um Punkte (Foto: H. Michel)
0:0 hieß es im Hinspiel in Nordhausen. Vorn im Bild Wacker-Kapitän Sven Pistorius

Jenas Trainer Wolfgang Schakau wertete das 0:0-Hinspiel am 2. Spieltag so: „Wir haben ein rassiges Spiel gesehen, in dem sich beide Seiten nichts geschenkt haben. Wir haben uns gegenseitig den Schneid abgekauft und in der Folge neutralisiert...Wacker Nordhausen versucht seit Jahren, wieder aus dem Mittelfeld der Liga zu kommen. Jetzt sieht man, dass Burkhard Venths Arbeit Früchte trägt. Ich glaube, dass unsere beiden Mannschaften am Ende der Saison ganz oben stehen können.“

Bis jetzt sollte er Recht behalten, auch wenn die verzerrte Tabelle kein exaktes Bild zulässt. Eigentlich steht am Sonnabend der 18. Spieltag auf dem Programm. Durch den frühzeitigen Rückzug Geisas und viele Spielausfälle hat es Steinach z.B. erst auf 12 Begegnungen gebracht, Nordhausen trug 13 Punktspiele aus und der kommende Kontrahent bereits 15.

Sicherlich hat der Dichter Johannes R. Becher nicht vordergründig an Wacker Nordhausens Auftritt gegen SCHOTT Jena gedacht, als er in „Die schwebende Stadt“ die Worte niederschrieb „O Jena, wann kommst du mir wieder nah.“ Denn so nah war Wacker in den letzten Serien nicht an den Zeissstädtern dran. Mit bisher 31 Punkten gegenüber Jena mit 36 ist der Rückstand gar nicht so groß, und wenn man die beiden Nachholspiele in Borsch und Rudolstadt erfolgreich gestalten könnte, hätte man sogar ein leichtes Plus. Aber das ist bisher nur Wunschdenken.

Die Samstag-Partie am Fuße der Jenaer Kernberge, die um 14 Uhr angepfiffen wird, stellt für Thüringenliga-Verhältnisse einen echten Kracher dar. Der Tabellenzweite aus Jena, der in der letzten Saison den Oberligaaufstieg knapp verfehlte, ist aber fast zum Siegen verdammt, wenn die Meisterschaft dieses Mal nicht verpasst werden soll, denn Gotha/Friemar hat bereits einen Punkt mehr auf dem Konto.

Für den FSV Wacker als Drittem in Lauerstellung geht es darum, den Anschluss nicht zu verlieren und möglichst die reine Weste als bisher einzige ungeschlagene Mannschaft in der Liga zu behalten. Sollte dieses nicht einfache Unterfangen gegen die heimstarken Schottianer gelingen und wenigstens ein Remis erkämpft werden, wäre der Titelkampf weiter offen. Nach
Kapitän Sven Pistorius’ Meinung fährt die Truppe selbstbewusst nach Jena.

Wie schwer die Umsetzung des Vorhabens wird, verdeutlichen die letzten vier Thüringenliga-Spiele Wackers in Jena. Außer einem Unentschieden gab es dort nur Niederlagen, die in der vorigen Saison beim 0:5 sogar sehr deftig ausfiel. Bleibt zu wünschen, dass die Mannschaft nicht zu sehr belastet wurde durch den Hickhack um den Pokaltermin gegen Erfurt, die den Verein schädigenden Vorfälle beim Weimarspiel und die Krankheiten einiger Leistungsträger in den letzten Tagen.

Wackers Zweite empfängt am Sonntag um 14 Uhr den Ortsnachbarn aus Salza im Albert-Kuntz-Sportpark. Trainer Knut Bernsdorf muss zumindest seine Abwehrformation umstellen, die durch die Wybranietz-Sperre und die Verletzung von Eisenschmidt ein anderes Aussehen bekommen wird. Will Wacker II in der oberen Tabellenhälfte bleiben, muss ein Sieg her. Die FSG `99 Salza will möglichst bald den Anschluss an diese Region herstellen. In beiden Wackerspielen ist also für Spannung gesorgt.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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