Do, 12:07 Uhr
05.03.2009
Empire State Building für Nordhausen
Aufmerksam sitzt sie in der Probe, schaut gespannt zur Bühne, beobachtet den Ablauf. Dann springt sie auf, ist mit schnellen Schritten in der Kulisse und bespricht mit den Bühnentechnikern, was geändert werden muss. Auf dem Papier und im Modell wirkt das Bühnenbild für das Musical On the Town winzig im Vergleich zu dem, was dann auf der Bühne Platz finden soll...
Holt New Yok nach Nordhausen (Foto: Kühn)
Wie beispielsweise ein Dinosaurier, für den Britta Lammers aber eine Lösung gefunden hat, die das Skelett in seiner stattlichen Größe erahnen lässt, die Bühne aber nicht verbaut.
Es ist Britta Lammers anzumerken, dass sie in ihrem Beruf als Bühnenbildnerin aufgeht. Dabei wollte sie ursprünglich Bauzeichnerin werden. Das war ihr aber zu trocken, die Striche auf dem Blatt zu eintönig. Als sie 1996 ein Praktikum an den Städtischen Bühnen in Osnabrück machen konnte, war das der Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn. Der Bühnenbilder, mit dem sie dort zusammenarbeitete, erkannte ihr Talent und ermutigte sie, Bühnenbild zu studieren. 2001 hatte sie ihren Abschluss in der Tasche und bereits einen Job am Theater in Bremen. Zunächst als Ausstattungsassistentin. Von 2004 an war Britta Lammers Bühnen- und Kostümbildnerin am Landestheater Schwaben in Memmingen. Dort hat sie auch Iris Limbarth kennen gelernt, die im neuen Musical On the Town am Theater Nordhausen Regie führt.
Die beiden ergänzen sich ausgezeichnet. Die aktuelle Produktion ist bereits die dritte, die sie gemeinsam machen. Seit dieser Spielzeit ist Britta Lammers am Theater in Ulm in der Ausstattungsleitung beschäftigt. In den vergangenen Monaten packte sie oftmals die Tasche, um nach Nordhausen zu fahren. Nun fiebert sie der Premiere am Freitag entgegen und ist gespannt auf die Reaktion des Publikums.
Das Musical On the Town von Leonard Bernstein spielt im New York der 40er Jahre. Was da unbedingt auf die Bühne muss, ist das Empire State Building – eine große Herausforderung für einen Bühnenbildner. Denn die Bühne hat nun mal bestimmte Maße und in den Szenen tummeln sich bei diesem Musical mitunter mehr als 50 Leute. Da scheint für die Ausstattung nicht viel Platz zu sein, doch Britta Lammers hat Lösungen gefunden, die das Publikum eintauchen lässt in die Faszination der Millionenstadt.
Am Freitag hebt sich um 19.30 Uhr der Vorhang für das Musical On the Town – es gibt für die Premiere noch Karten an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an den Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Für die zweite und dritte Vorstellung am 8. März um 19.30 Uhr und am 9. März um 19 Uhr gibt es nur noch wenige Restkarten. Die nächsten Vorstellungen des Musicals folgen am 21. und 29. März jeweils um 19.30 Uhr.
Autor: nnz
Holt New Yok nach Nordhausen (Foto: Kühn)
Wie beispielsweise ein Dinosaurier, für den Britta Lammers aber eine Lösung gefunden hat, die das Skelett in seiner stattlichen Größe erahnen lässt, die Bühne aber nicht verbaut.Es ist Britta Lammers anzumerken, dass sie in ihrem Beruf als Bühnenbildnerin aufgeht. Dabei wollte sie ursprünglich Bauzeichnerin werden. Das war ihr aber zu trocken, die Striche auf dem Blatt zu eintönig. Als sie 1996 ein Praktikum an den Städtischen Bühnen in Osnabrück machen konnte, war das der Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn. Der Bühnenbilder, mit dem sie dort zusammenarbeitete, erkannte ihr Talent und ermutigte sie, Bühnenbild zu studieren. 2001 hatte sie ihren Abschluss in der Tasche und bereits einen Job am Theater in Bremen. Zunächst als Ausstattungsassistentin. Von 2004 an war Britta Lammers Bühnen- und Kostümbildnerin am Landestheater Schwaben in Memmingen. Dort hat sie auch Iris Limbarth kennen gelernt, die im neuen Musical On the Town am Theater Nordhausen Regie führt.
Die beiden ergänzen sich ausgezeichnet. Die aktuelle Produktion ist bereits die dritte, die sie gemeinsam machen. Seit dieser Spielzeit ist Britta Lammers am Theater in Ulm in der Ausstattungsleitung beschäftigt. In den vergangenen Monaten packte sie oftmals die Tasche, um nach Nordhausen zu fahren. Nun fiebert sie der Premiere am Freitag entgegen und ist gespannt auf die Reaktion des Publikums.
Das Musical On the Town von Leonard Bernstein spielt im New York der 40er Jahre. Was da unbedingt auf die Bühne muss, ist das Empire State Building – eine große Herausforderung für einen Bühnenbildner. Denn die Bühne hat nun mal bestimmte Maße und in den Szenen tummeln sich bei diesem Musical mitunter mehr als 50 Leute. Da scheint für die Ausstattung nicht viel Platz zu sein, doch Britta Lammers hat Lösungen gefunden, die das Publikum eintauchen lässt in die Faszination der Millionenstadt.
Am Freitag hebt sich um 19.30 Uhr der Vorhang für das Musical On the Town – es gibt für die Premiere noch Karten an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an den Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Für die zweite und dritte Vorstellung am 8. März um 19.30 Uhr und am 9. März um 19 Uhr gibt es nur noch wenige Restkarten. Die nächsten Vorstellungen des Musicals folgen am 21. und 29. März jeweils um 19.30 Uhr.


