Do, 09:45 Uhr
05.03.2009
Die 13 muss vorn stehen
Haben Sie schon mal an den übernächsten Freitag gedacht? Dann steht im Kalender wieder eine 13. Und es ist ein Ehrentag, dieser Freitag. An wen da gedacht wird, das hat die nnz in mühseliger Recherchearbeit erfahren...
Am Freitag, dem 13. März ist bundesweiter Rauchmeldertag. Der Leiter der Berufsfeuerwehr Nordhausen, Gerd Jung, informierte jetzt über die kleinen und effektiven Lebensretter. Jährlich werden in Deutschland ca. 200.000 Brände erfasst, sagt er. Die meisten Brandopfer – ungefähr 70 % - verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich sei dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 % der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung. Ein Rauchmelder alarmiert rechtzeitig - auch im Schlaf, bevor hochgiftige Gase von schwelenden Kunststoffen in kürzester Zeit zur Bewusstlosigkeit führen, sagt er.
Trotz schneller Feuerwehren und guter Brandschutztechnik sollte sich jeder Bürger deshalb selbst einen Beitrag zur eigenen Sicherheit leisten. In Thüringen sind Rauchmelder in Wohnungsneubauten seit Februar 2008 Pflicht. Im 2. Gesetz zur Änderung der Thüringer Bauordnung heißt es dazu: In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkennt und gemeldet wird.
Mit dem bundesweiten Rauchmeldertag wolle man deshalb Jahr für Jahr, immer an einem Freitag, dem 13., die Bürger und Bürgerinnen daran erinnern, den kleinen aber bedeutenden Lebensretter zu installieren. Nähere Informationen zum neuen Mindeststandard und Qualität der Rauchmelder unter Berufsfeuerwehr, Tel. 61900.
Autor: nnzAm Freitag, dem 13. März ist bundesweiter Rauchmeldertag. Der Leiter der Berufsfeuerwehr Nordhausen, Gerd Jung, informierte jetzt über die kleinen und effektiven Lebensretter. Jährlich werden in Deutschland ca. 200.000 Brände erfasst, sagt er. Die meisten Brandopfer – ungefähr 70 % - verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich sei dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 % der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung. Ein Rauchmelder alarmiert rechtzeitig - auch im Schlaf, bevor hochgiftige Gase von schwelenden Kunststoffen in kürzester Zeit zur Bewusstlosigkeit führen, sagt er.
Trotz schneller Feuerwehren und guter Brandschutztechnik sollte sich jeder Bürger deshalb selbst einen Beitrag zur eigenen Sicherheit leisten. In Thüringen sind Rauchmelder in Wohnungsneubauten seit Februar 2008 Pflicht. Im 2. Gesetz zur Änderung der Thüringer Bauordnung heißt es dazu: In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkennt und gemeldet wird.
Mit dem bundesweiten Rauchmeldertag wolle man deshalb Jahr für Jahr, immer an einem Freitag, dem 13., die Bürger und Bürgerinnen daran erinnern, den kleinen aber bedeutenden Lebensretter zu installieren. Nähere Informationen zum neuen Mindeststandard und Qualität der Rauchmelder unter Berufsfeuerwehr, Tel. 61900.

