Mi, 07:47 Uhr
07.08.2002
nnz-Rückspiegel: 7. August 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
nnz-intern, Haushalt, Rettungsdienst
Rückspiegel feiert 1. Geburtstag
Mehr als ein Jahr ist die nnz auf dem Nordhäuser Online-Markt. Wir haben für Sie mal in unserem Archiv gestöbert. In lockerer Folge stellen wir Ihnen seit einem Jahr nun Nachrichten zusammen, die genau 365 Tage zuvor in der nnz zu lesen waren. nnz wünscht weiterhin viel Spaß.
Zwölf Millionen Mark mehr im Haushalt
Der Nachtragshaushalt der Nordhäuser Stadtverwaltung befindet sich auf einem guten Weg. Zu dieser Einschätzung kommt Finanzausschussvorsitzende Tilly Pape. In der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses, die übrigens nach dem gewohnten Prozedere ablief (siehe nnz-Archiv), wurde bereits über Detailfragen diskutiert. Punkt für Punkt seien die Mitglieder den Entwurf für den Nachtrag durchgegangen, denn schließlich gelte auch für die Stadtverwaltung: Kleinvieh macht Mist. Dabei wurde festgestellt, dass zum Beispiel das Gebäudekonzept der Stadtverwaltung in Ordnung gebracht werden müsse. Es könne nicht sein, dass im Juli Heizkosten in Höhe von rund 3.000 Mark zu Buche schlage würden, so Pape gegenüber nnz. Nach Einschätzung von Tilly Pape bestehen durchaus Möglichkeiten, zur September-Sitzung des Stadtrates einen ausgeglichenen Entwurf für den Nachtragshaushalt in die 1. Lesung einzubringen. Weitere strittige Punkte zwischen Ausschuß und Verwaltung sollen bis zum 20. August ausgeräumt werden, erfuhr nnz...ausführlich im nnz-Archiv
Ausbildungsmarkt weiter angespannt
Keine Entwarnung gibt es auch im Juli vom Markt der Ausbildungsplätze in Nordthüringen. Auf eine freie Stelle kommen immer noch bis zu zwei Bewerber. Zur Zeit suchen in Nordthüringen noch 1.228 Schulabgänger einen Ausbildungsplatz, 132 mehr als vor einem Jahr. Demgegenüber stehen noch 540 Lehrstellen in Ausbildungsbetrieben zur Verfügung. Mit den 274 Stellen aus dem Programm des Landes Thüringen Zukunftsinitiative Lehrstellen 2001 brauchen bis September noch mehrere Hundert Mädchen und Jungen eine Chance auf dem Ausbildungsmarkt. Zur Zeit haben noch 477 Schulabgänger mit mittlerer Reife keinen Ausbildungsvertrag unterschrieben, auch 307 Schüler mit Hauptschulabschluss wissen noch nicht, wie es weiter gehen soll. Wie in jedem Jahr haben sich wieder viele Abiturienten für eine betriebliche Berufsausbildung entschieden, 138 von ihnen sind immer noch auf Suche...ausführlich im nnz-Archiv
Schlichtung im Rettungsstreit?
Unter den Mitgliedern des Rettungsdienstzweckverbandes im Landkreis Nordhausen gibt es richtig Zoff (nnz berichtete gestern). Eine Sitzung wurde abgesagt, dafür fand ein Gespräch im Landratsamt statt. Grundsätzlich bestätigte Landrat Joachim Claus (CDU) den gestrigen nnz-Bericht. In der Tat liege ein Mißtrauensantrag seitens des Nordhäuser DRK gegen die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) vor. Die darin erhobenen Vorwürfe sollten jedoch nicht unmittelbar zum Ausschluß der JUH führen, sondern erst einmal geprüft werden, so Claus. Er habe dem Kreisverband der JUH die Möglichkeit geben wollen, seine Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen abzugeben. Das habe die JUH schriftlich getan, gestern erfolgte noch einmal die mündliche Begründung im Landratsamt. Allerdings sieht Joachim Claus kaum Möglichkeiten, den Streit zwischen der JUH und den anderen Anbietern des Rettungsdienstes im Landkreis auf normalem Wege beizulegen. Hier seien die Fronten zu verhärtet, meinte Claus gegenüber nnz. Er favorisiere in diesem Fall eine Schlichtungsgespräch bei der zuständigen Dienstaufsichtsbehörde, dem Landesverwaltungsamt Weimar. Hier müsse schließlich eine Entscheidung getroffen werden: Entweder die Vorwürfe werden ausgeräumt oder die JUH muß den Rettungsdienstzweckverband verlassen, bzw. wird ausgeschlossen. Das wäre dann vermutlich auch das Ende des Nordhäuser Kreisverbandes...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnznnz-intern, Haushalt, Rettungsdienst
Rückspiegel feiert 1. Geburtstag
Mehr als ein Jahr ist die nnz auf dem Nordhäuser Online-Markt. Wir haben für Sie mal in unserem Archiv gestöbert. In lockerer Folge stellen wir Ihnen seit einem Jahr nun Nachrichten zusammen, die genau 365 Tage zuvor in der nnz zu lesen waren. nnz wünscht weiterhin viel Spaß.
Zwölf Millionen Mark mehr im Haushalt
Der Nachtragshaushalt der Nordhäuser Stadtverwaltung befindet sich auf einem guten Weg. Zu dieser Einschätzung kommt Finanzausschussvorsitzende Tilly Pape. In der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses, die übrigens nach dem gewohnten Prozedere ablief (siehe nnz-Archiv), wurde bereits über Detailfragen diskutiert. Punkt für Punkt seien die Mitglieder den Entwurf für den Nachtrag durchgegangen, denn schließlich gelte auch für die Stadtverwaltung: Kleinvieh macht Mist. Dabei wurde festgestellt, dass zum Beispiel das Gebäudekonzept der Stadtverwaltung in Ordnung gebracht werden müsse. Es könne nicht sein, dass im Juli Heizkosten in Höhe von rund 3.000 Mark zu Buche schlage würden, so Pape gegenüber nnz. Nach Einschätzung von Tilly Pape bestehen durchaus Möglichkeiten, zur September-Sitzung des Stadtrates einen ausgeglichenen Entwurf für den Nachtragshaushalt in die 1. Lesung einzubringen. Weitere strittige Punkte zwischen Ausschuß und Verwaltung sollen bis zum 20. August ausgeräumt werden, erfuhr nnz...ausführlich im nnz-Archiv
Ausbildungsmarkt weiter angespannt
Keine Entwarnung gibt es auch im Juli vom Markt der Ausbildungsplätze in Nordthüringen. Auf eine freie Stelle kommen immer noch bis zu zwei Bewerber. Zur Zeit suchen in Nordthüringen noch 1.228 Schulabgänger einen Ausbildungsplatz, 132 mehr als vor einem Jahr. Demgegenüber stehen noch 540 Lehrstellen in Ausbildungsbetrieben zur Verfügung. Mit den 274 Stellen aus dem Programm des Landes Thüringen Zukunftsinitiative Lehrstellen 2001 brauchen bis September noch mehrere Hundert Mädchen und Jungen eine Chance auf dem Ausbildungsmarkt. Zur Zeit haben noch 477 Schulabgänger mit mittlerer Reife keinen Ausbildungsvertrag unterschrieben, auch 307 Schüler mit Hauptschulabschluss wissen noch nicht, wie es weiter gehen soll. Wie in jedem Jahr haben sich wieder viele Abiturienten für eine betriebliche Berufsausbildung entschieden, 138 von ihnen sind immer noch auf Suche...ausführlich im nnz-Archiv
Schlichtung im Rettungsstreit?
Unter den Mitgliedern des Rettungsdienstzweckverbandes im Landkreis Nordhausen gibt es richtig Zoff (nnz berichtete gestern). Eine Sitzung wurde abgesagt, dafür fand ein Gespräch im Landratsamt statt. Grundsätzlich bestätigte Landrat Joachim Claus (CDU) den gestrigen nnz-Bericht. In der Tat liege ein Mißtrauensantrag seitens des Nordhäuser DRK gegen die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) vor. Die darin erhobenen Vorwürfe sollten jedoch nicht unmittelbar zum Ausschluß der JUH führen, sondern erst einmal geprüft werden, so Claus. Er habe dem Kreisverband der JUH die Möglichkeit geben wollen, seine Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen abzugeben. Das habe die JUH schriftlich getan, gestern erfolgte noch einmal die mündliche Begründung im Landratsamt. Allerdings sieht Joachim Claus kaum Möglichkeiten, den Streit zwischen der JUH und den anderen Anbietern des Rettungsdienstes im Landkreis auf normalem Wege beizulegen. Hier seien die Fronten zu verhärtet, meinte Claus gegenüber nnz. Er favorisiere in diesem Fall eine Schlichtungsgespräch bei der zuständigen Dienstaufsichtsbehörde, dem Landesverwaltungsamt Weimar. Hier müsse schließlich eine Entscheidung getroffen werden: Entweder die Vorwürfe werden ausgeräumt oder die JUH muß den Rettungsdienstzweckverband verlassen, bzw. wird ausgeschlossen. Das wäre dann vermutlich auch das Ende des Nordhäuser Kreisverbandes...ausführlich im nnz-Archiv

