eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 18:56 Uhr
10.12.2008

Zeitreise mit Ausblick

110 Jahre Firmengeschichte – da wurden bereits viele Kapitel geschrieben und Seiten aufgeschlagen. Heute kam ein weiteres Stück hinzu. Das größte produzierende Unternehmen in Nordhausen feierte sein Jubiläum – ein außergewöhnliches in einer ungewöhnlichen Zeit...

Geburtstagsfeier (Foto: nnz) Geburtstagsfeier (Foto: nnz)

Im November 1898 waren die Vorläufer der heutigen Schachtbau Nordhausen GmbH in Nordhausen gegründet worden. Die Etablierung des Traditionsunternehmens war mehr oder weniger der aufkommenden Suche nach Rohstoffen in Mitteldeutschland geschuldet. Meist war es Kali, das gesucht wurde. Mit der Technologie, dem Ideenreichtum und der ewigen Besinnung auf die eigene Kraft gelang es den Gründervätern, die Firma zur Nummer 1 in Deutschland zu machen. Ihnen gelang es, daß in Deutschland die Rolandstadt nicht nur für den Doppelkorn oder den Kautabak bekannt wurde.

Geburtstagsfeier (Foto: nnz) Geburtstagsfeier (Foto: nnz)

Zur heutigen Feierstunde repetierte Schachtbau-Geschäftsführer Jürgen Stäter die Geschichte dieses Unternehmen, mit dem er 1972 in einen ersten Kontakt trat. Ob nun Kaiserreich, Weimarer Republik oder zwei Diktaturen, die Schachtbauer konnten und können Stolz auf das sein, was sie leisten. Jetzt steht das Unternehmen so da, daß dessen Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Thomas Bauer vom besten und erfolgreichsten Jahr seit der Wende sprach. Es sei die besondere „Kultur der Begeisterung für’s Unternehmen“, die in Nordhausen herrsche. Sie mache es möglich, auch aus der Vergangenheit Kraft zu schöpfen. Nicht aufgeben, sich jeden Tag mit neuen Ideen neu zu erfinden, das präge den Charakter der Schachtbauer in Nordhausen. Letztlich seien es alle Mitarbeiter, die die Basis für den Erfolg ausmachen – denen gilt sein Dank.

Geburtstagsfeier (Foto: nnz) Geburtstagsfeier (Foto: nnz)

Rund 14 Millionen Euro seien in die neuen Maschinenbauhallen investiert worden, die am Nachmittag offiziell eingeweiht wurden. Runde 35 Millionen Euro sollen im nächsten Jahr in Form von Maschinen und Anlagen sowie modernsten Produktionsabläufen das Innenleben der 15.000 Quadratmeter Hallenfläche mit produktivem Leben erfüllen – die größte Einzelinvestition innerhalb der BAUER-Gruppe überhaupt.

Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz gratulierte dem Unternehmen aus seiner Heimatstadt und freute sich vor allem über dessen zunehmend globalere Ausrichtung. Die gesamte Entwicklung in Nordhausen sie durch Innovationen geprägt, die von einer ungeheueren unternehmerischen Flexibilität begleitet wurden und werden.

Für Oberbürgermeisterin Barbara Rinke ist die Schachtbau Nordhausen GmbH ein exzellenter Botschafter für die Stadt im In- und im Ausland. Die Firma verfüge nicht nur über ein gewaltiges Anlagevermögen, sondern insbesondere über Menschen, die mit Wissen, Erfahrung und Bildung ausgestattet seien. Und sie wisse aus Gesprächen mit der Geschäftsleitung, daß es am Industrieweg immer Chancen für junge Menschen geben werde.

In Zahlen ausgedrückt: In den zurückliegenden zwei Jahren ist die Mannschaft der Schachtbauer um 160 Frauen und Männer angewachsen. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch zum 110.
Peter-Stefan Greiner
Jürgen Stäter (Foto: nnz)
Stammaktien für Prof. Bauer (Foto: nnz)
Jürgen Reinholz (Foto: nnz)
Barbara Rinke (Foto: nnz)
Thomas Bauer (Foto: nnz)
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)