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Mo, 16:36 Uhr
10.09.2007

Geld für Unterführung

Nordhausen (nnz). Endlich weg mit dieser „Glück auf“ Schranke in der Freiherr von Stein Straße. Dieser Wunsch vieler Nordhäuser könnte bald in Erfüllung gehen. Eine Unterführung löst das Problem.

zeh, rinke (Foto: wf) zeh, rinke (Foto: wf)

2.102.300 Euro Fördermittel brachte heute Sozialminister Klaus Zeh mit ins Rathaus. Stellvertretend für Minister Volker Sklenar überreichte er Oberbürgermeisterin Barbara Rinke den Bescheid. Das Geld soll für den Bau der langersehnten Unterführung in der Freiherr von Stein Straße verwendet werden.

„Bei vielen Gästen ist diese Schränke negativ in Erinnerung“ sagte Klaus Zeh. Wer aus westlicher Richtung kommt und in die Stadt will, findet sie meistens verschlossen vor und ärgert sich. Schon 2009 soll ein Kreisel an der Kreuzung zur Motorenstraße Besucher freundlicher in die Stadt geleiten. Unter vier Gleisen wird die Straße zukünftig durchführen. 160 Meter breit wird diese Bahnbrücke. Die Straße, die mit geringem Gefälle unter den Schienen hindurchführt, wird rund 500 Meter Länge haben. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch in der Bochumer und der Bleicheröder Straße Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

Die Freiherr von Stein Straße wird zukünftig sieben Meter breit sein und auf einer Seite einen kombinierten Fuß- und Radweg erhalten, der ebenfalls unter den Gleisen verläuft. „Auf lange Sicht ist die Unterführungsvariante auch billiger als eine Überführung der Straße“ sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Zudem hätte eine mindestens sechs Meter hohe Brücke nicht besonders attraktiv als Tor zur Stadt ausgesehen.

Ein für die Nordhäuser und den ganzen Kreis ebenso wichtiges Projekt wäre die Westumfahrung der Stadt. Da heute auch Straßenbauamtsleiter Rohmund anwesend war, konnte Bürgermeister Matthias Jendricke sich nach den Planungsfortschritten erkundigen. Er erfuhr, daß alles fertig gewesen sei zum Bau, man hätte Grundstücke angekauft und Baurecht erlangt, dann sei vom Bund ein Baustopp für neue Maßnahmen verhängt worden. Es sollten erst mal angefangene Projekte mit dem vorhandenen Geld beendet werden. Ab 2010 können auch wieder neue Bauprojekte genehmigt werden. Ob dann die Westumfahrung dazugehört ist natürlich noch nicht sicher.

Klaus Zeh erinnerte daran, daß der Ausbau der B 4 Richtung Erfurt entscheidend sei für den Wirtschaftsraum Nordhausen. Ein vierspuriger Ausbau zwischen Nordhausen und Sondershausen wird vom Straßenbauamt Nordthüringen favorisiert. Der Bund sei jedoch skeptisch und meine, drei Spuren würden auch reichen. Baurecht für dieses Vorhaben muß noch geschaffen werden.
Autor: wf

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