Fr, 11:02 Uhr
13.03.2026
Blick in die Statistik
Weniger Aufträge, weniger Umsätze
Von den Thüringer Industriebetrieben wurden 2025 weniger Aufträge und geringere Umsätze gegenüber dem Vorjahr gemeldet. Die Entwicklung fiel in den einzelnen Branchen aber unterschiedlich aus...
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik nach endgültigen, preisbereinigten Angaben mitteilt, fielen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 2,6 Prozent, während sich der Umsatz um 1,0 Prozent verringerte. Die Entwicklung fiel in den einzelnen Branchen unterschiedlich aus. Während die Produktion von elektrischen Ausrüstungen ein deutlich positives Ergebnis erzielte, wies beispielsweise der Maschinenbau einen deutlichen Umsatzrückgang auf.
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe (real, endgültig): -2,6 Prozent zum Vorjahr
Die realen (preisbereinigten) Auftragseingänge der Thüringer Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten waren im Jahr 2025 um 2,6 Prozent niedriger als im Jahr 2024. Nach endgültigen Angaben zeigte sich diese Entwicklung sowohl bei den Inlandsaufträgen (-2,4 Prozent) als auch bei den Auslandsaufträgen (-2,8 Prozent).
Auf Ebene der Wirtschaftszweige wiesen lediglich die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen ein deutliches Auftragsplus gegenüber 2024 auf (+33,0 Prozent). In den anderen für die Auftragseingangserhebung ausgewählten Wirtschaftszweigen meldeten die Betriebe weniger Auftragseingänge als im Vorjahr, vor allem in der Automobilindustrie (-17,6 Prozent).
Bei der Unterscheidung der produzierten Güter nach Verwendungszweck verzeichneten die Vorleistungsgüter einen Zuwachs der Auftragseingänge von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Produzenten der anderen Gütergruppen meldeten geringere Auftragseingänge als im Jahr 2024, insbesondere die Gebrauchsgüterproduzenten (-19,0 Prozent).
Umsatz im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe (real, endgültig): -1,0 Prozent zum Vorjahr
Die realen (preisbereinigten) Umsätze der Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten verzeichneten nach endgültigen Angaben im Jahr 2025 einen Rückgang von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit lag Thüringen leicht über dem vorläufigen Bundesdurchschnitt von -1,4 Prozent.
Die branchenspezifische Umsatzentwicklung war im Jahr 2025 heterogen. In sieben Branchen wurden im Vergleich zum Vorjahr reale Umsatzsteigerungen und in elf Branchen Umsatzrückgänge erzielt.
Von den umsatzstärksten dieser Wirtschaftszweige konnten vor allem die Betriebe zur Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+32,7 Prozent) und die zur Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+6,3 Prozent) ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr auch preisbereinigt steigern.
Die Branche der Nahrungs- und Futtermittelherstellung konnte real kein Umsatzwachstum im Vergleich zu 2024 erwirtschaften. Reale Umsatzrückgänge wiesen gegenüber dem Vorjahreszeitraum unter anderem der Maschinenbau (-18,6 Prozent) und die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-10,6 Prozent) auf.
Autor: redWie das Thüringer Landesamt für Statistik nach endgültigen, preisbereinigten Angaben mitteilt, fielen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 2,6 Prozent, während sich der Umsatz um 1,0 Prozent verringerte. Die Entwicklung fiel in den einzelnen Branchen unterschiedlich aus. Während die Produktion von elektrischen Ausrüstungen ein deutlich positives Ergebnis erzielte, wies beispielsweise der Maschinenbau einen deutlichen Umsatzrückgang auf.
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe (real, endgültig): -2,6 Prozent zum Vorjahr
Die realen (preisbereinigten) Auftragseingänge der Thüringer Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten waren im Jahr 2025 um 2,6 Prozent niedriger als im Jahr 2024. Nach endgültigen Angaben zeigte sich diese Entwicklung sowohl bei den Inlandsaufträgen (-2,4 Prozent) als auch bei den Auslandsaufträgen (-2,8 Prozent).
Auf Ebene der Wirtschaftszweige wiesen lediglich die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen ein deutliches Auftragsplus gegenüber 2024 auf (+33,0 Prozent). In den anderen für die Auftragseingangserhebung ausgewählten Wirtschaftszweigen meldeten die Betriebe weniger Auftragseingänge als im Vorjahr, vor allem in der Automobilindustrie (-17,6 Prozent).
Bei der Unterscheidung der produzierten Güter nach Verwendungszweck verzeichneten die Vorleistungsgüter einen Zuwachs der Auftragseingänge von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Produzenten der anderen Gütergruppen meldeten geringere Auftragseingänge als im Jahr 2024, insbesondere die Gebrauchsgüterproduzenten (-19,0 Prozent).
Umsatz im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe (real, endgültig): -1,0 Prozent zum Vorjahr
Die realen (preisbereinigten) Umsätze der Thüringer Betriebe des Bereichs Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe mit 50 und mehr Beschäftigten verzeichneten nach endgültigen Angaben im Jahr 2025 einen Rückgang von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit lag Thüringen leicht über dem vorläufigen Bundesdurchschnitt von -1,4 Prozent.
Die branchenspezifische Umsatzentwicklung war im Jahr 2025 heterogen. In sieben Branchen wurden im Vergleich zum Vorjahr reale Umsatzsteigerungen und in elf Branchen Umsatzrückgänge erzielt.
Von den umsatzstärksten dieser Wirtschaftszweige konnten vor allem die Betriebe zur Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+32,7 Prozent) und die zur Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+6,3 Prozent) ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr auch preisbereinigt steigern.
Die Branche der Nahrungs- und Futtermittelherstellung konnte real kein Umsatzwachstum im Vergleich zu 2024 erwirtschaften. Reale Umsatzrückgänge wiesen gegenüber dem Vorjahreszeitraum unter anderem der Maschinenbau (-18,6 Prozent) und die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-10,6 Prozent) auf.



