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Fr, 15:35 Uhr
16.02.2007

Blech und Pflege

Nordhausen (nnz). Sein Interesse an der wirtschaftlichen Entwicklung im Südharzkreis bekundet Landrat Joachim Claus (CDU) auch in diesem Jahr und hat jetzt die Tradition der Unternehmensbesuche fortgesetzt. Wohin es in dieser Woche ging, das hat die nnz erfahren.


Zunächst führte ihn heute sein Weg in die Erfurter Straße 10b, in die Blech-Service Nordhausen OHG. Die beiden Gesellschafter Katrin Richter-Dietzmann und Dieter Richter erläuterten, wie sie ihr Familienunternehmen mit hohem Engagement wirtschaftlich erfolgreich entwickelt haben. Ursprünglich als Einzelfirma im Jahr 1993 gegründet und 2003 zur Blech–Service OHG umstrukturiert, behauptet sich der Betrieb mit seinem Hauptgeschäftsfeld, der Herstellung von Feinblechzuschnitten, seit nunmehr über 13 Jahren erfolgreich am Markt.

Mit einer Standortveränderung und -erweiterung im Jahr 1995 gehen zahlreiche Investitionen in modernste Maschinen und Anlagen sowie eine kontinuierliche Produktionssteigerung einher. Damit entspricht das Unternehmen dem wachsenden Bedarf an Produkten, insbesondere bei Industriemöbelherstellern und Automobilzulieferern. Zu den namhaften Kunden gehören Automobilhersteller wie Porsche, Siemens und Audi. Die Stahlblechzuschnitte werden nach individuellen Wünschen der überwiegend gesamtdeutschen Stammkundschaft in Abhängigkeit von der Größe manuell oder mit modernsten Maschinen gefertigt. „Unser Markterfolg wird wesentlich durch die Selbstverpflichtung der Firma bestimmt, die Gesamtlieferzeit von maximal 48 Stunden bei bester Qualität der Produkte zu sichern“, erkält Dieter Richter. In der Branche wird das Unternehmen deshalb auch „Der Blitzer“ genannt.

Der Umsatz konnte kontinuierlich gesteigert werden. Monatlich verlassen rund 2500 - 3000 Tonnen Blechzuschnitte den Betrieb, dessen Produktionsfläche am Standort Erfurter Straße gegenwärtig rund 20 000 m² beträgt. In Anbetracht der komplizierten Marktsituation in der Stahlbranche ist dieses Ergebnis besonders zu würdigen. Die positive Entwicklung der Firma wird maßgeblich durch die hohe Einsatzbereitschaft der gut qualifizierten 45 Mitarbeiter und die Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs durch die eigene Lehrlingsausbildung, vor allem in den Berufen Maschinen- und Anlagenführer und Fachlagerist, beeinflusst.


Anschließend machte Landrat Joachim Claus der Neanderklinik Harzwald GmbH in Ilfeld seine Aufwartung. Angeboten wird in dieser Einrichtung eine bedürfnisorientierte, ganzheitlichen Pflege für ca. 120 älterer Menschen mit dem Ziel, eine möglichst hohe Lebensqualität beizubehalten. „Wir wissen, dass ein Umzug aus der gewohnten Umgebung oft Unsicherheit, Ängste und Sorgen birgt. Die Nähe der Angehörigen und der gewohnten Tagesablauf wird vermisst.“, so Martina Röder, eine der beiden Geschäftsführerinnen der GmbH.

Gothe, Dr. Mehne, Claus, Röder (v.l.n.r.) (Foto: pln) Gothe, Dr. Mehne, Claus, Röder (v.l.n.r.) (Foto: pln)

„Unsere ganze Kraft konzentriert sich daher darauf den hier wohnenden Menschen unter Achtung der Menschenwürde und nach neuen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen den Alltag zu erleichtert oder abwechslungsreich zu gestalten.“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich täglich darum, u.a. mit Maßnahmen wie z. B. das Zubereiten von Speisen in eigens dafür eingerichteten Bewohnerküchen im Rahmen der Ergotherapie, die Einrichtung eines Nachtcafés für Seniorinnen und Senioren mit den entsprechenden Bedürfnisse, oder durch das Vorhalten qualifizierter Physiotherapeuten und Diätassistenten.

„Unsere Einrichtung versteht sich als niveauvoller, komfortabler Rahmen und als Zuhause für die Menschen, die auch im Ruhestand einen individuellen Lebensstil pflegen möchten. Das Einleben in die neue Umgebung wird erleichtert durch die Möglichkeit, eigene lieb gewordene Gegenstände mitzubringen“, ergänzt Ulrike Gothe, ebenfalls Geschäftsführerin der Neanderklinik Harzwald GmbH. Die Bewohner des Hauses haben die Möglichkeiten, in komfortablen 1- oder 2-Bettzimmern mit Dusche/WC, TV-Anschluss und Telefon in unterschiedlichen Wohnbereichen zu wohnen oder ihre Freizeit in geschmackvoll eingerichtete Räumlichkeiten, die als Begegnungsstätte dienen und in denen vielfältige Freizeitbeschäftigungen angeboten werden zu verbringen.

Ulrike Gothe und Martina Röder luden Landrat Joachim Claus bereits jetzt zu der jährlich in ihrer Einrichtungen stattfindenden Pflegetagung im Herbst 2007 ein. Freuen würden sie sich aber auch über seinen Besuch und den vieler Südharzer zum „Tag der offenen Tür und Klosterfest“ am 9.6.2007, das schon zu einer schönen Tradition ihrer Einrichtung geworden ist.
Autor: nnz

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