Di, 15:19 Uhr
16.01.2007
Es ist noch nicht vorbei
Nordhausen (nnz). In der Erfurter Staatskanzlei haben die Gesellschafter der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH vor wenigen Minuten den Vertrag zur Finanzierung der Gesellschaft ab dem Jahr 2009 unterschrieben. Für Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) ist damit das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Die Unterschrift der OB ist nur unter einem so genannten Organvorbehalt getätigt worden, Mit anderen Worten: Der Stadtrat muß dem noch zustimmen. Somit ist auch der gesamte Finanzierungsvertrag lediglich schwebend wirksam. Dort aber sind erstmals die Zahlen festgeklopft worden: Demnach wird das Kulturunternehmen im Norden des Freistaates ab dem Jahr 2009 jährlich 4,2 Millionen Euro vom Land erhalten, rund 700.000 Euro weniger als aktuell von Erfurt nach Nordthüringen fließen.
Das ist momentan die beste der schlechten Varianten, sagte Rinke gegenüber der nnz. In Nordhausen wird man in den kommenden Tagen genau beobachten, wie sich das Land gegenüber den anderen Einrichtungen verhalten wird, wie die anderen Träger bedacht werden. Der gesamte Prozeß ist für mich noch nicht abgeschlossen.
Fakt ist, das Land ist von seiner Tod-Spar-Quote für Nordthüringen abgerückt, dennoch wird es ab 2009 zu einem Qualitätsverlust am Theater und beim Loh-Orchester kommen. Trotz der angekündigten Erhöhung der kommunalen Zuschüsse werden die fehlenden 700.000 Euro nicht ausgeglichen werden können. Eventuell muß in Nordhausen das Ballett aufgegeben, beim Loh-Orchester Stellen aufgegeben werden.
Autor: nnzDie Unterschrift der OB ist nur unter einem so genannten Organvorbehalt getätigt worden, Mit anderen Worten: Der Stadtrat muß dem noch zustimmen. Somit ist auch der gesamte Finanzierungsvertrag lediglich schwebend wirksam. Dort aber sind erstmals die Zahlen festgeklopft worden: Demnach wird das Kulturunternehmen im Norden des Freistaates ab dem Jahr 2009 jährlich 4,2 Millionen Euro vom Land erhalten, rund 700.000 Euro weniger als aktuell von Erfurt nach Nordthüringen fließen.
Das ist momentan die beste der schlechten Varianten, sagte Rinke gegenüber der nnz. In Nordhausen wird man in den kommenden Tagen genau beobachten, wie sich das Land gegenüber den anderen Einrichtungen verhalten wird, wie die anderen Träger bedacht werden. Der gesamte Prozeß ist für mich noch nicht abgeschlossen.
Fakt ist, das Land ist von seiner Tod-Spar-Quote für Nordthüringen abgerückt, dennoch wird es ab 2009 zu einem Qualitätsverlust am Theater und beim Loh-Orchester kommen. Trotz der angekündigten Erhöhung der kommunalen Zuschüsse werden die fehlenden 700.000 Euro nicht ausgeglichen werden können. Eventuell muß in Nordhausen das Ballett aufgegeben, beim Loh-Orchester Stellen aufgegeben werden.

