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Di, 12:43 Uhr
16.01.2007

Einsamkeit entscheidet

Nordhausen (nnz). Waren es noch vor zehn Jahren die klassischen Familien, die in Thüringen die Haushaltsstruktur bestimmten, so sind die jetzt abgelöst worden. Der Zeitgeist scheint auf dem Vormarsch zu sein.


Im Jahresdurchschnitt 2005 lebten 2,34 Millionen Thüringerinnen und Thüringer in 1,12 Millionen Privathaushalten. Die durchschnittliche Haushaltsgröße betrug nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 2,08 Personen. Mehr als ein Drittel (36,5 Prozent) der Haushalte waren Haushalte von Alleinlebenden.

Die Ergebnisse des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, zeigen bei regionaler Betrachtung der Haushaltsgröße große Unterschiede zwischen den Landkreisen und den kreisfreien Städten. In den sechs kreisfreien Städten Erfurt, Gera, Jena, Suhl, Weimar und Eisenach wohnen durchschnittlich 1,86 Personen im Haushalt. In den 17 Landkreisen des Freistaates sind es 2,17 Personen.

Für die durchschnittliche Haushaltsgröße ist der Anteil von Einpersonenhaushalten von entscheidender Bedeutung. So hat die Stadt Weimar mit 1,66 Personen die niedrigste Haushaltsgröße im Freistaat und mit 56,3 Prozent den höchsten Anteil von Alleinlebenden. Auf den Plätzen folgen Jena (1,75 Personen je Haushalt, 55,4 Prozent Einpersonenhaushalte) sowie Gera (1,87 bzw. 47,0 Prozent) und Erfurt (1,87 bzw. 43,3 Prozent).

Im Landkreis Eichsfeld leben durchschnittlich 2,56 Personen je Haushalt. Der Anteil der Alleinlebenden beträgt 24,0 Prozent. Es folgen der Landkreis Sömmerda (2,47 bzw. 22,6 Prozent), der Saale-Holzland-Kreis (2,34 bzw. 25,4 Prozent) und der Landkreis Hildburghausen (2,39 bzw. 31,2 Prozent).
Autor: nnz

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