Christopher-Street-Day
1.CSD Nordhausen
Mehre Hunderte Menschen haben am Samstagnachmittag gemeinsam den ersten CSD- Christopher Street Day in Nordhausen gefeiert. Laut Veranstalter liefen circa 300 Menschen mit Regenbogenflaggen und Schildern durch die Stadt Nordhausen.
Der Nordhäuser Sven Gämkow startet bereits im Jahr 2020 in der Rolandstadt den Versuch, einen bis dahin noch nicht dagewesenen CSD auf die Beine zu stellen. Nordhausen soll seinen ersten Christopher Street Day erleben. Die Corona-Pandemie durchkreuzt 2020 leider die Pläne des Nordhäusers.
Im März 2025 greift Sven Gämkow die Veranstaltungsidee von damals wieder auf. Und hatte auch schnell ein Orga Team zusammen.So wurde der CSD Nordhausen 2025 von einen kleinen Team organisiert.Wo er aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr die Orga übernommen hat.
Am Samstag, 12 Juli, fand ab 15 Uhr der erste Christopher-Street-Day in Nordhausen statt.An den Tag gab es ein buntes Programm – von Live-Musik, Parade bis hin zu Cocktails,Bühnenprogramm und einer Aftershow-Party.
Autor: sg
Kommentare
GN24
14.07.2025, 10:54 Uhr
...Teilnehmer
... wurden mit jedem Artikel der irgendwo geschrieben stand mehr. Wahrscheinlich wurde das Polizeiaufgebot mitgezählt. Wer bezahlt eigentlich den Einsatz? Wahrscheinlich die 99 Prozent der Bürger (Steuerzahler) , denen solche Veranstaltungen vollkommen egal sind.
Anmerkung techn. Support:
Ja, am Ende bezahlt es der Steuerzahler. Also wir alle. Genau wie bei den Montags-Demos, den Wacker-Fußballspielen, ... und allen anderen Demos.
Norbert
14.07.2025, 10:58 Uhr
Jeder so wie er mag
Mich stört es nicht, wenn sich jemand als eine Person unter 72 verschiedenen Definitionen oder als Verkehrsschild (LG an M. Barth) identifiziert, ich bin genervt von der medialen Aufmerksamkeit, die letztlich dafür sorgt, dass genau diese Personen (oder Schilder) eben als "Störenfriede" positioniert werden. Ganz nach dem Witz "Warum gibt es keine Veganer auf dem Mars... weil sie es dort niemandem erzählen können..."
Wir leben in einem Land, in dem genau diese Einstellung mehr Freiheit genießt als in irgendeinem anderen Land. Jedoch ist weniger manchmal mehr.
Vielleicht sollten wir allgemein endlich mal den Fokus auf die Problem des Landes legen, anstatt uns gegenseitig mit diesen CSD und AntiCSD "aufzuheitern".
GN24
14.07.2025, 12:37 Uhr
...Danke
...für die Aufzählung techn. Support. Allerdings stehen die nicht ununterbrochen und immer mehr werdende Teilnehmer in irgendwelchen Medien. Und auch da sehe ich es übrigens ähnlich, dass da auch nicht der Steuerzahler für aufkommen muss. Wenn jeder seine Zeche bezahlt der die Musik bestellt hat, würde den meißten Bürgern (Steuerzahler) geholfen sein.
Strandläufer
14.07.2025, 14:23 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Bezug zum Artikel? Das Fass machen wir jetzt hier nicht auf.
Tom der ungläubige
14.07.2025, 14:53 Uhr
CSD jetzt auch in der Provinz!
Nun, ich kann eigentlich nicht viel dazu beitragen, da ich hetero bin. Ich habe Bekannte ,Freunde die sind das nicht! Das war für mich nie ein Problem. Aber für diese ist es momentan doch ein Problem, dass ihre sexuelle Orientierung an die Öffentlichkeit gezerrt wird, ich kann nur aus meinen Freundeskreis darüber berichten, dass das eigentlich nicht ihr Wille ist. Es gab sicherlich eine Zeit in San Francisco, viele Jahre zuvor, wo solche Aktionen notwendig waren. Heute sind sie es nicht mehr. Deutschland ist in dieser Form nicht restriktiv, sondern eher sehr offen auch mit der Gesetzgebung. Das hat lange gedauert aber was lange dauert, wird gut. Und jetzt gibt es eigentlich keinen Grund, dass nun inständig zu feiern und die sexuelle Orientierung einer Minderheit (und das sind sie) an die Öffentlichkeit zu zerren. Ich hätte das auch nicht gewollt, zum Beispiel für mich, dass ich hetero bin und dass ich meine sexuelle Orientierung öffentlich mache. Und die Schwulen und Lesben, die ich kenne, die leben in diesem Land eigentlich friedlich ohne diesen Zirkus. Jeder soll in diesem Land die Möglichkeit haben zu leben, wie er möchte aber er soll bitteschön nicht verlangen, dass alle seine zum Beispiel sexuelle Orientierung teilen, tolerieren ja aber nicht fordern, dass man es gut findet. Es gibt nämlich Menschen auf die wirkt das abstoßend, und die können im Maximum das nur tolerieren, das kann man verlangen, aber mehr nicht. Und das Ziel dieser Menschen mit einer anderen Orientierung ist doch eigentlich in Ruhe zu leben. Dann lebt in Ruhe, ihr werdet ja nicht verfolgt, zumindestens nicht von der originären Bevölkerung. Gefahr droht euch von woanders. und deshalb verstehe ich das ganze Problem nicht. Die Gesetzgebung in Deutschland ist in diesem Punkt eindeutig, eine generelle Verfolgung gibt es nicht. Schwule Lesben, Hundemasken werden toleriert, aber mehr kann man nicht verlangen. Und man muss auch berücksichtigen, dass es Menschen gibt, die das nicht mögen aber tolerieren und tolerieren müssen. Wie würde zum Beispiel die LGBT community reagieren, wenn die Mehrheit der Bevölkerung, die noch an ein binäres Geschlecht glaubt einen, sorgen wir mal Darwin Street Day veranstaltet. Er wäre sofor
Betrachter
14.07.2025, 19:18 Uhr
Ja schöner
Fasching! Die sollen ihre sexuelle Ausrichtung leben, kein Problem, aber nicht nerven. Und die, die dabei am lautesten nach Toleranz schreien, sollten auch tolerieren können, dass es Menschen gibt, die so etwas eben nicht mögen.
R2D3
14.07.2025, 20:27 Uhr
Warum immer nörgeln.
Ich finde den CSD in NDH toll. Endlich mal Farbe. Die Kommentare von einigen Ewiggestrigen amüsieren mich aber sehr. Hey es gab auch einmal Zeiten wo die Jeans und lange Haare verpönt waren. Hey wir haben es überlebt. 😄
b@st3l76
14.07.2025, 21:50 Uhr
Ich habe nichts gegen diese Menschen,
Bin es aber Leid, durch Demos, Werbung in Medien, Zeitung, selbst vorm Fussballspiel immer wieder darauf hingewiesen zu werden, einen Hinweis auf diese Minderheit zu bekommen. Für uns Heteros gibt es doch auch nicht dieses Tun. Sie können alle tun was sie wollen in ihren Hauswänden, aber ich möchte nicht täglich darüber informiert werden
deralte
15.07.2025, 10:35 Uhr
Ein paar Zahlen
Nordhausen hat lt. Wikipedia 40767 Einwohner (31. Dez. 2024). 300 Teilnehmer am CSD sind also 0,73588 Prozent. Die Zugereisten für diese Veranstaltung hier abzurechnen, wäre also Zeitverschwendung. Gegen diese rund 0,74 Prozent zu demonstrieren, ist es auch.
Wie bereits einige Vorkommentatoren deutlich gemacht haben: Wir tolerieren diese Menschen, die anders sind als wir Normalos, und haben nichts gegen sie, weil wir wissen: Es ist die Natur, die sie anders sein lässt, kein böser Wille, keine falsche Erziehung etc..
Aber bitte sorgt mit diesen 0,74 Prozent dafür, dass der Witz aus meiner späteren Jugend nicht Realität wird: Als wir kleine Kinder waren, kam man dafür ins Zuchthaus. Als wir große Kinder waren, wurde es toleriert. Als wir Erwachsene waren, wurde es erlaubt. Aber ehe es Pflicht wird, wandern wir aus.
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