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Do, 16:09 Uhr
26.06.2025
Stadt Nordhausen begrüßt regelung für ÖPNV

Änderungen im Thüringer Finanzausgleichsgesetz

Die Stadt Nordhausen begrüßt die jüngst in einem Schreiben des Thüringer Ministers für Digitales und Infrastruktur, Herrn Steffen Schütz, angekündigte Gleichbehandlung der Aufgabenträger im ÖPNV des Landes Thüringen...

Straßenbahnen in Nordhausen (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Straßenbahnen in Nordhausen (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Minister Schütz strebt hier Anpassungen im Rahmen der Novelle des Thüringer Finanzausgleichsgesetz (ThürFAG) an. „Für die Stadt Nordhausen kann dies nur bedeuten, dass mit der Aufgabenträgerschaft im ÖPNV, in Anlehnung an die Regelungen zur Schulumlage eine hundertprozentige Entlastung der Stadt zu schaffen - auch die Reduzierung des ÖPNV-Anteils an der Kreisumlage erfolgt. Damit wären wir einer fairen Verteilung der Kosten des ÖPNV im gesamten Landkreis - so wie thüringenweit üblich und akzeptiert - einen gewaltigen Schritt weiter. Überdies kann der Landkreis Nordhausen bei der Beschaffung von Fördermitteln und der notwendigen Bereitstellung der kreislichen Eigenmittel für die Elektrifizierung der HSB-Strecke nach Ilfeld / Gemeinde Harztor dann aus dem Vollen schöpfen. Würde der ÖPNV im Kreisgebiet nicht mehr als 50 Prozent auf die Stadt Nordhausen umgelegt werden, so könnte dieses Geld den städtischen Haushalt entlasten bzw. eine spürbare Verbesserung in der Daseinsfürsorge für die Bürgerinnen und Bürger bringen“, so Oberbürgermeister Buchmann.

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Aktuell schultert die Stadt Nordhausen als einzige kreisangehörige Kommune im Freistaat Thüringen den städtischen ÖPNV und zahlt obendrein den ÖPNV im Landkreis über die Kreisumlage zu mehr als 50 Prozent mit. In absoluten Zahlen bedeutet dies:
Der Landkreis wendet aktuell jährlich für den ÖPNV ca. 5,5 Millionen Euro auf (Quelle:
Wirtschaftsplan 2025 der Verkehrsbetriebe Nordhauen GmbH). Die Hälfte davon, also ca. 2,75 Millionen Euro, bezahlt die Stadt Nordhausen über die Kreisumlagezahlung für den Regionalverkehr im Landkreis.

Mit der Übernahme des ÖPNV entlastet die Stadt den Landkreis und die übrigen kreisangehörigen Gemeinden um jährlich ca. 4,6 Millionen Euro (Finanzplanungszeitraum bis 2028: 18,4 Millionen Euro).
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
26.06.2025, 21:36 Uhr
Längst überfällig
Es wird Zeit das die Stadt Nordhausen hier deutlich entlastet wird und die anfallenden Kosten auf den gesamten Landkreis verteilt werden.
Am besten rückwirkend 😉

Für die eine oder andere Kommune wird das sicher schmerzhaft werden, aber eine gerechte Verteilung der anfallenden Kosten ist lange überfällig! Sehr gut für Nordhausen!
Straßenfeger
26.06.2025, 22:28 Uhr
Stimmt das, was Herr Buchmann hier ankundigt?
Ich hab mehrere Mitglieder des Landtages schriftlich und auch mündlich angefragt, und in den zugänglichen Datenbanken der Landesregierung und des Landtages recherchiert - nix zu finden von einer solchen Gesetzesinitiative des zuständigen Ressorts oder einer Fraktion

Vielleicht kann die nnz den Brief des Ministers man veröffentlichen?
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