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Do, 16:20 Uhr
08.05.2025
Heute vor 80 Jahren endete der II. Weltkrieg

Stadt Nordhausen gedenkt Ende des 2. Weltkrieges

Zum heutigen 80. Jahrestags gedachten Bürgermeisterin Alexandra Rieger, der 1. Ehrenamtliche Beigeordnete Andreas Trump sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen, des Landratsamts Nordhausen, der Kirchen und der Nordhäuser Religionsgemeinschaften dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Nationalsozialismus...

Gedenken auf dem Ehrenfriedhof (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Gedenken auf dem Ehrenfriedhof (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)


„Heute jährt sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 80. Mal. Wir gedenken heute der Abermillionen Menschen, die in einem der furchtbarsten Kriege ihr Leben lassen mussten. Der 8. Mai – er war und ist ein Tag der Befreiung und aktuell muss er vor allem eines sein: ein Tag der Mahnung“, sagte Bürgermeisterin Rieger. Sie richtete ihren Blick auch auf die tagespolitischen Entwicklungen.

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„Wir wollen in unser Gedenken auch die Opfer aller aktuellen Kriege und Gewaltherrschaft mit einbeziehen! Es sind Kriege, die leider auch heute noch an vielen Orten dieser Welt toben. Vor allem unschuldige Menschen und Zivilisten werden dabei gequält, gefoltert, misshandelt und getötet.“
Nach einer Schweigeminute und Kranzniederlegung wurden Blumen am Ehrenmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten niedergelegt.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
08.05.2025, 17:16 Uhr
Es war der richtige Ort zum Gedenken
Leider will man heute im offiziellen gesellschaftlichen Diskurs nicht mehr gern darüber reden, welches Land die Hauptlast bei der Zerschlagung des deutschen Faschismus trug. Was wäre denn, wenn wir noch heute im tausendjährigen Reich gefangen wären und der Bundespräsident seine heutige Rede im Bundestag ohne Anwesenheit eines russischen Vertreters, sehr wohl aber ausgerechnet des israelischen Botschafters, nicht hätte halten können? Geschichtsvergessenheit ist für mich die größte Gefahr für die Zukunft.
Lautaro
08.05.2025, 18:07 Uhr
Als ich 2005 das erste mal in den Stollen war,
und die Arbeitsbedingungen der unglücklichen Menschen sah und auch fühlte (hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen), wusste ich, dass ich dort nur ein paar Wochen überlebt hätte.
Das war zwar kein erschiessen oder vergasen....das war wirklich Vernichtung durch Arbeit.
Das war etwas, was mir in meiner Jugendzeit zwar immer erzählt wurde.
Wir mussten regelmäßig nach Dora um alberne Bekenntnisse abzulegen.
Aber so etwas zu sehen und erfühlen......?
NIE WIEDER !
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