Zumindest die Fußgänger im Bereich der Arnoldstraße in Nordhausen staunten heute nicht schlecht, als sie mitten in der Baustelle einen "geparkten" Pkw sahen. Dessen Fahrer schein ziemlich ratlos...
Nicht am Ziel angekommen (Foto: U. Schlegel)
Die Ursachenforschung gestaltete sich doch mehr als schwer. Wahrscheinlich hatte der Fahrer seinem Navi zu sehr vertraut. nnz-Leser U. Schlegel mutmaßte, dass es im Kyffhäuserkreis andere Verkehrsschilder gebe.
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Nun ja, das Problem mit der Orientierung ist augenscheinlich ohne Personenschaden entstanden.
Update zum Unfallhergang
Nach ersten Informationen der Polizei befuhr ein 87-jähriger Nissan Fahrer die Arnoldstraße stadteinwärts, obwohl diese voll gesperrt ist und zahlreiche Schilder darauf hinweisen. Nachdem er die Sperrschilder ignoriert und umkurvte hat, fuhr er die Arnoldstraße weiter in Richtung Kreuzung.
Hier bog er nach links in die Bahnhofstraße ab, welche ebenfalls wegen Baumaßnahmen voll gesperrt ist. Hier umfuhr der rüstige Rentner Absperrungen und Baufahrzeuge um mit Schwung über viele Kanten und Erhöhung der Baustelle zu fahren. Die Fahrt nahm ein abruptes Ende als der 87-jährige mit seinem Fahrzeug in eine Vertiefung knallte. Der Fahrer sowie Baustellenarbeiter blieben unverletzt. Der PKW musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.
Ältere Menschen sollen sich einem Verkehrsarzt vorstellen.Bei der Personenbeförderung muss man sich ab 50 Jahren mit einem Alkoholiker auf eine Stufe stellen und die MPU machen.
Vielleicht hat der Mann ,so wie es schich für einen braven Ehemann gehört, einfach nur auf seine Frau gehört und die hat ihm gesagt"du fährst jetzt da lang"und schon war das Malheur passiert.
Vor allem Reaktionsschnelle, Sehvermögen und Konzentration sollten regelmäßig ab Alter x, wegen mir mit 70, überprüft werden.
Das man an der eigenen Mobilität hängt, verstehe ich ja, nur wäre es schön, wenn Vernuft und Selbstreflektion all das mal auf den Prüfstand stellen. Es ist so lange gut bis was passiert. Das ist ja zumindest ohne Personenschaden glimpflich ausgegangen. Nur diese Baustelle so konsequent zu ignorieren - Chapeau- dazu gehört schon einiges...Mein lieber Scholli.
erstrebenswert, in welchem Alter auch immer, so zu enden.
An manchen Reaktionen hier merkt man , das man die Ernsthaftigkeit medizinischer Tauglichkeitsuntersuchungen nicht verstehen will.
Die Lobby hat ja grad wieder ganze Arbeit geleistet und das Thema für die gesamte EU abgelehnt, ob wohl es in den meisten Ländern schon lange so gehandhabt wird.
Dadurch werden noch viele diesen harten Weg zur Selbsterkenntnis gehen müssen und auch Unschuldige zu Schaden kommen.
Wenn einen Rentner was im Straßenverkehr passiert, will er sie gleich alle zum Gesundheitstest schicken. Aber als mitte April auf der A38 ein LKW den Schilderwagen weg geschossen hat, war vom Kobold nicht zu lesen. Und das war nicht der erste Schilderwagen. Von den auffahren in Staus will ich garnicht reden. Müssen wir LKW Fahrer jetzt alle halbe Jahre zum Augenarzt?
Ich weiß nicht was schlimmer ist,ein Rentner im Gleißbett oder in der Baustelle oder 40 Tonnen ungebremst am Stauende. Ich denke mal als Fahrer immer schön den Ball flach halten oder einfach mal die Alufelgen putzen,wenn man Zeit hat. Wenn man welche hat.
...1. frag ich mich, wie ein 4:00 Uhr Nachts-Taxi den Unfall am frühen Nachmittag hätte verhindern können... und 2. Haben Sie offenbar eine Marktlücke entdeckt. Warum machen Sie keinen Taxischein und bedienen die Nordhäuser Fahrgäste von 22:00 abends bis 6 Uhr früh ...und wieso - glauben Sie - machen das die anderen Taxiunternehmer nicht ?
wieder ein missglückter Angriffsversuch .
Das kommt davon , wenn man gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht von Unachtsamkeit, o.ä. unterscheiden kann. Eines von Beiden kann man medizinisch feststellen.
Aber in diesem Unvermögen haben sie hier ja einige Gleichgesinnte, die nicht verstehen wollen, dass es um Ursachenminimierung geht.
Ich bin schon wieder unterwegs,allerdings nicht als Taxifahrer.Wäre das Verkehrsnetz besser ,dann müssten viele ältere Menschen nicht mehr Auto fahren.