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Mo, 12:53 Uhr
13.11.2006

Wölfe unterliegen beim Meister

Nordhausen (nnz). Ohne Punkte mussten die Harzer Wölfe die Heimreise vom Rostocker EC antreten. Mit 0:6 (0:1, 0:3, 0:2) unterlagen die Harzer beim aktuellen Spitzenreiter und blieben damit erstmals nach sechs Partien wieder ohne zählbaren Erfolg.


Dabei täuscht das Ergebnis allerdings über den Spielverlauf hinweg. „Wir hatten gute Chancen und auch gute Spielanteile, Rostock hat aber die Tore gemacht“, ärgerte sich Wölfe-Trainer Jan Furo. So stand es nach dem ersten Drittel nach einem Treffer von Ronny Schneider (17.) schließlich 1:0 für die Piranhas.

Das gleiche Bild bot sich in Abschnitt Zwei, immer wieder scheiterten die Wölfe an Branislav Hippik im Rostocker Tor, während die Mecklenburger ihre Chancen nutzten. „Letztlich haben wir Hippik nur noch stärker gemacht und sozusagen berühmt geschossen“, meinte Furo. Wiederum trafen nur die Piranhas ins Tor. Zunächst war David Hördler erfolgreich (22.), ein Doppelschlag von Petr Hruby und abermals Hördler bedeutete dann schon die Entscheidung (35.).

Auch im Schlussdrittel waren nur die Rostocker erfolgreich, diesmal durch Karol Bartanus (48.) und Marc Garthe (60.). Furo: „Wir hätten noch lange spielen können...“ So blieb trotz eines überlegenen Schussverhältnisses letztlich die Null bei den Harzern stehen. „Wir können nicht zufrieden sein, wenn wir ohne eigenes Tor nach Hause fahren“, sagte Furo. „Nicht zu viel überlegen, sondern konsequent vor dem Tor arbeiten“, fordert der Wölfe-Trainer daher für die kommenden Spiele. Schließlich, so ist sich Furo sicher, „ist der erste Gedanke vor dem Tor meist der Richtige.“

„Es ist ein verlorenes Spiel, egal, ob mit 0:1 oder 0:6. Nächstes Wochenende müssen wir es besser machen“, blickt der Wölfe-Coach bereits vorraus. Dann treffen die Harzer am Freitag im heimischen Wurmbergstadion auf FASS Berlin, bei denen mittlerweile Doug Murray spielt. Am Sonntag müssen die Wölfe die lange Reise zur SG Niesky/Weißwasser antreten.
Autor: nnz

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