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Di, 07:46 Uhr
19.09.2006

Sonntag, halb Neun

Nordhausen (nnz). In den Jugendfeuerwehren kann man eine ganze Menge lernen. Zum Beispiel zum Thema Technik und Taktik beim Feuerwehreinsatz. Der Nachwuchs der Feuerwehren soll schon vor dem Übergang in die Einsatzabteilungen gut vorbereitet sein...

Sonntag, halb Neun (Foto: nnz) Sonntag, halb Neun (Foto: nnz)

Seit einigen Jahren gibt es die bundeseinheitliche Jugendflamme. Mehrere Hundert Kinder und Jugendliche des Landkreises Nordhausen haben das Abzeichen der Stufe I in ihren Orten schon erworben. Auf Ebene des Kreisverbandes kann erst danach die Jugendflamme der II. Stufe überreicht werden. Die Jugendfeuerwehrleute müssen mindestens dreizehn Jahre alt sein und die Wertungsrichter von Ausbildungsstand und Leistungsfähigkeit überzeugen.

In diesem Jahr geschah das am vergangenen Sonntagvormittag im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Nordhausen. Während andere gleichaltrige Jugendliche sicher noch ausschliefen, stellten sich 20 Nachwuchskameraden aus den Jugendfeuerwehren Heringen, Niedersachswerfen und Osterode den strengen Anforderungen des Leistungsabzeichens.

Breite Kenntnisse aus der Fahrzeug- und Gerätekunde sowie das Beherrschen von Standard-Tätigkeiten beim Löschangriff wurden abverlangt. Knoten und Stiche der Feuerwehren sollten nicht nur hergestellt, sondern wie in so manchem Einsatz auch angewendet werden. Da wurde eine Bockleiter aufgebaut, Äxte und Armaturen wurden abgeseilt. Die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydrant musste ebenso sicher vorgeführt werden wie der Aufbau eines Wasserwerfers aus diversen Armaturen. Und auf sportliche Leistungsfähigkeit kam es beim Kugelstoßen an.

Die Teilnehmer zeigten, dass sie in ihren Jugendfeuerwehren vielseitig und intensiv ausgebildet wurden: Kreis-Jugendfeuerwehrwart Hesse konnte allen das begehrte Abzeichen verleihen. Ein positives Signal für die Zukunft der Feuerwehren.
Ohne Fleiß kein Preis (Foto: )
Ohne Fleiß kein Preis (Foto: )
Ohne Fleiß kein Preis (Foto: )
Autor: nnz

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