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Fr, 10:44 Uhr
31.05.2024
Nordhäuser Bündnis 90/Die Grünen sind um Einordnung bemüht

Mehr Wahrheit – statt Populismus

»Respektlosigkeit und Herrschafts-Hochmut« so lautete der Titel am 27.05.2024 in der nnz, in welchem sich eine Lokalpolitikerin und diverse Kommentatoren zu einer Aussage von Wirtschaftsminister Habeck äußerten.
Die Aussage wurde hierbei, nach Aussage der Nordhäuser Grünen, böse Zungen könnten sagen respektlos und mit Hochmut seitens der AfD, zitiert.


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Tatsächlich äußerte sich Herr Habeck wie folgt und räumte beim Prozess Fehler ein: "Die Debatte um das Gebäudeenergiegesetz, also wie heizen wir in Zukunft, war ja ehrlicherweise auch ein Test, wie weit die Gesellschaft bereit ist, Klimaschutz - wenn er konkret wird - zu tragen", hatte er gesagt. Gleichzeitig eingeräumt: "Und ich bin zu weit gegangen." Die Aussage bezog sich auf die Diskussion um das Gesetz und hier sieht Habeck einen Lernprozess. Es gebe eben einen Unterschied zwischen Wissenschaft und einer gesellschaftlichen Debatte, sagte er und damit zwischen Wissenschaft und Politik.

Es ist in der Politik immer ein langer Aushandlungsprozess von der ersten notwendigen Idee hin zu einem Gesetzesbeschluss. Hierbei werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit der Lebenswirklichkeit vereint sowie soziale Ungleichheiten beachtet. Dies zeigt einmal mehr den Wert demokratischer Prozesse.

Nun ist es ein Gesetz mit einem sanfteren Einstieg geworden. Dazu mit der Pflicht zur kommunalen Wärmeplanung für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Die angesprochene Entscheidungsbedrängnis und Verzweiflung der Bevölkerung beruht, betrachtet man das geltende Gesetz in Gänze, auf Desinformation und mangelhafter Kommunikation. Dazu kommen Angst – und Panikmache.

Es sind Haushalte in den letzten Monate in finanzielle Bedrängnis geraten. Doch konnte hier seitens der Regierung schnell gegengesteuert werden. Die Energiewende ist ein großes Projekt, das auf wissenschaftlicher Erkenntnis beruht. Die AfD fordert nun in den Parlamenten Zusammenarbeit, leugnet aber den Klimawandel in den Wahlprogrammen und lautstark in den Parlamenten. Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Nordhausen jedes Jahr mehr spürbar (Hitzewellen, Dürreperioden, Extremwetterlagen).

Maßnahmen zum Klimaschutz sind nötig. Die Zukunft wird günstige Energiepreise durch die erneuerbaren Energien bringen. Sie werden Abhängigkeiten auflösen und durch Beteiligung an bspw. Windkraft zu Einnahmen für unsere Kommunen führen. Dazu können weitere lokale Maßnahmen, wie mehr Stadtgrün, Wasserspender, Schattenplätze umgesetzt werden. All das sind positive Szenarien für die Zukunft, die auf Wissenschaftlichkeit basieren. Wir wünschen uns mehr Wahrheiten und eine umfängliche Betrachtung in der Diskussion statt Vereinfachung und Populismus.
Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Nordhausen
Autor: red

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Kommentare
Südharzmensch
31.05.2024, 11:27 Uhr
Wann nimmt Hr. Habeck seinen "Test" zurück?
Frage an die Grünen:

1. Wann nimmt Hr. Habeck sein "Test"gesetz zurück?
2. Mit welchen weiteren "Test" des Herrn Ministers hat die geneigte Bürgerschaft als nächstes zu rechnen?
Anmerkung techn. Support:
Herr Habeck hat das Wort »Test« nicht auf jenes am Ende verabschiedete Gesetz, sondern die Debatte im Vorfeld bezogen. Es gibt kein "Test"gesetz, also auch nichts zum Zurückzunehmen.
"Test"Debatten gibt es hingegen von Politikern jeder Couleur.
Helena2015
31.05.2024, 11:50 Uhr
Und schon wieder …
… eine Lüge!

Die AfD leugnet den Klimawandel überhaupt nicht!
Meiner Meinung nach ist es aber auch nicht falsch über Windkraft und Solar nachzudenken, denn wirkliche Alternativen für erneuerbare Energien sind diese nicht.
Man bedenke die Nachteile!

Es oft für mich kaum noch auszuhalten, wie verlogen die Grünen mit der gesamten derzeitigen Regierung doch immer wieder aufs Neue sind!
Anmerkung techn. Support:
Was sagt die AfD zum Klimawandel? www.klimafakten.de. Liest sich schon ein kleines bisschen wie »Leugnen«.
Südharzmensch
31.05.2024, 11:54 Uhr
@support: Hätte es ohne Gesetz eine "Test"debatte gegeben?
Ohne Gesetz keine Debatte kein Test. Das Gesetz war der Test. Und selbst das halte ich für eine Ausrede des Ministers.
Anmerkung techn. Support:
Kein Gesetz verlässt das Parlament so, wie es entwurfen wurde.
geloescht.20240908
31.05.2024, 13:07 Uhr
"Quatsch mit Sosse" technischer Support
"Herr Habeck hat das Wort »Test« nicht auf jenes am Ende verabschiedete Gesetz, sondern die Debatte im Vorfeld bezogen. Es gibt kein "Test"gesetz, also auch nichts zum Zurückzunehmen.
"Test"Debatten gibt es hingegen von Politikern jeder Couleur."

>Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck hat sein umstrittenes Heizungsgesetz rückblickend als Fehler bezeichnet. „Ich bin zu weit gegangen“, sagte der Grünen-Politiker laut übereinstimmenden Medienberichten bei einem Bürgergespräch im Rahmen des Demokratiefests zum Grundgesetz-Jubiläum in Berlin.<

Sämtliche Medien haben es so bewertet.Hier durch den "Nordkurier" nochmal so beschrieben.

liebe NNZ lesen sie bitte nach.

Über Gesetze redet man zu den Bürgern in keine Phase des Gesetzes "als Test".
.........pol. pure Unfähigkeit ist sowas.
geloescht.20241017
31.05.2024, 14:11 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Nur in seltenen Fällen.
Ex-post
31.05.2024, 15:19 Uhr
richtig
Es ist richtig, daß die Nordhäuser Grünen ihre Meinung hier bei der nnz sagen.

Es ist aber auch richtig, daß die Nordhäuser Grünen in der Stadt und im Landkreis abgewählt sind und wenige Stimmen nur bekommen haben.
Filzstift und Lineal
31.05.2024, 16:57 Uhr
Alles Populisten, die Habecks "Test" kritisieren, auch die hier?:
Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär, Heizung, Klima, Helmut Bramann, sprach von einem "starken Stück".

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), Markus Staudt bezeichnete diesen "Test am offenen Herzen" nicht als "empfehlenswerte Strategie für politisches Handeln".

„Selbstkritik ist nur dann glaubwürdig, wenn der Fehler anschließend korrigiert wird“, sagt der klimaschutz- und energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Andreas Jung.
Paulinchen
31.05.2024, 17:16 Uhr
Der Bürger fragt nicht nach ....
....Worten und Hoffnungen, der Bürger ist kein solcher Träumer wie es die Grünen sind und fragt ganz simpel nach dem Datum und dem Billigpreis der E-versorgung.
Der schlaue Wirtchaftsminister hat uns doch vor wenigen Wochen erklärt, dass die Abschaltung der A-kraftwerke im Versorgungsnetz keine Rolle spielten. Also deshalb meine Frage, weshalb ist dann der hochgepriesende Ökostrom noch immer so teuer?

Gestern konnte ich lesen, dass unsere Klimaerwärmung eine Ursache hat, von der kaum jemand etwas weiß. Wenn unsere Luft weiter so schnell und sauber wird,wie bisher, dann steigt die Temperatur nicht um 1,5 Grad, sondern um 2,4 Grad Ccelsius. Das Fazit der Meldung ist also, die Luft ist zu sauber und das fördert die Klimaerwärmung. Was ist dazu von den fanatischen, allwissenden Grünen zu hören oder lesen? Es wäre besser, sie sitzen in den Universitäten und lernen etwas über das Klima und seine Folgen und kleben sich nicht siinlos auf die Straßen!
Anmerkung techn. Support:
Dazu gibt es einen schönen Artikel in der Zeit.
Südharzmensch
02.06.2024, 08:23 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
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