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Mi, 08:51 Uhr
09.08.2006

Es ist viel passiert

Nordhausen (nnz). Im September 2005 fiel der Startschuss für die Sanierung der Ruine Ebersburg. Der erste Bauabschnitt wurde im Oktober 2005 abgeschlossen. Seit dem ist hier viel passiert. Was genau, das verraten wir Ihnen mit einem einzigen Klick.

Es ist viel passiert (Foto: nnz) Es ist viel passiert (Foto: nnz)

Im ersten Bauabschnitt wurde zunächst die gesamte Westwand des Kammertores, und zwar die Innen- und Außenseite saniert. Es wurden zudem Mauerwerksinjektionen (Verfestigungen) vorgenommen, die Mauerkrone gesichert und die Ausbrüche aus dem Mauerwerk befestigt. Gipsverträglicher Mörtel mit Anhydritanteilen Reiner Anhydritbruch diente als Verfugungs- und Verfestigungsmittel.

Nun, im zweiten Bauabschnitt, galt die größte Aufmerksamkeit dem Verfestigen und Verfugen des losen Mauerwerkes und der Sicherung der Außenschale sowie der Mauerkrone. Das Ausbessern und Erneuern ausgebrochener Fundamentsteine diente dazu, der Burganlage die notwendige, dauerhafte Standsicherheit zu geben. Die Mauerkrone wurde von losem Material und Bewuchs befreit und mit einer entsprechenden Gipsabdeckung versehen, damit Regenwasser schnell ablaufen und dem Kammertor zukünftig keinen Schaden zufügen kann.

Fachgebietsleiter Hans-Joachim Matzelle lobte die hohe Qualitätsarbeit sowie den fristgerechten Abschluss der Sanierung. Anerkennend verwies er auf das sehr gut erhaltene und sanierte Füllmauerwerk im Fischgrätenverband auf der Westseite des Tores.

Insgesamt flossen Investitionen in Höhe von 70.000 Euro für die gesamte Sanierung des Kammertores der Burgruine Ebersburg. Der zweite und letzte Bauabschnitt hatte einen Wertumfang von insgesamt 30.000 Euro. Davon sind 22.500 Euro Fördermittel des LEADER+-Prorammes und 7.500 Euro Eigenanteile des Landkreises.

Die romanische Ebersburg wurde übrigens von 1181 bis 1190 von den Thüringer Landgrafen Ludwig II. und vor allem Hermann I. erbaut. Das einflussreiche Grafengeschlecht wollte damit einen Vorposten gegen die Grafengeschlechter zwischen Hainleite und Südharz schaffen.
Autor: nnz

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