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So, 10:00 Uhr
05.05.2024
Nachgeschaut

Immer noch eine Katastrophe

Anfang April hatte die nnz auf die katastrophalen Zustände des gern genutzten Wanderweges von Nordhausen-Salza nach Herren aufmerksam gemacht. Nun, einen Monat später, haben wir uns die "Sache" mal wieder angesehen...

Wann kann hier wieder gewandert werden? (Foto: nnz) Wann kann hier wieder gewandert werden? (Foto: nnz)
Wanderer berichteten der nnz, dass es kaum eine Möglichkeit gebe, den Weg zu begehen. Aufgerissene Gräben, verschlammte Areale - dieses Bild bot sich den Wanderern.

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Daraufhin fragten wir bei der Nordhäuser Stadtverwaltung nach und erhielten unter anderem die Antwort, dass hier Kabel verlegt wurden und dass diese Maßnahme am 19. April abgeschlossen sein solle. Doch leider hatte man im Rathaus vergessen, das Datum genauer zu benennen. Der 19. April 2024 kann es jedenfalls nicht gewesen sein, vielleicht war auch der 19. April 2025 gemeint.

Der Riesenbärenklau verschafft sich Platz (Foto: nnz) Der Riesenbärenklau verschafft sich Platz (Foto: nnz)
Was den Wanderern in den zurückliegenden Tagen ebenfalls auffiel, ist die Ausbreitung des Riesenbärenklau entlang des Weges. Darüber hatten wir bereits in vergangenen Jahr ausführlich berichtet, geändert hat sich da nicht viel.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Marino50
05.05.2024, 10:55 Uhr
Katastrophe...
...Es ist doch so gewollt, dass die Natur zur Urwaldnatur wird. Dazu gehören kaputte Wege und viel "neue schöne Pflanzen". Wenn Riesenbärenklau dort wächst, geht wenigstens kein Wanderer mehr dort entlang. Stattdessen lässt sich der OB mit einem neu gepflanzten Baum in der Bahnhofstraße ablichten, den die Stadt noch nicht einmal bezahlt hat, sondern eine Spende des Geburtstagskindes war. Das alles ist so typisch für unsere Stadtführung, sich mit fremden Federn schmücken.
Südharzmensch
05.05.2024, 13:16 Uhr
Faire Schokolade als Tourismus Booster/ Kein Freibad mehr.
Hier sieht man wieder die völlige Inkompetenz. Vor ein paar Tagen wurde in der Nordhäuser TOURIST info faire Schkolade vorgestellt als Booster für den Tourismus. Gab wiedermal schöne Bildchen für den OB.
Grundlegende Faktoren für einen erfolgreichen Tourismus, nähmlich akzeptable Wege, sind im Rathaus allerdings kein Thema. Siehe auch geschlossenes Salzabad.
Gute Nacht, Oberzentrum Nordhausen, diese Stadt macht sich nur noch zum Gespött.
Bodo Schwarzberg
06.05.2024, 10:02 Uhr
Statt Riesenbärenklaubeseitigung Aussichtsturm
Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) wird zu einem immer größeren, weitestgehend ignorierten Problem: Die bei uns ursprünglich nicht heimische Pflanzenart gilt laut Bundesamt für Naturschutz als invasiver Neophyt, und damit als wesentlicher Faktor für die Verdrängung heimischer Arten. Mittlerweile steht er verbreitet an zahlreichen Wasserläufen im Landkreis. Er wächst schneller als einige heimische Pflanzen und seine Blätter bedecken eine große Bodenfläche, was eine enorme Konkurrenzstärke bedeutet.

Die Gefahr von Photodermatosen, also von Hautreizungen in Verbindung mit Sonnenlicht sind eine zusätzliche Gefahr, die beim Berühren der Pflanze besteht.

Statt aber die notwendigen Mittel für eine noch aktivere Bekämpfung der invasiven, natur- und gesundheitsgefährdeten Art bereitszustellen, baut der Landschaftspflegeverband Südharz-Kyffhäuser für 200.000 Euro in der Rüdigsdorfer Schweiz einen Aussichtsturm.

Hier stimmen die Relationen nicht.
HisMastersVoise
07.05.2024, 07:32 Uhr
Mut zu Sachlichkeit !
Es ist ein riesen Ärgernis, das die Wanderwege zu zerstört wurden. Es stellt sich auch die Frage, warum dort plötzlich Kabel gelegt werden müssen genau so wie an der Salza und am Sportplatz Salza. Aber das alles in einem Topf zu werfen mit Bärenklau und Aussichtsturm ist reine Polemik. Der Stadt und dem Landkreis fehlen schlicht die Mittel und die Mitarbeiter, um den Riesenbärenklau nachhaltig zu bekämpfen. Das Problem ist nicht neu. Es bleibt hier aber die Warnung vor dem Saft dieser Pflanze im Hinblick auf Verbrennungen und Lebensgefahr. Der Aussichtsturm in Rüdigsdorf ist genau so wichtig wie der Hexenbesen und der Sack Reis für Nordhausen. Da drängt sich die Frage auf, wer daran verdient !! Aber das hat nichts mit dem Wanderweg zu tun. Daher plädiere ich dafür, die richtigen Fragen an der richtigen Stelle zu stellen. Dann gibt es weniger Spekulation und mehr Information.
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